• Steffen Lubke
  • Steffen Lubke

Madrid 2023

A short but fine adventure by Steffen. Read more
  • Trip start
    September 24, 2023

    Abflug von Prag

    September 24, 2023 in Czech Republic ⛅ 17 °C

    Sonntag, 24.9.

    Wir hatten den Wecker gestellt, letztlich hielten wir es gar nicht bis zum Weckerklingeln aus. Wir waren viel zu aufgekratzt und zumindest ich noch so satt von der Hochzeitsfeier am Vorabend, dass ich das Frühstück gleich mal ausließ.

    Wir machten uns in aller Ruhe fertig, packten die letzten Dinge zusammen und saßen so kurz vor dreiviertel 8 im Auto und rollten los in Richtung Prag. Die Straßen und auch die Autobahn, zumindest bis Decin, waren leer. Sodas wir ganz entspannt vorwärts kamen. Nach ungefähr einer Stunde lenkte uns das Navi runter von der Autobahn und in westlicher Richtung . Ich hatte das im Vorfeld schon gesehen.... Wenn der Verkehr in Prag dichter wird, leitet Google den ankommenden Reisenden auf die aus Richtung Chemnitz kommende Autobahn um und man erreicht den Flughafen sozusagen hinten herum. Und tatsächlich erreichten wir nach 20 Minuten Fahrt über verlassene Dörfer und Dorfstraßen wieder eine Autobahn und auf der nach gut anderthalb Stunden Fahrt den Prager Flughafen, auch unser " Smartparking" Parkhaus . Nur weil ich die Zufahrt dahin beim ersten Versuch nicht für voll genommen hatte, drehten wir noch eine Ehrenrunde, konnten dann aber problemlos mit unserer Pin ins Parkhaus hineinfahren. Auf dem Weg nach oben fanden wir nicht einen freien Parkplatz, erst ganz oben auf der 8. Ebene gab es einige davon... Also suchten wir uns dort einen aus, da kein Schnee zu erwarten ist, sollte das kein Problem sein. Wahrscheinlich waren in den Etagen, die man abwärts durchfährt, dann auch noch einige Plätze frei gewesen. Dadurch, dass das Parkhaus doch ziemlich eng ist, hatte ich allerdings keine große Lust auf experimentelles Herumkurven. 

    Der Weg zum Terminal war ein Klacks, bis wir unser Gepäck abgeben konnten, mussten wir noch eine halbe Stunde warten, dann erledigten wir das an der Selbstbedienung. Dann ging es durch die moderne und effiziente Sicherheitskontrolle...

    Keine Probleme. Nun hatten wir noch viel Zeit bis 12:20 zum Einsteigen. Wie sich später herausstellte, hatten wir sogar noch viel mehr Zeit, denn der Flieger hatte anderthalb Stunden Verspätung. Um das angesichts unserer Müdigkeit auszuhalten, suchten wir uns dann noch Plätze mit Liegesesseln. Schlafen konnten wir auch dort nicht, aber zumindest etwas besser ruhen. Als die aus Antalya kommende Maschine dann gelandet war, gingen wir langsam zum Gate C4 und warteten dort die letzte Stunde. Die Angestellten der Fluggesellschaft gingen ziemlich streng durch die Reihen und kontrollierten alle, von denen sie der Meinung waren, dass sie zu viel Handgepäck dabei hatten. Das musste noch abgegeben und nachgezahlt werden. 13:45 konnten wir endlich einsteigen und 14:20 ging es tatsächlich los. Der Pilot versprach zu versuchen, zumindest eine halbe Stunde wieder herauszuholen.
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  • Airport Madrid und Hotel

    September 24, 2023 in Spain ☀️ 27 °C

    Wir flogen über Stuttgart, Freiburg und Basel quer über Frankreich in Richtung Atlantikküste. Ein Stück südlich von Lourdes überquerten wir die Pyrenäen und hielten dann stramm auf Madrid zu, das wir mit nur noch 59 Minuten Verspätung erreichten. Der hiesige Flughafen ist natürlich nochmal etwas ganz anderes als Berlin oder Prag. Architektonisch wirklich ein Schmuckstück und viele Nummern größer.... Lediglich die Wartezeiten auf unser Gepäck erinnerten uns etwas an Berlin, obwohl sie letztlich natürlich nicht an unseren Hauptstadtflughafen heranreichten.

