• Steffen Lubke
  • Steffen Lubke

Unsere Kapverdenkreuzfahrt

Auf die Kapverden wollten wir schon immer mal, waren uns aber nicht sicher, ob wir uns da so wohl wie zb. Auf den Kanaren oder den griechischen Inseln fühlen würden. Schließlich ist ja schon die Anreise dahin nicht ohne. Direktflüge von einemhalbwegs Read more
  • Trip start
    February 6, 2025

    Anreise nach Teneriffa

    February 6, 2025, Nordatlantik ☀️ 18 °C

    4.40 ging es zu Hause los, zum Glück hatte der angekündigte überfeierende Regen noch nicht eingesetzt und wir kamen auf der in wesentlich leeren Autobahn ohne Komplikationen nach Berlin, wo wir 6:20 bei McParking unser Auto abstellen und mit dem Bus zum Terminal fuhren.
    Da ein OnlineChekin für diesen Flug nicht möglich war, wollten wir so weit wie möglich vorn om der Schlange sein. Aber die war, obwohl es noch eine Stunde bis zum Beginn der Anfertigung war, schon ganz schön lang. Irgendwie verging die Zeit beim Beobachten der Mitreisenden ganz schnell. Ich glaube wir lliegen altersmäßig schon noch ziemlich deutlich unter dem Durchschnitt
    Wir bekamen sehr gute Plätze (8EF).
    Die Sicherheitskontrolle ging auch relativ reibungslos von statten, relativ, weil Elke vergessen hatte, nach dem gestrigen Omatag die Kinderschere auszupacken. Die würde natürlich gefunden, aber wir durften sie behalten....
    Der Flieger stand auf einer weit entfernten Ausenposition, das heißt, wir bekamen erst noch eine komplette Flughafenrundfahrt im überfüllten Bus, dann dauerte es noch eine gefühlte Ewigkeit, bis das Flugzeug fertig zum Einsteigen war..aber irgendwann ging's los. Die Leute ließen sich gefühlt besonders viel Zeit beim Einnehmen der Plätze aber irgendwann, also ziemlich pünktlich könnten wir losrollen. Der Sundairflieger wurde übrigens von einer Frau, Alexandra Schwarze, gesteuert. Die Cabinencrew unter Purser Marco war auch eine der besseren und unterhaltsameren.
    Der Flug zig sich ganz schön, Nordunterhaltung .USS man sich bei Sindair ja selbst mitbringen. Ich dachte ich hätte gut vorgesorgt, aber dann leider vergessen auf Wlkes Computer den VLC Player zu installieren, der zum Schauen unserer Filme bin mal notwendig ist...
    Aber irgendwie verging die Zeit trotzdem. Und wir landeten ca 14 Uhr Ortszeit, eine Halbe Stunde vorm Plan.
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  • Ankunft in Teneriffa

    February 6, 2025 in Spain ⛅ 20 °C

    Am Flughafen angekommen warteten wir nach langen Fußmarsch noch ein paar Minuten im Koffer, vorm Flughafen wurden wir ziemlich professionell zu den bereitstehenden Bussen gelotst. Die Koffer hatten wir dabei selbst noch unter Kontrolle. Dann ging es in 45 Minuten zum Hafen von Puerto de la Cruz. Der Check-in funktionierte hervorragend und vollkommen unbürokratisch. Ein Foto vom Pass und ein Foto von uns, dann ging's aufs Schiff, dort noch eine etwas zeitraubende aber ereignislose Sicherheitskontrolle und schon könnten wir auf unsere Kabine. Die Bordkarten waren in einem Briefumschlag an der Tür hinterlegt. Wir stellten erst einmal unser Handgepäck ab und unternehmen eine erste Erkundungstour übers Schiff.Read more

