• Diego on tour
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Costa Rica 2026

¡Pura Vida – wir kommen!
Wir machen uns als Familie auf den Weg durch Costa Rica – 14 Tage voller Dschungel, Vulkane, Regen, Sonne, Tiere, Schlaglöcher und vermutlich mehr „Wow“-Momente als saubere T-Shirts im Koffer. Unser Ziel: Spaß
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  • Trip start
    March 24, 2026

    Hamburg Flughafen

    March 24 in Germany ⋅ ☁️ 5 °C

    Der langersehnte Familienurlaub hebt endlich ab – und das im wahrsten Sinne des Wortes, denn Robert ist bereits auf dem Weg! 😄
    Gestärkt durch ein vollwertiges Frühstück in der „Holzklasse“ (man gönnt sich ja sonst nichts), geht’s nun über Frankreich Richtung San José. Jetzt bleibt nur zu hoffen, dass Robert und sein Koffer die gleiche Reiseroute gewählt haben und sich nicht erst am Gepäckband wieder daten müssen. ✈️🧳
    Ich war natürlich auch nicht untätig: Das erste Auto ist bereits organisiert – man könnte sagen, die Bodencrew steht bereit! 🚗
    Oma Georgi ist ganz aus dem Häuschen vor Vorfreude. Auch wenn sie uns aus altersbedingten Gründen nicht begleiten kann, reist sie gedanklich natürlich mit – vermutlich mit deutlich mehr Komfort als Robert in der Holzklasse 😄
    Der Start ist gemacht… und wenn alles gut geht, sind bald alle vereint – inklusive Gepäck. Natürlich war Georgi mit dabei, um ihren geliebten Robertito persönlich in Empfang zu nehmen – das ließ sie sich unter keinen Umständen entgehen. 😄
    Das Wiedersehen? Sagen wir so: Es floss genug Wasser, um locker einen kleinen Nebenfluss des Río Sarapiquí zu speisen. Tränen der Freude, versteht sich.
    Und das eigentliche Wunder der Reise: Die Koffer sind diesmal tatsächlich mit angekommen! 🎉
    Ein Moment, der fast noch emotionaler war als die Umarmung selbst… zumindest für alle, die schon einmal ohne Gepäck in den Tropen standen. 😄 ! Pura vida 🌴
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  • Tour mit Familie, kommt mit und genieße

    March 25 in Germany ⋅ ☁️ -4 °C

    ¡Pura Vida – wir kommen!
    Wir machen uns als Familie auf den Weg durch Costa Rica – 14 Tage voller Dschungel, Vulkane, Regen, Sonne, Tiere, Schlaglöcher und vermutlich mehr „Wow“-Momente als saubere T-Shirts im Koffer. Unser Ziel: einen echten Überblick über dieses atemberaubende Land bekommen – und zwar nicht aus dem Reiseführer, sondern mittendrin.
    Für Robert ist diese Reise etwas ganz Besonderes: Er kehrt ein Stück weit zu seinen Wurzeln zurück und nimmt seine Familie gleich mit. Heimatkunde einmal anders – mit Kolibris statt Klassenzimmer und Palmen statt Pausenglocke.
    Und für euch, die ihr nicht mit im Flieger sitzt: Keine Sorge. Ihr reist virtuell mit. Wir nehmen euch mit auf unsere Abenteuer, erzählen von kleinen Pannen, großen Eindrücken und Momenten, in denen wir uns fragen werden, warum eigentlich niemand uns vor den Stechmücken gewarnt hat.
    Also anschnallen, zurücklehnen und mitlesen – Costa Rica wartet.
    Pura Vida! 🌴🐒🌋
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  • SJO Airport

    March 25 in Costa Rica ⋅ ⛅ 23 °C

    Endlich! Nach mehreren Mikro-Nickerchen, die eher ein Augenzwinkern waren, und einem permanenten Kampf zwischen Hunger, Durst und „Soll ich wirklich noch was essen?“, setzt der Flieger zur Landung an. Unter uns funkelt die urbane Beleuchtung wie ein überambitionierter Weihnachtsbaum, der offenbar beschlossen hat, sich über das ganze Land auszubreiten.

