Bogarintrail
March 27 in Costa Rica ⋅ ☁️ 28 °C
Bogarin Trail https://share.google/MxqghvHmFUEjcfILn
Nasenbären https://share.google/UBGhMV8FnYB9CYHct
Scharlachara https://share.google/e1XASDbotWVcMOTTE
Faultierehttps://share.google/3JwAMkwHzCgOiFDut
Kolibris https://www.google.com/search?kgmid=/m/0j91q&am…
Die Nacht in der Unterkunft war herrlich erholsam – so erholsam sogar, dass die meisten schon um 21:00 Uhr freiwillig unter der Bettdecke verschwanden, was in unserem Fall fast schon als historische Disziplinleistung gewertet werden darf. Doch lange hielt die himmlische Ruhe natürlich nicht: ab 06:00 Uhr tauchten die ersten Verdächtigen wieder auf, einer nach dem anderen, und langsam kam wieder Leben in die Bude.
Das Frühstück übernahmen diesmal El Chapo, tatkräftig unterstützt von Runar, Jonah und mir. Robert blieb derweil als Hüter des Hauses zurück – irgendwer musste ja schließlich aufpassen, dass die Unterkunft nicht spontan an Affen oder Nasenbären überschrieben wird.
Wir anderen sechs machten uns auf den Weg zu den Hängebrücken, voller Motivation und Abenteuergeist – nur um dort zu erfahren, dass am Vormittag ohne Reservierung nichts zu holen war. Also: kurzer Blick in die Runde, einmal Schulterzucken deluxe, Planänderung in Rekordzeit – und schon ging es weiter zum Sloth Trail.
Bereits unterwegs gab es die ersten Highlights: Nasenbären und Lapas kreuzten unseren Weg und sorgten dafür, dass der Tag schon vor dem eigentlichen Ziel tierisch gut begann. Auf dem Sloth Trail entwickelte sich dann ganz von selbst ein herrlich spaßiger Wettbewerb: Wer entdeckt die meisten Tiere? Das Problem war nur, dass gefühlt auch jeder Tiere sah, die außer ihm selbst niemand bestätigen konnte. So wurden aus echten Sichtungen gelegentlich wohl eher „Fantasie-Fauna-Sondermeldungen“, und am Ende konnte kein offizieller Sieger ermittelt werden.
Die Ausbeute konnte sich trotzdem wirklich sehen lassen: ein Kolibri beim Brüten, Waldhühner mit zwei Küken, Leguane, dazu diverse bunte Vögel und noch viele andere Tiere – von denen einige tatsächlich alle gesehen haben… und andere vermutlich nur der jeweilige Entdecker mit sehr viel gutem Willen.
Unterm Strich also ein Tag ganz nach unserem Geschmack: erst ein kleiner Dämpfer an den Hängebrücken, dann eine gelungene Kurskorrektur, viel Gelächter, jede Menge Natur und am Ende das gute Gefühl, dass man in Costa Rica manchmal gar nicht genau planen muss – hier reicht es oft schon, die Augen offen und den Humor an Bord zu behalten.Read more




























Traveler
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