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  • Day10

    Ein Besuch im Fjällräven Center .

    August 5, 2019 in Sweden ⋅ ⛅ 17 °C

    Heute wurden wir munter, da es doch ziemlich kalt im Bus wurde und nur ne Buxe im Schlafsack dann doch zu wenig war 😁.

    Jetzt der Abschnitt für die Omas: Da wir das irgendwie im Gefühl hatten, haben wir Kalli schon am Abend ordentlich eingepackt. Er musste nicht aufgetaut werden und ist wohl auf 😊!!!

    Jedenfalls zogen wir uns etwas über und weiter sollte geratzt werden. Da es schon Tag hell draußen war, schaute ich sicherheithalber nochmal auf die Uhr, nicht dass es schon Zeit zum Aufstehen ist 😉. Als ich die Zeit sah, musste ich mehrfach hinschauen - es war 3:55Uhr und ich sag es nochmal...TAG HELL!!! Dabei fällt mir ein, dass ich auf diesen Aspekt noch gar nicht eingegangen bin. Schon bei unserer Ankunft in Südschweden ist uns das längere Tageslicht aufgefallen. Aber gestern Abend und heute früh noch einmal so richtig. Vor 23:30Uhr ist es gestern nicht dunkel gewesen und heute früh, wie gesagt...3:55Uhr war es hell. Heute geht es weiter in Richtung Norden, sprich die Tage werden noch länger 😉. Bisher hat es uns beim Schlafen aber noch nicht gestört.
    Als wir heute früh munter wurden, war es schon merklich wärmer. Das öffnen der Heckklappe war dann ein kleiner Traum - wir schauten direkt aufs Meer, bei wolkenlosem Himmel und warmen Sonnenstrahlen (siehe Foto) . Es war so warm in der Sonne, dass ein T-Shirt und kurze Hose gereicht haben. Und es war gerade mal 7:15Uhr. Also mit dem ein oder anderen Extrem muss man hier schon klar kommen 😄. Nach einem Frühstück am Meer packten wir, Kalli legte seine all morgentliche Bombe und los ging es. Nach einer Weile lasen wir "Fjällräven Outlet" in 8min am Straßenrand. Schönes Ding dachten wir, da können wir ja rein. Aber nach 8min kam nix, nur ein allerwelts Outlet. Na gut dachten wir und fuhren weiter. Plötzlich stand ein Schild "Fjällräven Center". Jetzt aber dachten wir, nix wie hin. Und tatsächlich, da war es und wir standen davor. Also Pavel abgeschlossen und rein. Drin fiel es uns wie Schuppen vor die Augen, das Fjällräven Center ist eine Eishockey- / Mehrzweckhalle. Die lächelnden Gesichter der Leute in der Halle waren natürlich gratis 😉. Wir mussten aber auch feiern, trotteten zurück zum Bus und fuhren eben weiter. Mittag machten wir in der Geburtsstadt von Stig Larsson halt - Umeå. Hier aßen wir ein leckeres Mittagsmenü in einem Fischrestaurant, erste Sahne 👌🏻. In 🇸🇪 ist es üblich dass es zum Mittag ein Tagesmenü für faires Geld gibt. Das haben wir jetzt schon mehrfach in Anspruch genommen und waren bisher immer begeistert. Anschließend schlenderten wir bei einem Eis und blauem Himmel an der Strandpromenade entlang und genossen einfach. Das Tageslicht wirkt hier oben, wie eine kaltweiß Lampe. Es ist alles unglaublich hell, aber ein wenig fehlen die warmen "Farben". Mal schauen ob ich es morgen auchl noch so empfinde 😁. Danach verließen wir das schöne Umeå und weiter ging es in den Norden. Da es in der Nähe von Skellefteå schöne Campingplätze geben soll, entschieden wir uns einen anzusteuern und hier zu bleiben. Der Platz ist eigentlich ein Segelclub, welcher nebenbei Stellplätze mit Strom anbietet und man darf die komplette Einrichtung wie Küche, Aufenthaltsraum, Bad, Dusche und...SAUNA mit nutzen. Bezahlt wird an der "Kasse des Vertrauens" - sprich jeder gibt soviel wie er denkt. Absolut genial und es scheint zu funktionieren - tipp topp 👍🏻.
    Da wir schon gegen 16Uhr da waren, spazierten wir bei schönstem Wetter durch den Vorort von Skellefteå. Nun ja...wie drück ich es diplomatisch aus...sagen wir es gibt weit schönere Orte als diesen 😉. Als wir zurück am Segelclub waren, gesellten sich noch 2 Wohnmobile zu uns. Wir richteten Kallis Bett und nach dem Abendessen verschwand unser Goldjunge wieder im Bett - Hauptsache er will zu Hause dann nicht weiter im Bus schlafen 😄. Er steht auch in jeder Pause auf dem Fahrersitz und hat das Lenkrad fest im Griff. Ich hab Schiss dass er irgendwann einfach ohne uns weiter fährt 😄.
    Den Abend beendeten wir bei einem schönen Saunagang mit direktem Blick aufs Meer, bevor die Heckklappe von Pavel sich für heute zum letzten Mal schloss.
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