    Immigration überlebt ✔️
    Gepäck vollständig ✔️ (keine Opfer zu beklagen)

    Am Ausgang warten bereits Robert/Diego – eventuell verstärkt durch Georgie – gut gelaunt und beneidenswert ausgeschlafen. Sie sind vorgeflogen und haben heldenhaft zwei Mietwagen organisiert. Ein logistisches Meisterwerk, das wir in diesem Moment nur noch schweigend bewundern können.

    Dann endlich: ab zur Unterkunft. Dusche an, Reisemüdigkeit aus. Ein eiskaltes Getränk landet in der Hand, ein Obstsalat auf dem Tisch und plötzlich ist alles wieder gut. Sehr gut sogar.

    Fazit des Abends: Wir sind da. Wir leben. Und morgen wird großartig. Pura Vida deluxe. 🍍🚿🥤😎
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  • Oma Georgi

    March 26 in Costa Rica ⋅ ☀️ 21 °C

    Heute Morgen hieß es für alle: Jetlag, hasta la vista.
    Schon um 07:00 Uhr verließen wir das Apartment und machten uns auf den Weg zu Oma Georgi – zu ihrem inzwischen fast schon legendären Memori-Frühstück.
    Wer Oma kennt, weiß: Bei ihr wird grundsätzlich erstmal alles fein säuberlich abgedeckt, um die vermeintlichen Fliegen fernzuhalten. Das sorgt jedes Mal für unser ganz eigenes Familien-Spiel: Wer errät, welche Köstlichkeit sich diesmal unter welcher Haube versteckt? Fast wie ein kulinarisches Überraschungsei – nur mit mehr Tortillas, Käse und Familienerfahrung.
    Die Begrüßung war dann alles andere als lustig, sondern sehr emotional. Es wurde gedrückt, gelacht, fast geweint – und wahrscheinlich innerlich von jedem kurz inventiert, wie kostbar solche Momente eigentlich sind. Für Oma ist es vielleicht eines der letzten Male, alle noch einmal gemeinsam an einem Tisch zu haben. Genau das machte diesen Morgen so besonders, warm und unvergesslich.
    Nach diesem Frühstück voller Liebe, Erinnerungen und gut versteckter Leckereien begann sie dann endlich: unsere Pura-Vida-Tour.
    Mit vollem Bauch, vollem Herzen und der leisen Ahnung, dass die schönsten Reisen oft genau dort anfangen, wo Familie, Humor und ein bisschen Wehmut zusammen am Tisch sitzen.
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  • La Paz Waterfall

    March 26 in Costa Rica ⋅ ☁️ 21 °C

    La Paz Waterfall Garden https://share.google/paPXm5ZKe8K9oK44g
    La Paz Waterfall Garden ist nicht einfach ein Ausflug… es ist ein kleines, tropisches Spektakel mit Wow-Effekt! 🌿😄

    Ein liebevoll angelegter Garten, der uns einen Vorgeschmack darauf gibt, was sich im Dschungel sonst gut versteckt – alles, was da kreucht und fleucht, schaut hier mal kurz für uns aus dem Gebüsch hervor. Man bekommt fast das Gefühl: „Aha… die beobachten uns also sonst heimlich!“ 😄

    Die Wasserfälle rauschen beeindruckend durch den dichten, satten Urwald, Lianen hängen wie aus einem Tarzan-Film von den Bäumen… und natürlich – wir Jungs? Sofort wieder 12 Jahre alt im Kopf: „Ich nehm die nächste Liane!“ (Spoiler: lieber doch nicht… Knie und Würde danken es 😄).

    Beim Wandern durch dieses tropische Paradies werden wir begleitet von bunten Schmetterlingen in allen Größen – manche so groß, dass man kurz überlegt, ob sie schon eine eigene Fluglizenz brauchen. Und dazwischen: die unermüdlichen Kolibris, kleine fliegende Wunderwerke mit Turbo-Modus.

