15. Tag - Biwa-See (琵琶湖)
16. Juli in Japan ⋅ ☀️ 30 °C
Den Tag haben wir mit einer kleinen Shopping-Tour begonnen - wir wollten einen „Don Quichote“-Shop von Innen sehen … und waren überwältigt! Auf einer ganzen Ebene reihen sich unzählige eng aneinander stehende Regale, gefüllt mit jedem nur denkbaren, bunten und/oder lauten Ramsch. Von Schlüsselanhängern über Haarspangerl und Süßigkeiten zu Koffern, Messern und T-Shirts. Um das Ganze noch unübersichtlicher zu gestalten sind einzelne Gruppen von Regalen immer wieder um 90 Grad verdreht, sodass man nicht durch die Reihen sehen kann. Schon nach ein paar Minuten haben wir völlig die Orientierung verloren …
Aber irgendwann haben wir dann doch die Kasse (irgendwas findet man ja immer) und den Ausgang gefunden und haben uns in den Zug zum Biwa-See gesetzt. Leider in den falschen und so mussten wir (nach einen kleinen Mittagessen am südlichen Ufer) ein Stück zurück fahren und eine ganze Weile auf den richtigen warten. Wir sind bis Takashima gefahren und dann zu Fuß zum Shirahige Schrein , dessen Torii im Wasser steht. Der Weg hat uns durch kleine Dörfer und Reisfelder geführt - wir haben noch nie „in echt“ gesehen, wie Reis wird und dementsprechend interessant war das für uns.
Am Weg liegt außerdem ein riesiger buddhistischer Friedhof, auf dem 48 steinerne Buddhafiguren stehen.
Am Schrein angekommen waren wir dann doch etwas enttäuscht: die breite Straße, die wir die letzten Minuten entlang gegangen sind, trennt uns vom See - das Torii darf nicht betreten werden, lediglich von Süden aus gibt es geführte Touren …
Ein Goshuin holen wir uns aber trotzdem und sehen uns die verschiedenen Nebenschreine im Wald an.
Für den Rückweg wollen wir uns eigentlich ein Taxi rufen, der Weg ist ganz schön weit, aber hier im Nirgendwo ist keines zu bekommen … also machen wir uns zu Fuß auf nach Kita-Komatsu (北小松). Der Weg führt zunächst wieder an der breiten, lauten Straße entlang, biegt aber endlich Richtung See ab und wir haben Ruhe vom donnernden Verkehr.
Kurz vor dem Dorf klettern wir gegenüber eines kleinen Tempels zum Strand hinunter und haben dort unser Abendessen. Den Weg durchs kleine Dorf legen wir im Dunkeln zurück, der Zug ist (wie alle hier!) super-pünktlich und hält punktgenau - immer wieder faszinierend!Weiterlesen

























