• 17. Tag - Kurama-dera (鞍馬寺)

    July 18 in Japan ⋅ ⛅ 31 °C

    Ganz im Norden Kyōtos befinden sich zwei Tempelanlagen, die durch einen Pfad verbunden sind: Kurama und Kibune/Kifune. Eine kurze Wanderung im Wald ist ideal für einen heißen und schwülen Tag, also sind wir mit U-Bahn und Bus (sehr voll!) nach Kurama gefahren. Von der Endstation aus sind es nur wenige Meter bis zum ersten Tor des Tempels (Niō-Tor (仁王門)). Von dort aus kann man entweder die vom Tempel betriebene Seilbahn nehmen und den steilsten Teil gemütlich überwinden, oder eben zu Fuß gehen (ich bin mit den Kindern gefahren, eine Fehlentscheidung; wir haben länger auf die zweiminütige Fahrt gewartet, als wir zu Fuß gebraucht hätten; Gerd hat oben schon auf uns gewartet…).

    Der weitere Weg war gepflastert und von roten Laternen gesäumt, sobald es steiler wurde, waren Stufen verlegt - tausende Stufen sind wir gestiegen, bis wir am Gipfel des Kuramayama angekommen waren. Zwischendurch haben wir immer wieder Rast bei einem der vielen kleinen und großen Tempeln und natürlich auch am Kurama-dera gemacht. Dort haben wir auch einen super herzigen roten, gehäkelten Oktopus gefunden, dessen Begleitbrief uns gebeten hat, ihn doch mit nach Hause zu nehmen ❤️ Takopu, wie ihn Miri getauft hat, ist jetzt unser neues Reisemaskottchen.

    Vom Gipfel des Kuramayama führt der Weg nach Kifune hinunter. Dorthin waren aber die meisten Leute aus dem Bus in der Früh unterwegs, sodass wir uns entschieden haben, wieder zurück ins ruhigere Kurama zu gehen und von dort mit dem Zug nach Kyōto zu fahren.
    Am Rückweg haben wir noch einen Schrein besucht, der von vielen Holzlaternen erleuchtet war.
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