    Kurz gesagt: Ein Ort, der staunen lässt, zum Träumen einlädt und einem dieses ganz besondere Gefühl gibt…

    Pura vida, Costa Rica – du machst es uns wirklich leicht, dich zu lieben! 🇨🇷✨
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  • La Fortuna

    March 26 in Costa Rica ⋅ ☁️ 27 °C

    La Fortuna https://share.google/CdBZVPW5WqfEPjC2O
    Vom La Paz Waterfall Garden ging’s weiter Richtung La Fortuna – und schon auf den ersten Kilometern zeigte sich: Der Jetlag hat sich klammheimlich in einen Teil der Crew eingeschlichen 😄 Einige kämpften noch mit der inneren Uhr irgendwo zwischen Europa und Costa Rica…

    Doch zum Glück hatten wir ja unseren unerschütterlichen Copiloten: „El Chapo“ (Nicolás) – geschniegelt, geschniegelt nicht… aber hochkonzentriert und absolut verlässlich am Steuer. Keine Müdigkeit, kein Murren – einfach pura vida Einsatz. ¡Gracias, Capitán! 🙌

    An der Unterkunft angekommen – übrigens ein Volltreffer von Jenny und Robert 👌 – ging alles plötzlich ganz schnell: Zimmerverteilung wie bei einer gut geölten Crew, Koffer rein… und zack – die ersten schon im Swimmingpool. Prioritäten setzen kann diese Truppe! 😎💦

    Währenddessen machten sich Jenny, Leny, Runer und ich noch auf zur wichtigen Mission: Lebensmittelbeschaffung. (Man munkelt, ohne diese Mission hätte es am Abend nur Luft und Liebe gegeben… 😄)

    Zurück in der Base dann der nächste Höhepunkt:
    El Chapo und Runer übernahmen souverän das Kommando in der Kombüse – Versorgung sichern, Grill anschmeißen, Timing perfekt abgestimmt.

    Und was soll ich sagen…
    Gegrillte Hähnchenbrust und Wings vom Feinsten! 🔥🍗

    Ein Hoch auf unsere Küchenchefs – ihr habt uns nicht nur satt, sondern glücklich gemacht.

    So schmeckt Pura Vida… mit einer Prise Chaos, einer Handvoll Jetlag – und ganz viel Teamgeist 😄✌️
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  • Bogarintrail

    March 27 in Costa Rica ⋅ ☁️ 28 °C

    Bogarin Trail https://share.google/MxqghvHmFUEjcfILn

    Nasenbären https://share.google/UBGhMV8FnYB9CYHct

    Scharlachara https://share.google/e1XASDbotWVcMOTTE

    Faultierehttps://share.google/3JwAMkwHzCgOiFDut

    Kolibris https://www.google.com/search?kgmid=/m/0j91q&am…

    Die Nacht in der Unterkunft war herrlich erholsam – so erholsam sogar, dass die meisten schon um 21:00 Uhr freiwillig unter der Bettdecke verschwanden, was in unserem Fall fast schon als historische Disziplinleistung gewertet werden darf. Doch lange hielt die himmlische Ruhe natürlich nicht: ab 06:00 Uhr tauchten die ersten Verdächtigen wieder auf, einer nach dem anderen, und langsam kam wieder Leben in die Bude.

    Das Frühstück übernahmen diesmal El Chapo, tatkräftig unterstützt von Runar, Jonah und mir. Robert blieb derweil als Hüter des Hauses zurück – irgendwer musste ja schließlich aufpassen, dass die Unterkunft nicht spontan an Affen oder Nasenbären überschrieben wird.

    Wir anderen sechs machten uns auf den Weg zu den Hängebrücken, voller Motivation und Abenteuergeist – nur um dort zu erfahren, dass am Vormittag ohne Reservierung nichts zu holen war. Also: kurzer Blick in die Runde, einmal Schulterzucken deluxe, Planänderung in Rekordzeit – und schon ging es weiter zum Sloth Trail.

    Bereits unterwegs gab es die ersten Highlights: Nasenbären und Lapas kreuzten unseren Weg und sorgten dafür, dass der Tag schon vor dem eigentlichen Ziel tierisch gut begann. Auf dem Sloth Trail entwickelte sich dann ganz von selbst ein herrlich spaßiger Wettbewerb: Wer entdeckt die meisten Tiere? Das Problem war nur, dass gefühlt auch jeder Tiere sah, die außer ihm selbst niemand bestätigen konnte. So wurden aus echten Sichtungen gelegentlich wohl eher „Fantasie-Fauna-Sondermeldungen“, und am Ende konnte kein offizieller Sieger ermittelt werden.

