• Rund um Carrapateira

    16 Mac, Portugal ⋅ ☀️ 19 °C

    Holla die Strandfee. Was für ein Anblick.

    Mit offenem Mund stehen wir an der Praia de Bordeira und betrachten die riesige goldgelbe Fläche, die sich vor unserer Nase erstreckt. Im Hintergrund grün abfallende Steilküste, davor eine Lagune, viel Sand und wenige Menschen.

    Ansonsten: Wellen, Weite, Wind.

    Ich lege mich spontan fest. Das hier ist mein portugiesischer Lieblingsstrand!😍💞👏🏼

    Um die absolute Perfektion zu erreichen, fehlt an diesem Ort nur noch eines: Ich. 😉
    Am liebsten würde ich sofort das ganze Ufer einmal hoch und wieder runter laufen, mich in den warmen Sand einbuddeln und die Zehen kurz ins (viel zu) kalte Wasser stecken.

    Nur leider versperrt ein mindestens hüfttiefer Fluss den Zugang zum Strand. Und die Treppe ist unmissverständlich mit rotem Flatterband abgesperrt.

    Zudem führt unsere Tour eh ganz woanders lang.
    Heute erlaufen wir nämlich einen der 24 offiziellen Rundwege, die es am und neben der Rota Vincentina gibt. Auf äußerst gemütlichen 11,5 km geht es - natürlich - an der Küste entlang, wo die Klippen sich immer wieder in neuen Formen und Farben präsentieren. Entsprechend viele Aussichtspunkte gibt es auch. Hier sogar mit großen Buchstaben am Wegesrand markiert, damit man auch ja nicht den Abzweig zur jeweiligen Plattform verpasst.

    Wir nehmen die Herausforderung an und halten bei fast jedem Viewpoint an. Das gute Wetter muss schließlich genutzt werden!
    Erst beim Buchstaben "J" gönnen wir uns ein Päuschen. Neben den Überresten eines islamischen Fischerdorfs finden wir eine Bank, von der aus wir den fast ebenso traumhaften Praia de Amado im Blick haben.
    Und spannend, wie schnell sich die Landschaft ändert: Ein paar Kilometer südlich ist alles platt wie eine Flunder, hier durchziehen nun liebliche Hügel grün leuchtend das Bild.
    Eine Kulisse fast wie im Auenland.

    Wir lassen uns von der allgemeinen Beschaulichkeit anstecken. Flanieren in gemütlicher Hobbit-Manier durch grüne Wiesen, entlang plätschernder Bäche und über hügelige Wege, bis irgendwann das Dorf Carrapateira wieder in Sichtweite kommt.

    Schade eigentlich. Die Runde hätte gerne noch etwas länger sein dürfen!
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