  • Kulinarische Erkundung und Seenotübung

    February 6, 2025 in Spain ⛅ 20 °C

    Dann gab es einen Kaffee und ein spätes Mittagessen(Currywurst in einer der zahlreichen Bars, anschließend im großen Buffetrestaurant noch einen Kaffee(der Chockochino hier könnte süchtig machen). Dann wanderten wir noch etwas weiter übers Schiff. Als wir zur Kabine zurückkamen standen die Koffer davor und wir rivhtezen uns ersteinmal häuslich ein. Es gibt erstaunlich viel Stauraum in unserer Kabine.
    Dann versuchte ich unsere Geräte ins Internet zu bringen, was gar nicht so leicht ist da das Netz auf der Kabine so gut wie nicht vorhanden ist. Naja, noch können wir uns mit den Mobildaten behelfen..wie weit die 3 GB Inklusiv Volumen, die wir haben dann ab morgen, wenn wir aus dem Bereich des Spanischen Mobilfunknetzes heraus sind reichen, müssen wir sehen.
    Dann war Zeit fürs Abendbrot wieder in Buffetrestaurant Anckelmannsplatz. Anders als wir es von anderen Kreuzfahrten gewohnt sind, gibt es hier alles, auch die Getränke in Selbstbedienung. Das kommt uns natürlich ziemlich entgegen. Es schmeckt lecker, die Auswahl ist groß, zum gegenwärtigen Zeitpunkt kann ich mir keinen Grund vorstellen aus dem wir eins der zahlreichen a la Carte Restaurant aufsuchen sollten.
    Dann war da noch die obligatorische Sicherheitseinweisung. Bei unseren vorherigen Kreuzfahrten ein ziemlich furchteinflößendes mit beinahe militärischem Drill durchgeführte Übung Hier so: kommt in der Zeit von 19-21 Uhr an eurer Musterstation vorbei, dort erzählen wir euch in kleine Gruppen alles was wichtig ist. Unserer Musterstation war im Theater, kurz die Karten gescannt und schon ging eine kurzer kurzweiliger Vortag mit Demonstrationd der Schwimmwesten los und 5 Minuten später auch schon wieder zu Ende. So bleibt garantiert mehr haften als bei den anderen Übungen die wir bei Aida und Holland America mitgemacht haben.
    Im Anschluss drehten wir noch eine weitere Runde über den Kahn und zogenjuns dann erstmal auf die Kabine zurück um.den Tag aufzuarbeiten.
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  • 1. Seetag

    February 7, 2025, Nordatlantik 🌬 19 °C

    Da wir gestern ja beizeiten ins Bett gega Gen waren, schiefen wir heute morgen auch nicht Allzulänge. Wir hatten erwartet, irgendwann von schaukeln des Schiffs zu erwachen, aber bis jetzt schaukelte nichts und wir mussten erst einmal aus dem Fenster schauen um uns zu überzeugen, dass wir tatsächlich schon unterwegs waren. Der Blick aus dem Fenster ist ziemlich perfekt, denn kurz vor unserem Fenster ist der Bug und wir haben die herrliche Bugwelle unter dem Fenster.....
    Draußen war es noch Dunkel und wir unternehmen noch einen Spaziergang über das morgendliche ruhige Schiff . Als halb 8, für unsere innere Uhr also halb 9 endlich das Restaurant öffnete, waren wir mit die Ersten Wir sicherten uns einen schönen Platz am Fenster mit Blick auf die bald aufgehende Sonne und frühstücken in aller Ruhe.
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  • Der Nachmittag des ersten Seetages...

    February 7, 2025, Nordatlantik 🌙 21 °C

    Nach dem Kaffee besuchte Elke einen Vortrag und ich spazierte ein wenig übers Schiff. Dann gab's im Studio die Tagesshow bei der der Kreuzfahrtdirektor alle Künstler vorstellte, sie auf dieser Reise dabei sind. Größtenteils sehr sympatisch.
    Dann ging Elke vorm Abendbrot noch eine Runde schwimmen
    Beim Abendbrot beobachteten wir den Sonnenuntergang. Dann wollten wir die Vorstellung des Zauberkünstlers, wieder im Studio, besuchen. Ich hatte eingeschätzt, dass 20 Minuten vor Veranstaltungsbeginn sicher eine gute Zeit wäre....war es auch um sich gaaanz hinten in einer riesigen Schlange anzustellen. Immerhin passten wir noch in den Raum, mussten aber stehen. Aber es lohnte sich absolut. Den Namen Peter deVille kann Ma sich merken. Keine hochkarätigen Kunststücken, eher die Klassiker, aber in einer guten Show verpackt.
    Im Anschluss eilten wir ins Theater zur großen Vorstellungsrunde...
    Auch hier traten alle Gast und ein paar Ensemblekünstler auf. Erstklassig die Opernsängerin Selma Agnes...., etwas enttäuschend der Zauberkünstler der die gleichen Haha brachte wir in seiner vorherigen Show und regelrecht widerlich der Travestiekünstler. Von den Ensemblekünstler besonders erwähnenswert die beiden Artisten, aber sie beiden Sänger waren auch nicht schlecht.
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  • Der zweite Seetag