    Die Ausbeute konnte sich trotzdem wirklich sehen lassen: ein Kolibri beim Brüten, Waldhühner mit zwei Küken, Leguane, dazu diverse bunte Vögel und noch viele andere Tiere – von denen einige tatsächlich alle gesehen haben… und andere vermutlich nur der jeweilige Entdecker mit sehr viel gutem Willen.

    Unterm Strich also ein Tag ganz nach unserem Geschmack: erst ein kleiner Dämpfer an den Hängebrücken, dann eine gelungene Kurskorrektur, viel Gelächter, jede Menge Natur und am Ende das gute Gefühl, dass man in Costa Rica manchmal gar nicht genau planen muss – hier reicht es oft schon, die Augen offen und den Humor an Bord zu behalten.
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  • El Roble

    March 27 in Costa Rica ⋅ ☁️ 27 °C

    https://youtube.com/shorts/OXSgqF-bGHs?si=yED0_…

    Zum krönenden Abschluss des Tages zog es uns zum legendären El Roble – ein Naturbadespot, der so schön liegt, dass selbst Instagram kurz sprachlos wird. Eingebettet zwischen Felsen, umarmt von Bäumen und durchzogen von einem erfrischenden Fluss, fühlten wir uns ein bisschen wie Entdecker… nur mit deutlich weniger Orientierungssinn 😄

    Das absolute Highlight: die berühmt-berüchtigte Tarzan-Liane. Ein Seil, ein Sprung, ein kurzer Moment Mut… und dann entweder ein eleganter Flug ins Wasser – oder eine eher kreative Interpretation davon. Sagen wir mal so: Nicht jeder sah dabei aus wie Tarzan, manche eher wie ein nasser Sack Kartoffeln. Aber genau das machte den Spaß aus 😂

    Wer hier absolute Ruhe sucht, ist definitiv falsch – der Spot ist gut besucht, vor allem von jungen Leuten, die genauso viel Lust auf Action haben wie wir. Und das Beste: kein Eintritt! In Costa Rica fast schon ein kleines Wunder… wahrscheinlich hat jemand einfach vergessen, ein Kassenhäuschen hinzustellen.

    Nach einem ausgiebigen Bad (und mehreren „ich springe nur noch einmal“-Momenten) ging es zurück zur Unterkunft. Heute war ich mit Kochen dran – wobei „ich“ eher großzügig ausgelegt war, denn am Ende standen wir doch alle irgendwie in der Küche. Teamwork nennt man das… oder kollektive Hungerpanik 😄

    Gut gestärkt ging es dann auch recht früh ins Bett. Nicht etwa aus Vernunft – sondern weil das nächste Abenteuer schon in den Startlöchern stand:

    👉 Rafting!

    Und wenn der Tag nur halb so wild wird wie unsere Tarzan-Einlagen… dann wird das ein echtes Highlight 🚀🌊
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  • Rafting

    March 28 in Costa Rica ⋅ ☁️ 20 °C

    Der Tag begann für uns zu einer Uhrzeit, zu der normale Menschen sich höchstens einmal im Bett umdrehen: um 04:30 Uhr klingelte der Wecker. Der Schlaf flüsterte noch verführerisch: „Bleib liegen...“, und die Bettdecke schmiegte sich so liebevoll an den Körper, als wollte sie uns niemals wieder hergeben. Aber wir blieben standhaft — mehr oder weniger — und bald kam wieder Leben in die Bude.

    Draußen regnete es, der Himmel hing voller dicker grauer Wolken, aber nichts und niemand konnte unsere Vorfreude auf das Rafting trüben. Die Abholung mit dem Reisebus erfolgte dann auch in gewohnt costaricanischer Pünktlichkeit — also nur ungefähr 45 Minuten verspätet. Alles noch im Rahmen der tropischen Gelassenheit.

    Nach gut zwei Stunden Busfahrt erreichten wir die Station, wo wir uns erst einmal für das bevorstehende Abenteuer stärken konnten. Die allgemeine Vorfreude war bei allen ungebrochen, und wenig später ging es weiter zum Ablegesteg.