    Als wir unser Gepäck hatten, marschierten wir zum Metrobahnhof, kauften hier zwei Touristentickets und fuhren bis zur Endstation Nuevos Ministerios. Von hier marschierten wir, das erste Stück durch ein Luxuskaufhaus, einen dreiviertel Kilometer zu unserem Hotel, wo wir problemlos eincheckten und gleich nochmal zum McDonald's aufbrachen.

    Im benachbarten, etwas schlumprigen Carrefour kauften wir noch Wasser, kürzten den Heimweg ein Stück mit der Metro ab (vielleicht jedenfalls, denn wenn man die Strecke betrachtet, die wir unterirdisch bis zum Bahnsteig liefen, war die möglicherweise nicht soo viel kürzer als die oberirdische Strecke zur nächsten Metrostation)...

    Dann ließen wir den Tag aber wirklich ausklingen!
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  • Tag 1 Teil 1

    September 25, 2023 in Spain ☀️ 17 °C

    Nach ordentlichem Ausschlafen bis Viertel 9 gab es ein reichliches und entspanntes Frühstück. Dann fuhren wir mit der Metro zur Puerta del Sol und erkundeten die Gegend zwischen diesem großen Platz, der Einkaufsmeile Gran Via, der Plaza Mayor und dem Königspalast.
    Das einzige, was etwas enttäuschend war, war die Markthalle Mercado de San Miguel. Hier war zwar trotz heftiger Bauarbeiten geöffnet, aber die Baustelle plus Andrang ergaben nicht gerade ein angehmes Flair. Die Preise waren auch gepfeffert, so dass wir vom Plan, uns hier eine Kleinigkeit zum Mittag zu holen Abstand nahmen.
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  • Tag 1 Teil 2

    September 25, 2023 in Spain ☀️ 21 °C

    Stattdessen fuhren wir zurück bis Quatro Caminios. Eigentlich wollten wir uns im Lidl was kleines zum Mittag holen, aber der war so mistig und voll, dass wir stattdessen nebenan im Burger King unseren Hunger stillten.
    Auf dem Rückweg schauten wir uns noch die wirklich hübsche Markthalle Mercado de Maravillas an.
    Im Hotel folgte eine ausgiebige Mittagsruhe.
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  • Tag 1 Nachmittagsrunde

    September 25, 2023 in Spain ☀️ 28 °C

    Am Nachmittag spazierten wir, vorbei an ziemlich moderner Architektur, zum Bernabeau Stadion, von wo wir mit der Metro zur Plaza Espana fuhren.
    Von dort ging es vorbei an Don Quichotte und Sancho Pansa zum ägyptischen Tempel, der leider montags geschlossen war.
    Weiter ging's zur Seilbahn, die uns über das Tal in den Casa de Campo bringen sollte. Die scheint aber zumindest längerfristig außer Betrieb zu sein.... Also gingen wir zu Fuß bergab zum Goya Pantenon... Montags allerdings leider auch zu. Also weiter zur Metrostation und ab nach Hause. Unterwegs noch zwei Sandwiches mitgenommen und kurz vorm Hotel meldet die Uhr 20.000 Schritte. Das war definitiv zu viel für den ersten Tag.
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  • Tag 2 Teil 1