    February 8, 2025, Nordatlantik 🌬 21 °C

    Diese Nacht bekamen wir noch eine weitere Stunde Zeit geschenkt, oder besser geborgt, denn auf der Ruckfahrt müssen wir sie ja doch wieder abgeben. Trotzdem schliefen wir erstaunlich lange und es war nicht allzuschwer und allzu lange bis zum offiziellen Fruhstücksbeginn um 7:30. Dennoch machte sich die Umstellung insofern bemerkbar, als dass das Buffet gleich vom den vollen Menschenmassen getroffen wurde, die ruhige erste Stunde von gestern entfiel heute. Wir bekamen trotzdem noch einen hübschen Fensterplatz, nicht allzuweit vom Buffet entfernt ab.
    Nach dem ausgiebigen Frühstück sicherten wir uns gleich ein Sofa in Poolnähe. Elke ging gleich ins Wasser , ich zog mich ersteinmal um und kam dann nach.
    Das Schwimmen im ca 50 m langen Pool macht mit der Schwankungsbedingten Welle die ständig von vorn nach hinten durch den Pool läuft besonders viel Spaß.
    Danach relaxten wir noch ein Stündchen auf unserer Couch, denn unsere geplanten Veranstaltungen begannen erst um 11 Uhr.
    Ich befürchte einen sehr interessanten Vortrag über Kunst als Wertanlage, während sich Elke über Irisfotografie unterrichten ließ.
    Dann gab es Mittags und Mittagsruhe.
    Dann gab's Kaffee und eine weitere Erkundungstour, den. Wir hatten Beispielsweise das Fitnessstudio und den Frontausguck noch nicht gefunden.
    Dann gingen wir wieder unserer Wege, Elke zu einem Tuchbindekurs ich zum Quiz in der Galerie. Leider waren die Fragen nicht zu gut auf mich abgestimmt, so dass ich nur im guten Mittelfeld landete. Auch Elkes Kurs brachte keine neuen Erkenntnisse....
    Später ging Elke dann noch einmal in den Pool und ich ging ein paar Runden auf der Laufstrecke bevor schon wieder Abendbrotzeit war....
    Angesichts des morgen sicher anstrengenden Tages gibt's für uns heute Abend keine Shows ..
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  • Stadtbummel in Mindelo

    February 9, 2025 in Cape Verde 🌬 21 °C

    Kurz vor Sonnenuntergang legten wir an der Containerpier in Mindelo, der Hauptstadt der Insel Sao Vicente an.
    Da der Treffpunkt für unseren Schnorchelausflug erst 10 Uhr war hatten wir noch 2 Stunden Zeit um ein Stück durch das Städtchen zu spazieren.
    Am Tor des Hafens mussten wir erst einmal durch eine dichte Traube von Taxifahrern und Touranbietern dringen, die alle um Kundschaft betteln.
    Ja, ein Urlauberhotspot ist Mindelo nicht gerade, es gibt ein paar hübsche Ecken,die hier herrschende Armut ist allerdings nicht zu übersehen.
    Da die Zeit voranschritt und vor allem meine Schuhe spontan beschlossen hatten, in ihre Einzelteile zu zerfallen bummelten wir dann langsam zurück zum Hafen, wo wir 10 Uhr abgeholt werden sollten, wenn alles klappte.
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  • Schnorcheln mit Schildkröten