    Dort gab es schon das erste kleine Highlight: Eine Gruppe Schwedinnen suchte nach einem „reanimator“. Ich war natürlich sofort bereit, heldenhaft einzuspringen — bis sich herausstellte, dass sie gar keinen Reanimator, sondern einen Animator suchten. Nun ja, knapp daneben ist auch international.

    Nach einer kurzen Einweisung und der Ausgabe von Rettungsweste, Helm und Paddel wurde es ernst. Wir teilten uns in 4er-Gruppen auf: Familie Engel in ein Boot, Familie Stoltz ins andere — und dann ging’s endlich los.

    Mit jedem Kilometer wurde die Strömung schneller, die Stromschnellen wilder und der Spaß größer. Der Dschungel zog an uns vorbei: grün, dicht, geheimnisvoll — als würde hinter jedem Busch entweder ein Tukan sitzen oder Tarzan persönlich gleich um die Ecke schwingen.

    Für den spektakulärsten Moment des Tages sorgte allerdings Jenny aus der Engel-Gruppe. Augenzeugen berichten von einem Abflug aus dem Boot, der in seiner Eleganz irgendwo zwischen olympischer Disziplin und kontrolliertem Kontrollverlust lag. Besonders ihr Bauchplatscher soll filmreif gewesen sein, und auch ihr Gesichtsausdruck in diesem historischen Moment wurde von den Zuschauern als „für die Götter“ beschrieben.

    Nach gefühlt endlosen Kilometern, jeder Menge Wasser, Adrenalin und einigen mehr oder weniger freiwilligen Schwimmeinlagen erreichten wir schließlich das Ziel. Die Begeisterung stand wirklich allen ins Gesicht geschrieben — auch denen, die zwischenzeitlich mit dem Fluss persönlich Bekanntschaft gemacht hatten.

    Danach hieß es: schnell duschen, trockene Klamotten anziehen und ordentlich essen. Diese kräftige Mahlzeit brachte unsere verbrauchte Energie ziemlich zuverlässig zurück. Nach kurzer Wartezeit kam dann auch der Bus für die Rückfahrt, und wir fuhren zufrieden, leicht erschöpft und mit einer guten Portion Heldengeschichten im Gepäck zurück nach La Fortuna.

    Fazit des Tages: wenig Schlaf, viel Wasser, große Freude und mindestens ein Bauchplatscher für die Ewigkeit. Genau so muss Abenteuer aussehen. Fotos folgen.....
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  • National Park Arenal

    March 29 in Costa Rica ⋅ ☁️ 26 °C

    Die Hängebrücken… auch diesmal blieb es beim guten Vorsatz. Der Andrang war so groß, dass wir praktisch schon beim Parkplatz kapitulierten. Eintritt? Fehlanzeige. Stimmung? Kurzzeitig im Sinkflug. Manch einer hätte den Guide am liebsten selbst an eine der Brücken gehängt – natürlich nur zu Demonstrationszwecken. 😄
    Doch statt Trübsal zu blasen, wurde kurzerhand umdisponiert – typisch Costa Rica: Plan B ist oft besser als Plan A. Also auf zum Nationalpark Arenal, Wanderschuhe geschnürt und los ging’s.
    Über Stock und Stein, mal elegant, mal weniger elegant, kämpften wir uns durch die Pfade. Wurzeln wurden zu Stolperfallen, Steine zu kleinen Prüfungen unserer Koordination – aber genau das machte den Spaß aus.
    Oben an der Aussichtsplattform angekommen, wurden wir belohnt: ein herrlicher Blick auf den Arenal-See, der sich ruhig unter uns ausbreitete. Und mit etwas Glück – und einem kleinen Wetterwunder – zeigt sich auch der Vulkan ganz nah, fast so, als könnte man ihn mit der Hand berühren.
    Unterwegs gab es natürlich wieder tierische Highlights. Robert, unser offizieller Paparazzi der Wildnis, schoss direkt zwei Tukane vor die Linse – vermutlich besser posierend als so mancher Influencer. 📸
    Am Ende war klar: Auch wenn Plan A baden ging, wurde Plan B ein voller Erfolg. Die Stimmung war zurück, die Beine angenehm müde und die Geschichten für den Abend gesichert.
    Pura vida – so geht Improvisation auf costa-ricanisch. 🌿
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  • Llanos de Cortes