    September 26, 2023 in Spain 🌙 15 °C

    Da wir beide gesundheitlich noch ziemlich angeschlagen sind, war der Plan für heute, so wenig wie möglich zu laufen und wo immer es geht, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen und so möglichst unter 10.000 Schritten zu bleiben.
    Problem Nr. 1 ist aber schon, dass die nächste Haltestelle, egal in welche Richtung man geht, ca. 10 Minuten (also fast 1.000 Schritte ) entfernt ist. Da ist bei 2 Ausflügen (vormittags und nachmittags und jeweils hin und zurück) schon fast die Hälfte der zur Verfügung stehenden Schritte weg. Na, lassen wir uns überraschen!
    Früh marschierten wir zu den Nuevos Ministerios, wo Metro, S-Bahnen und Busse fahren. Wir nahmen den reichlich gefüllten 47er Bus bis zum Plaza de Cibeles. Wo wir dann Cibele Brunnen und das Palacio de Cibeles in seinem Zuckerbäckerstil fotografieren wollten, was dank der ungünstig stehenden Sonne nur bedingt gelang.
    Weiter ging es mit dem 20er Bus, (schön leer) auf die Rückseite des Parques Retiro. Hier war unser erstes Ziel das Monument von König Alfonso III. mit dem davor gelegen Ruderbootteich. Wie es sich gehört, war zumindest das Unterteil des Monuments eingerüstet und auch hier stand die Sonne suboptimal.
    Der Park ist wunderschön, mit vielen Cafés und Imbissständen und vielen Straßenmusikern, die zwar alle nicht schlecht bzw. teilweise sogar sehr gut spielen, in ihrer schieren Masse aber die Ruhe, die man mit so einem Park assoziiert, nicht aufkommen lassen. Zwischendurch hört und sieht man trotzdem auch immmermal Vögel, hier auch zahlreiche (nicht heimische) Sittiche. Dann spazierten wir zum hübschen Palacio de Velazquez.
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  • Tag 2 Nachmittag

    September 26, 2023 in Spain ⛅ 20 °C

    Unser eigentliches Ziel im Park, der Kristallpalast, der dem Pariser Kristallpalast nachempfunden ist, und sich hier wunderschön in die Landschaft einfügt.
    Drinnen fand wohl gerade ein Ausstellungswechsel statt, aber kein Problem, so richtig schön ist er eh nur von außen. Dann ging es schnurstracks zur nächsten Bushaltestelle, wo wir geschlagene 10 Minuten auf den Bus warteten, der uns 2 Stationen zum Bahnhof Atocha brachte, der zwar in Sichtweite war, aber wir wollten Schritte sparen...
    Rund um den Bahnhof ist alles eine riesige Baustelle, wir fanden trotzdem den Zugang zur alten Bahnhofshalle, die vor 30 Jahren in eine andere Art des Großstadtdschungels verwandelt worden war. Sehr schön anzusehen, leider wegen der Bauarbeiten nur eingeschränkt, d.h. der Weg durch und um die Anlage war gesperrt .
    Nächstes Ziel war das Caixa-Forum, bekannt für seine begrünte Wand. Wir entschieden uns für den Fußmarsch, da die riesige Bushaltestelle wahrscheinlich zu langes Suchen nach dem richtigen Bus bedeutet hätte und außerdem hinter uns lag.
    Vorbei am Museo Regina Sofia fanden wir die beeindruckende Installation sehr schnell.
    Nun wollten wir den Rückweg antreten... Der kürzeste Weg wäre die S-Bahn (Cercanias) von Bahnhof Atocha, von wo wir bis hierher gelaufen waren, oder ein Bus, zu dem wir ein ganzes Stück in die andere Richtung müssten. Der Abwechslung wegen entschieden wir uns dafür. Dann kamen wir an einem Burger King vorbei und beschlossen spontan, hier erstmal was zu essen. Den Entschluss gaben wir sehr schnell wieder auf, denn in der lauten Halle des Restaurants hielt sich gerade eine Schulklasse auf und der Lärm war ohrenbetäubend .
    Netterweise hielt vorm Burger King gerade ein Bus zum Bahnhof Atocha, also fuhren wir doch dahin zurück und suchten den richten S-Bahn-Steig. Kein allzuleichtes Unterfangen, da wegen Bauarbeiten einige Linien Umleitungen fuhren.
    Aber nachdem wir zwei Züge, die wohl auch gegangen wären, fahren lassen hatten, saßen wir schließlich in einem, der garantiert zu den Nuevos Ministerios fuhr, zwar über die Station Sol, was dem Linienplan auch widersprach, aber das war letztlich egal. Helle, geräumige und schnelle Züge, im Gegensatz zu manchen Metros.
    Von den Nuevos Ministerios ging es zurück in Richtung Hotel, mit einem kleinen Schlenker über einen wesentlich stilleren Burger King. Und auf dem Weg zum Hotel danach passierte es! Wenig überraschend meldete meine Armbanduhr die Überschreitung der Marke von 10.000 Schritten.
    Also hatten wir uns jetzt erst einmal eine ausgiebige Mittagsruhe verdient.
    Am späteren Nachmittag brachen wir dann zu unserer Tour ins moderne Madrid, sprich zu den Wolkenkratzern, auf. Vorbei an "unserem" Torre Picasso gingen wir zur Bushaltestelle und fuhren zuerst zu den schiefen/schrägen Europatürmen am Plaza des Castillia.
    Dann liefen wir noch ein Stück zu den "richtigen" Wolkenkratzernund dann ging es mit Bus und 2x Metro zurück. Auf dem Weg zum Hotel nahmen wir in einem Supermarkt noch unser Abendbrot, bestehend aus zwei Sandwiches, mit. Am Ende des Tages stehen bei mir 17.400 und bei Elke 19.100 Schritte zu Buche. Na wenigstens sind wir unter den 20.000+ von gestern geblieben....
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  • Tag 3