    February 9, 2025 in Cape Verde 🌬 22 °C

    Als wir die Reise gebucht haben, war das schnorcheln mit Schildkröten einer der Hauptgründe aus dem wir uns für diese Reise entschieden haben. Als es dann ans Buchen der Ausflüge ging, war die Enttäuschung schon sehr groß, als wir feststellen mussten, dass die Schildkrötentour schon voll belegt war.
    Aber zum Glück gibt's das Internet, wo man in so ziemlich jedem Ort der Welt jede angebotene Aktivität buchen kann. In diesem Fall sogar erheblich billiger als bei mein Schiff. Klar bequemer und vielleicht auch sicherer ist es mit einen deutschen Vertragspartner. Aber versuchen mussten wir es natürlich.Die Abwicklung im Vorfeld war professionell, jetzt musste nur nur noch der versprochene Mensch mit unserem Namensschild am Hafentor stehen.
    Das tat er auch und stellte sich als "Nelson (Mandela Junior) vor. Er brachte uns zu vier anderen Mitreisenden vom Schiff und dann zu einem Minibus,mit dem uns Fahrer Willi in 20 Minuten zum Strand von Sao Pedro brachte .
    Dort standen schon eine ganze Reihe am Holzbooten bereit und mindestens genauso viele waren mit ihren Passagieren schon im Wasser. Es gab noch eine kurze Sicherheits- und Tierschutzeinweisung und schon ging es los. Einige kräftige Junge Männer schönen das besetzte Boot ins Wasser und nach etwas 100 m hieß es schon "Aussteigen bitte ". Das Wasser war in ersten Moment bitter kalt, das verging aber sehr schnell, denn da waren sie schon, die Schildkröten..ohne Scheu schwammen sie um uns herum. Das war schon ein einmaliges Erlebmiss. Auf dem Meeresgrund war auch noch ein riesiger Rochen zu sehen....
    Die Zeit verging wie im Fluge und schon bald war die Tour zu Ende. Am Strand wurde das Boot wieder an Land gezogen und wir könnten uns wieder herrichten. Dann kam auch schon Nelson mit der nächsten Gruppe und brachte uns zurück zum Schiff.
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  • Jeepsafari auf Sao Vicente

    February 9, 2025 in Cape Verde 🌬 23 °C

    Um auch noch etwas von der Insel zu sehen, hatten wir für den Nachmittag eine Jeepsafari gebucht. Es fuhren immer 4 Passagiere und ein Fahrer im Auto, für eine Gruppe von 5 Jeeps gab es einen Guide. Wir hatten eine etwas eigenwillige junge Frau, die aber trotzdem Wissenswertes zu berichten hatte.
    Zuerst fuhren wir zu verschiedenen Stränden an der Südseite, besuchten ein halbwegs grünes Tal, das aber trotz eines ausgeklügelten künstlichen Bewasserungssystems nicht mehr so Recht die Erträge vergangener Zeiten bringt, da die Regenmengen in den letzten Jahren massiv zurück gehen im Prinzip regnet es eh nur in der Zeit von Ende Juli bis Ende Oktober....im letzen Jahr aber insgesamt nur an 7 Tagen.
    Dann steuerten wir einen kleinen Ort an und em sich die hiesige "In"- Kneipe "Hamburg" wo wir lokales Bier probieren und eine Auffangstation für verletzte Meeresschildkröten besuchen konnten.
    Die Rauchfahrt führte dann entlang der Nordküste, vorbei an teils ganz beachtlichen Dünen zurück zum Schiff.
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  • Kapverden Tag 2: Santiago