    March 30 in Costa Rica ⋅ 🌬 34 °C

    https://share.google/DGmloKXsZBH80MaWj

    Heute stand der Vulkan Tenorio auf dem Programm – oder zumindest der Versuch, ihn zu erobern. Voller Hoffnung, aber ohne Reservierung (wir lieben ja das Spiel mit dem Schicksal), rollten wir an… und tatsächlich: Einlass um 11:00 Uhr wäre möglich gewesen. Kleines Detail: Es war noch früh am Morgen. Drei Stunden warten? Unsere Motivation war ungefähr so groß wie ein Faultier im Energiesparmodus. Also: Plan B!
    Kurzer Boxenstopp für ein leichtes Frühstück – genug, um nicht vom Weg abzukommen, aber auch nicht so viel, dass wir träge werden. Dann ging’s weiter Richtung Wasserfall Llanos de Cortés. Mit jedem Kilometer, den wir uns vom Zentrum von San Carlos entfernten, wurde es wärmer… und wärmer… und irgendwann hatte man das Gefühl, die Klimaanlage sei nur noch ein Gerücht aus vergangenen Zeiten.
    Endlich angekommen, marschierten wir zum Aussichtspunkt – und da lag er vor uns: ein breiter, majestätischer Wasserfall, der mit ordentlich Getöse in die Tiefe rauschte. Ein Anblick, der sofort klar machte: Hier wird heute gebadet, egal was passiert!
    Gesagt, getan. Unten angekommen, stürzten wir uns ins Wasser – herrlich frisch, ständig in Bewegung, wie eine natürliche Massageanlage deluxe. Die Stimmung? Irgendwo zwischen Kindergeburtstag und Expeditionsteam auf Entdeckungstour.
    Doch damit nicht genug: Im Anschluss ging’s noch zu einer kleinen Cenote. Und jetzt wurde es ernst. Eine etwa 3 Meter hohe Klippe wartete darauf, bezwungen zu werden. Die Mutigen unter uns zögerten nur kurz (also maximal zwei Sekunden), dann: Sprung! Einige elegant wie Delfine… andere eher wie ein nasser Sack Kartoffeln – aber alle mit einem breiten Grinsen im Gesicht.
    Das Beste daran: Wir hatten diesen Spot fast für uns allein. Keine Menschenmassen – einfach nur Natur, Wasser und eine ordentliche Portion Abenteuer.
    Doch wie es so ist: Die Zeit drängt, und Tamarindo rief bereits nach uns. Also raus aus dem Wasser, rein ins Auto – mit nassen Haaren, müden Muskeln und dem guten Gefühl, wieder einmal alles richtig gemacht zu haben.
    Pura vida 😄
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  • Tamarindo

    March 31 in Costa Rica ⋅ ☁️ 33 °C

    Tamarindo https://share.google/ExWY4hQ626NWIA8E3
    Nach gefühlten drei Jahren im Kriechgang-Modus – inklusive exklusiver Stau-Sightseeing-Tour – erreichten wir endlich unsere Unterkunft in Tamarindo / Playa Langosta. Und was soll ich sagen: Volltreffer! Besser hätte man es kaum auswählen können… ein kleines Paradies am Ende der Geduldsprobe.

    Kaum waren die Zimmer verteilt (natürlich hochprofessionell und völlig ohne Diskussionen 😄), zog es die ersten direkt in den Pool – Abkühlung war jetzt keine Option mehr, sondern Pflichtprogramm. Die anderen pilgerten schnurstracks Richtung Pazifik, um sich den Sonnenuntergang reinzuziehen. Und der hat geliefert… Postkartenmodus an!

    Die Nacht kam hier übrigens im Turbogang – einmal kurz geblinzelt und zack: dunkel. Während ein Teil der Truppe entspannt am Strand chillte und philosophisch aufs Meer starrte, wurde im Hintergrund bereits effizient gearbeitet: Einkaufen, schnippeln, vorbereiten. Teamwork vom Feinsten – so funktioniert das hier!

    Nach der langen Fahrt und den tropischen Temperaturen waren dann aber doch alle ziemlich durchgekocht. Die Energie reichte gerade noch fürs Essen und ein paar letzte Sprüche, bevor sich einer nach dem anderen verabschiedete… Richtung Bett, versteht sich.

