• Abreisetag

    February 13, 2025 in Spain ☀️ 18 °C

    Geweckt wurden wir kurz vor 4 von einem großen Scheinwerfer direkt vor unserem Fenster. Wir hatten also Teneriffa wieder erreicht . Nachdem wir den Vorhang geschlossen hatten, schliefen wir noch bis halb 7. Dann machten wir uns fertig und gingen zum letzten Frühstück, welches wir uns in aller Ruhe schmecken ließen.
    Zurück in der Kabine, erledigten wir die letzen Handgriffe, dann mussten wir los. Die Kabine musste bis 9 geräumt sein und um 9 war Treffpunkt für unseren gebuchten E-Rollerausflug nach Santa Cruz.
    Am Treffpunkt in der Gallerie Bar würden wir schon erwartet. Zwei Mitarbeiter mit der Nachricht, dass der Ausflug leider nicht stattfinden konnte, weil er von den Behörden nicht genehmigt wurde....was auch immer...
    Schade, aber letztlich nicht zu ändern.
    Also disponieren wir um unsvhten uns zu Fuß auf den Weg in die Stadt.
    Unser erstes Ziel war das futuristische Gebäude des Auditoriums am Rand er Immenstadt, von da bummelten wir mit Zwischenstopps in einem großen Shoppingcenter und den großen Freiluftmarkt zurück zum Hafen . Hier gingen wir ein letztes Mal an Bord und suchten uns im noch relativ leeren Buffetrestaurant ein Plätzchen . Zu essen gab es genug, Probleme gab es mit der Wasserversorgung. auf Grund dessen funktionierten fast alle Getränkeautomaten, bis auf die für Bier und Wein, nicht. Da konnte ersteinmal auch der Kapitän nichts machen. Der auch gerade zu Tisch war. Er euch elegant auf ein Bier aus, telefonierte ein wenig herum und versuchte die Leute zu beruhigen.
    Bier wollten wir keins, stattdessen gönnten wir uns an der Poolbart noch einen letzten Drink. Wir entschieden uns wieder für den BBC, der uns gestern Abend am besten geschmeckt hatte.
    Dann gingen wir von Bord in Richtung Bus, sammelten am Terminal noch unsere Koffer ein und könnten schon einsteigen.Nald darauf ging's los und 40 Minuten später waren wir am Flughafen. Dort stand schon eine lange Schlange am Schalter und wir hatten jegliche Hoffnung auf halbwegs vernünftige Sitzplätze aufgegeben. Obwohl hinter uns höchstens noch 20 oder 30 Leute standen bekamen wir mit 11 E und F, zwei perfekte Plätze.
    Die Sicherheitskontrolle verlief dieses Mal ohne Zwischenfälle und die zahlreichen Läden verkürzten uns die restliche Wartezeit. Kurz nach 3 wurde eingestiegen und kurz vor 4 hoben wir mit Kapitän Thomas Petri ab. Die Kabinenbesatzung war diesrsmal nicht so unterhaltsam, obwohl die Chefin ein genaues Abbild von Uwes legendärer Gestalt "Schwester Brunhilde" war.
    21:37 im verschneiten Berlin gelandet. Dort dauerte es dann noch fast eine halbe Stunde bis unsere weit außerhalb gelegen Parkposition soweit von Eis und Schnee befreit war. Das mit dem Gepäck, sonst in Berlin gern mal ein Problem, ging heute ganz schnell und so erwischten wir den McParking Bus um 22:40. Der war heute rummelvoll, aber auch weil die überwiegend mitreisenden polnischen Mitbürger lieber ihren Taschen einen Sitzplatz zur Verfügung stellen musste n als anderen Reisenden.
    Im Warteraum am Parkplatz holte ich erstmal die Jacke und die guten Sonntagsschuhe aus dem Koffer, denn bevor die Heimfahrt beginnen konnte, musste ja erst einmal das Auto von seiner Schneelast befreit werden.
    Gut 20cm von dem Zeug lagen auf dem Auto, waren aber zum Glück nicht angegefroren.
    Die Rückfahrt war dann, sagen wir Mal anspruchsvoll. Bis zum Spreewald schneite es noch mehr oder weniger heftig, die Linke Spur war mehr oder weniger unbenutzbar. die Leute führen aber zum großen Teil sehr vernünftig. Dann wurde die Straße besser aber die Müdigkeit machte dich massiv bemerkbar. Es wäre eindeutig vernünftiger gewesen, am Flughafen zu übernachten und erst am nächsten Morgen zu fahren. So waren wir 1:40 zu Hause und fielen todmüde in die Betten.
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