    February 10, 2025 in Cape Verde 🌬 21 °C

    Unsere zweite Kapverdeninsel erreichten wir in den frühen Morgenstunden, während wir gemütlich frühstückten reihten sich vor dem Schiff die Ausflugsbusse auf. Wir waren erst 9:30 an der Reihe. Da wir ziemlich früh dran waren, waren wir die ersten, unserer Gruppe und durften die Schlange eröffnen, es dauerte nicht lange und schon stand eine groß Reihe hinter uns, dann dürften wir auch schon in die Minibusse. Es gab leichten Zoff, weil Opa Gerhard keinen Platz mehr neben Oma Monika bekam, aber das gab sich schnell...
    Zuerst fuhren wir auf das Plateau, das stadtzentum der Inselhauptstadt Praia. Hier führte uns unser Guide der Hauptstraße entlang, über den quirligen Markt zu einer Kirche und vorbei am Präsidentenpalast. Nett anzusehen. Und wenn man Zeit hatte, hatte man auch durch die Geschäfte bummeln können, aber wie das bei so einem Gruppenausflug ist, alles ist durchgetaktet.
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  • Festung Sao Filipe und Ciudad Verde

    February 10, 2025 in Cape Verde ☀️ 24 °C

    Die Nächste Station war die Ruine der Festung Sao Filipe oberhalb der alten Inselhauptstadt ciudad Verden gelegen. Das ynsuwerg bot, abgesehen von der interessant gemauerten Zisterne keine großen Highlights, der Blick auf die Stadt und das herrlich grüne Tal im Hinterland war schon toll. Das Städtchen liegt mit seiner Bucht im Prinzip da wie eine Seeräubersiedlung aus dem Film. Und ungefähr so ist auch seine Entstehungsgeschichte. Portugiesen, Seeräuber unter Francis Drake und Sklavenhändler hatte hier ihr Quartier.
    Beim Bummel durch die Gassen ist das historische Flair schon noch spürbar auch wenn auf dem Hauptplatz fliegende Händler ihr Kunsthandwerk für die reichen Kreuzfahrer von heute anbieten und Horden von Schulkindern lärmend auf ihren Bus warten.
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  • Fahrt in die Berge

    February 10, 2025 in Cape Verde ☀️ 25 °C

    Der nächste Tagesordnungspunkt war das Mittagessen und das gab es nicht etwa gleich undie Ecke, sondern in einen Restaurant hoch oben in den Bergen. Die Fahrt dahin und die sich bietenden Ausblicke waren großartig. Das Buffetessen sehr vielfältig und reichhaltig wenngleich einige Mitreisende unzufrieden waren. Die hatten dann wohl besser auf dem Schiff bleiben sollen...
    In Anschluss ging es noch in den Botanischen Garten, gleich im Nebental gelegen allerdings erst nach 49 aminuten Fahrt zu erreichen. Dort hatten wir 20 Minuten Zeit uns umzusehen. Wenn ich zuerst enttäuscht über die wenige Zeit war, sie reichte locker aus, denn hier gab es nichts wirklich großartiges zu sehen und groß war der Garten auch nicht.
    Man kann sich natürlich fragen ob die lange Anfahrt zu Restaurant und Garten gerechtfertigt ist, aber wenn man die Ausblicke auf die herrliche Landschaft in Betracht zieht,würde ich eindeutig ja sagen. Es gab aber auch Mitreisende die da anderer Meinung waren.
    Anschließend ging es zurück zum Schiff .Auch wenn wir nicht wirklich weit gelaufen waren waren wir sehr erschöpft und die Frage, ob wir vielleicht noch einmal in die Stadt hineinfahren sollten, stellte sich nicht mehr wirklich. Die Kraft reichte nur noch zum Abendessen anschließend beobachteten wir noch das Auslaufen. Auch Mein Schiff hat eine Hymne die aus diesem Anlass gespielt wird. Bei Aida war das damals Orinoco Flow von EnA, sehr schwülstig aber irgendwie feierlich, hier gibt es ein komisches Lied "Große Freiheit" wohl von Unheilig, wir finden es beide nur zum Ohren zuhalten und weglaufen. Tja Geschmäcker sind halt unterschiedlich. Dann fielen wir nur noch in die Betten.
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  • 3. Seetag