    Und morgen?
    Ganz klar: Relax-Modus aktiviert. 😎🌴
    Pura vida in seiner reinsten Form.

    Nach gefühlt 27 Fehlermeldungen, 13 Ladebalken im Schneckentempo und einem kurzen Moment, in dem wir ernsthaft überlegt haben, ob wir nicht einfach persönlich beim SINAC-Zentralbüro vorbeifahren… kam sie endlich: die Erlösung am späten Nachmittag! 💻✨

    Zack – eingeloggt! Und plötzlich lief alles wie geschmiert. Reservierungen für den Nationalpark Rincón de la Vieja und Manuel Antonio? ✔️ Erledigt!

    Die Stimmung kippte schlagartig von „gleich werf ich das Handy in den Pool“ zu „¡Pura vida, wir haben’s geschafft!“ 😄

    Plan B durfte damit wieder zurück in die Schublade – bleibt aber vorsichtshalber griffbereit… man kennt ja Costa Rica und seine kleinen Überraschungen. 😉
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  • Rincon de la vieja

    April 1 in Costa Rica ⋅ ☁️ 18 °C

    Nationalpark Rincón de la Vieja https://share.google/QgC81ufJBiKTbEebf

    Der Name bezieht sich auf eine alte Hexe, die einst Menschen mit Raubtierzähnen und feurigen Augen erschreckte. Ein Medizinmann verfluchte sie, woraufhin sie im Krater des Vulkans verschwand. Eine andere Version besagt, dass eine junge Frau aus Trauer um ihren Geliebten, der vom Vater in den Kratersee geworfen wurde, dort lebte.

    Und schon wieder hieß es: Tagwache 06:00 – Expedition Rincón de la Vieja!
    Diesmal ohne Stau, dafür mit vorbildlicher Disziplin – man hätte meinen können, wir drehen einen Lehrfilm für die costaricanische Straßenverkehrsbehörde. Nach entspannten 2,5 Stunden rollten wir geschniegelt und geschniegelt (vor allem geschniegelt 😄) am Eingangstor ein.
    Kurzer Kontrollblick: Hat auch wirklich jeder online bezahlt? – man kennt ja die Kandidaten… ✔️
    Und dann ging’s los!
    Die Mehrheit hatte nur ein Ziel vor Augen: Wasser!
    Also auf zum Cangrejo-Wasserfall – nur schlappe 5 costaricanische Kilometer entfernt… was übersetzt ungefähr bedeutet: „nicht weit, aber du wirst es spüren“.
    Der Weg führte uns durch üppige Vegetation, begleitet von einer leicht gereizten Delegation Kapuzineräffchen. Die Kollegen waren heute offenbar mit dem falschen Fuß aufgestanden – sie kläfften aus den Bäumen, beschimpften uns auf Affenspanisch und bewarfen uns mit allem, was der Wald so hergab.
    Doch dann trat unser Oberaffe in Aktion – mit der Aura eines Silberrückens verschaffte er sich Respekt. Ruhe im Karton. Ordnung wiederhergestellt. 😄
    Weiter ging’s – bergab.
    Und während wir äußerlich geschniegelt weiterlächelten wie aus einer Zahnpasta-Werbung, begann innerlich bereits der Aufstand:
    Gesäßmuskeln und Waden meldeten vorsorglich Protest an, allein beim Gedanken an den Rückweg.
    Doch dann… der Wasserfall.
    Ein Traum! Ein Naturpool wie aus dem Bilderbuch.
    Klamotten runter, rein ins kühle Nass – und zack: alle Strapazen einfach weggespült.
    Natürlich versuchte danach jeder noch seinen persönlichen „Joker“ zu ziehen, um den Aufstieg hinauszuzögern:
    „Noch kurz trocknen…“, „Ich beobachte noch die Natur…“, „Hydration ist wichtig!“ 😄
    Aber irgendwann gab’s kein Entkommen – der Rückweg rief.
    Unterwegs genossen wir nochmals die Landschaft, während die Spideraffen uns komplett ignorierten und elegant über uns hinwegturnten – nach dem Motto: „Amateure.“
    Die Fitesten der Truppe – Leni und Runar – zogen davon wie frisch geölt.
    Ich? Nun ja… sagen wir, ich gehörte zur Genießergruppe mit erhöhter Atemfrequenz. 😄
    Oben angekommen: pure Erleichterung.
    Lebendig. Stolz. Und ein kleines bisschen demoliert.
    Doch damit nicht genug:
    Robert, Leni und Runar setzten noch einen drauf und nahmen einen weiteren Pfad unter die Sohlen…
    Ich gebe es zu: ein kleines bisschen Neid war dabei.
    Fazit:
    Der Park kann definitiv mehr als nur Baden – aber was wir erlebt haben, war schon ziemlich nah am perfekten Abenteuer mit einer guten Portion Wahnsinn.
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  • Beach day off