    September 27, 2023 in Spain ☀️ 22 °C

    Am Morgen erlebten wir erst einmal eine Enttäuschung an unserem ersten Ziel des Tages. Wir wollten den einen Drehort der Serie "Haus des Geldes", nämlich die Fassade des Gebäudes, welches in der Serie das Bankgebäude darstellt, ansehen. In Wirklichkeit befindet sich in dem Gebäude aber der Sitz des spanischen Wissenschaftsrates. Und dort ist man offensichtlich überhaupt nicht an Publikumsverkehr interessiert. Ziemlich barsch wurden wir von einem martialisch aussehenden Wachmann weggeschickt. So blieb uns nur der Blick durch ein Seitentor.....
    Naja, halb so schlimm!
    Als nächstes fuhren wir in Richtung Columbus-Platz. Vorher schlenderten wir noch ein ganz klein wenig durch die Straßen des Luxusviertels Salamanca. Die Läden dort waren uns aber eindeutig zu teuer. Dann hörten wir über uns lauten Flugzeuglärm. Offensichtlich übte die Luftwaffe mit ihrer gesamten Flotte den Überflug des Columbusplatzes, auf dem demnächst zum Nationalfeiertag eine Militärparade stattfinden soll...
    Deshalb war auch der halbe Platz zum Aufbau von Festzelten gesperrt. Unsere Fotos konnten wir trotzdem machen....
    Dann fuhren wir in den Stadtteil Goya, hier stehen einige Skulpturen die einen Bezug zum Künstler haben, und vor allem, in einer Nebenstraße, das echte "Haus des Geldes" und hier wird auch klar, warum das als Drehort nicht in Frage kam, alles zu eng und zu dunkel hier!
    Nun fuhren wir nochmal zur Puetra del Sol und spazierten durch ein paar Nebenstraßen, die wie vorgestern ausgelassen hatten.
    Dann ging es über Burger King zurück ins Hotel zur Mittagsruhe.
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  • Letzte Runde durch die Stadt

    September 28, 2023 in Spain ☀️ 18 °C

    Elke ging es heute morgen so mies, dass ich Runde, die wir noch drehen wollten, bevor wir um 12 aus dem Hotel auschecken mussten, verkürzte und allein machte. Statt der königlichen Gärten schaute ich mir die Galerie mit Plastiken unter der Autobahnbrücke mitten in der Stadt an.Read more

  • Heimreise

    September 28, 2023 in Spain ☀️ 28 °C

    Kurz vor 12 checkten wir dann aus und bummelten mit unseren Koffern gemütlich zur Station Nuevos Ministerios, von wo wir mit der Metro direkt zum Flughafen fuhren. Die Abfertigung unseres Fluges, der ja erst 16:50 ging, hatte noch nicht angefangen. Also setzten wir uns erst einmal hin, lasen etwas und beobachteten die Leute. Dann gingen wir bis auf weiteres zum letzten Mal zu Mac Donalds, bevor wir endlich unsere Koffer abgegeben konnten. Dann ging es ereignislos durch die Sicherheitskontrolle .
    Der Flieger hob pünktlich um 16:40 ab und landete 19:30 in Prag. Unterwegs boten sich uns ein paar schöne Blicke auf die abendlichen Alpen.
    Bis wir unser Gepäck hatten und im Auto saßen, verging eine knappe Stunde und dann fuhren wir noch anderthalb Stunden durch die dunkle Nacht, bis wir wieder zu Hause in die eigenen Betten fallen konnten.
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    Trip end
    September 28, 2023