    February 11, 2025, Nordatlantik 🌬 20 °C

    Jetzt geht es mit (fast) voller Kraft voraus in Richtung Norden, dem Wind entgegen. Das halt zur Folge , dass sich Fahrtwind (von 13 Konten) und echter Wind ca 60 km/h zu Windgeschwindigkeiten um die 100 km/h summieren.
    Die Schiffsschrauben drehen mit 102 U/min, schon kurz unterhalb der Höchstdrehzahl von 120U/min.
    Demzufolge schaukelt es schon deutlich mehr als auf der Fahrt nach Süden. Ich empfinde es trotzdem als sehr angenehm.
    Was eher ungünstig ist; sich einen Platz am Pool mit dem.Handtuch zu sichern und das nicht sehr gut zu befestigen.... Aber gemütlich ist's da heut eh nicht, was nicht bedeutet, dass nicht viele Liegen trotzdem besetzt sind.
    Wir setzten uns,nachdem.wie eine halbe Stunde lang den Blick in Fahrtrichtung von der Himmel und Meer Bar genossen hatten und dem Schäferhund am Heckausguck noch einen Besuch abgestattet hatten um 10:30 ins Theater. Hier fand die Nautische Fragestunden mit Kapitan Andreas Greulich statt..Der Saal war sehr gut gefüllt und die Fragestunde war ein sehr informativer gut verständlicher Vortrag über die Funktionsweise des Schiffs. Anschließend war noch die Gelegenheit, Fragen zu stellen. Auch die gestellten Fragen waren zum überwiegenden Teil sehr gut. So erfuhren wir zum.Beispiel, dass wir sehr gute Chancen haben, vor unserem Kabinenfenster spielende Delphine zu sehen, wenn wir nur genügend Geduld aufbrigen. Die Bugwelle wird von den Tieren jedenfalls immer gern zum spielen genutzt.
    Anschließend gingen wir gleich zum Mittagessen.
    Im der Mittagsruhe studierte ich das Ausflugsprogramm für unseren Ankunftstag in Teneriffa. Da unser Transfer zum Flughafen erst 12:45 startet, hätten wir theoretisch noch Zeit für einen kurzen Ausflug, aber sie Lust, auf eigene Faust durch die Stadt zu rennen halt sich in Grenzen. Aber tatsächlich gab es den perfekten Ausflug für uns...."Mit dem E-Scooter durch Santa Cruz". Den buchten wir dann nach dem Kaffee, nachdem wir uns rückversichert hatten, dass das zu keinen zeitlichen Konflikten führen kann...
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  • Der vierte Seetag

    February 12, 2025, Nordatlantik 🌬 19 °C

    Si langsam wird das wirklich etwas mit dem geplanten Nichtstun. Außer einem Konzertbesuch(Adele's bekannteste Songs nur mit Gitarre und Gesang neu interpretiert, sehr hübsch) und den üblichen Gängen zum Buffet gab es heute keine großen Highlights. Na gut, bei der Präsentation des aktuellen Reisefilms erfuhren wir noch, dass ganz hinten Auf Deck 12, am hinteren Ende der Himmel und Meer Bar zwei interessante Glasbodenbalkons existieren. Nicht gerade Elkes Lieblingsorte, ich fand's schön spannend.
    Da packten wir die Koffer, denn die sollen spätesten 22 Uhr zur Abholung vor der Kabine stehen.
    Um 21 Uhr schauten wir noch kurz auf einen Drink bei der Abschiedsparty auf Deck 12 vorbei. Da es aber sehr stürmisch und frisch war und die warmen Klamotten schon im Koffer lagen, verließen wir es bei einer kurzen Stippvisite. Elke trank eine Pina Colada und ich einen BBC, in Prinzip ein Pina Colada mit Banane und Baileys. Nicht unlecker!
    Halb 10 waren wir dann soweit, stellten die Koffer vor die Tür und verschwanden in den Betten.
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  • Abreisetag

    February 13, 2025 in Spain ☀️ 18 °C

    Geweckt wurden wir kurz vor 4 von einem großen Scheinwerfer direkt vor unserem Fenster. Wir hatten also Teneriffa wieder erreicht . Nachdem wir den Vorhang geschlossen hatten, schliefen wir noch bis halb 7. Dann machten wir uns fertig und gingen zum letzten Frühstück, welches wir uns in aller Ruhe schmecken ließen.
    Zurück in der Kabine, erledigten wir die letzen Handgriffe, dann mussten wir los. Die Kabine musste bis 9 geräumt sein und um 9 war Treffpunkt für unseren gebuchten E-Rollerausflug nach Santa Cruz.
    Am Treffpunkt in der Gallerie Bar würden wir schon erwartet. Zwei Mitarbeiter mit der Nachricht, dass der Ausflug leider nicht stattfinden konnte, weil er von den Behörden nicht genehmigt wurde....was auch immer...
    Schade, aber letztlich nicht zu ändern.
    Also disponieren wir um unsvhten uns zu Fuß auf den Weg in die Stadt.
    Unser erstes Ziel war das futuristische Gebäude des Auditoriums am Rand er Immenstadt, von da bummelten wir mit Zwischenstopps in einem großen Shoppingcenter und den großen Freiluftmarkt zurück zum Hafen . Hier gingen wir ein letztes Mal an Bord und suchten uns im noch relativ leeren Buffetrestaurant ein Plätzchen . Zu essen gab es genug, Probleme gab es mit der Wasserversorgung. auf Grund dessen funktionierten fast alle Getränkeautomaten, bis auf die für Bier und Wein, nicht. Da konnte ersteinmal auch der Kapitän nichts machen. Der auch gerade zu Tisch war. Er euch elegant auf ein Bier aus, telefonierte ein wenig herum und versuchte die Leute zu beruhigen.
    Bier wollten wir keins, stattdessen gönnten wir uns an der Poolbart noch einen letzten Drink. Wir entschieden uns wieder für den BBC, der uns gestern Abend am besten geschmeckt hatte.
    Dann gingen wir von Bord in Richtung Bus, sammelten am Terminal noch unsere Koffer ein und könnten schon einsteigen.Nald darauf ging's los und 40 Minuten später waren wir am Flughafen. Dort stand schon eine lange Schlange am Schalter und wir hatten jegliche Hoffnung auf halbwegs vernünftige Sitzplätze aufgegeben. Obwohl hinter uns höchstens noch 20 oder 30 Leute standen bekamen wir mit 11 E und F, zwei perfekte Plätze.
    Die Sicherheitskontrolle verlief dieses Mal ohne Zwischenfälle und die zahlreichen Läden verkürzten uns die restliche Wartezeit. Kurz nach 3 wurde eingestiegen und kurz vor 4 hoben wir mit Kapitän Thomas Petri ab. Die Kabinenbesatzung war diesrsmal nicht so unterhaltsam, obwohl die Chefin ein genaues Abbild von Uwes legendärer Gestalt "Schwester Brunhilde" war.
    21:37 im verschneiten Berlin gelandet. Dort dauerte es dann noch fast eine halbe Stunde bis unsere weit außerhalb gelegen Parkposition soweit von Eis und Schnee befreit war. Das mit dem Gepäck, sonst in Berlin gern mal ein Problem, ging heute ganz schnell und so erwischten wir den McParking Bus um 22:40. Der war heute rummelvoll, aber auch weil die überwiegend mitreisenden polnischen Mitbürger lieber ihren Taschen einen Sitzplatz zur Verfügung stellen musste n als anderen Reisenden.
    Im Warteraum am Parkplatz holte ich erstmal die Jacke und die guten Sonntagsschuhe aus dem Koffer, denn bevor die Heimfahrt beginnen konnte, musste ja erst einmal das Auto von seiner Schneelast befreit werden.
    Gut 20cm von dem Zeug lagen auf dem Auto, waren aber zum Glück nicht angegefroren.
    Die Rückfahrt war dann, sagen wir Mal anspruchsvoll. Bis zum Spreewald schneite es noch mehr oder weniger heftig, die Linke Spur war mehr oder weniger unbenutzbar. die Leute führen aber zum großen Teil sehr vernünftig. Dann wurde die Straße besser aber die Müdigkeit machte dich massiv bemerkbar. Es wäre eindeutig vernünftiger gewesen, am Flughafen zu übernachten und erst am nächsten Morgen zu fahren. So waren wir 1:40 zu Hause und fielen todmüde in die Betten.
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    Trip end
    February 13, 2025