    April 2 in Costa Rica ⋅ ⛅ 31 °C

    Day off… oder wie wir sagen: „aktive Erholung mit leichtem Organisationschaos“. 😄

    Die Waschmaschine lief im Dauereinsatz – gefühlt haben wir halb Costa Rica durchgeschleudert. Währenddessen wurde im Barbershop wieder Zivilisation hergestellt: aus wilden Dschungelgestalten wurden zumindest halbwegs vorzeigbare Urlauber. Einkaufen stand auch auf dem Programm… eine Expedition für sich, bei der man nie genau weiß, ob man mit drei Sachen oder mit einem halben Supermarkt wieder rauskommt.

    Nebenbei wurde die Jugend betreut – eine Mischung aus Animation, Motivation und gelegentlicher diplomatischer Krisenlösung. 😅

    Und dann… der verdiente Teil des Tages: Strand.
    Sonne auf dem Pelz, Füße im Sand, Blick aufs Meer – und natürlich die intensive „Naturbeobachtung“. Was Gott da teilweise erschaffen hat… da kommt selbst der erfahrenste Entdecker kurz ins Staunen. 😎

    Ein kleiner Wermutstropfen: Jonah, unser Jüngster, ist etwas angeschlagen. Wir drücken alle die Daumen, dass er schnell wieder fit ist – die nächste Etappe wartet schließlich schon.

    Bis dahin genießen wir den Moment, tanken Sonne und Energie… und bereiten uns ganz entspannt auf die Weiterfahrt in den Süden vor.

    Pura vida 😄
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  • Unterwegs

    April 3 in Costa Rica ⋅ ☀️ 25 °C

    Wieder unterwegs… und das pünktlich wie die Schweizer Bahn – 06:00 Uhr, Motoren an und Augen halb offen. Nachdem das komplette Inventar unseres mobilen Haushalts in die Autos verladen war (gefühlt inkl. halber Küche und dreier Emotionen), ging es endlich los.

    Erster Stopp: „Mi Finca“ – und zack, Naturkino vom Feinsten! Die farbenprächtigen Aras posierten, als hätten sie auf uns gewartet, dazu eine Handvoll Brüllaffen, die klangen, als hätten sie ihre erste Tasse Kaffee noch nicht bekommen. Die Begeisterung? Stand jedem von uns ins Gesicht geschrieben – und zwar fett gedruckt.

    Weiter ging’s über die Panamericana Richtung Tárcoles zur legendären Krokodilbrücke. Erwartungen: Jurassic Park. Realität: Ein einzelnes, ziemlich tiefenentspanntes Krokodil, das sich auf einer Sandbank sonnte und vermutlich dachte: „Ach, schon wieder Touristen…“

    Nächster Halt: Jacó. Diesmal nicht nur Strand und Sonne, sondern ein kurzer Boxenstopp im „Medical Center“ für Jonah. Diagnose: alles im grünen Bereich – der Junge durfte wieder mit, und wir konnten kollektiv aufatmen. Zur Feier des Tages gab’s erstmal eine ordentliche Portion Eis – medizinisch absolut notwendig, versteht sich.

    Die letzten Kilometer? Einfach nur genießen. Die Panamericana schlängelte sich entlang der Küste, mit Ausblicken, die selbst den müdesten Beifahrer wieder wach machten. Schließlich angekommen, wurden wir stilecht an der Straße abgeholt und zum Haus geleitet – fast wie VIPs… nur mit mehr Gepäck.

    Ein großes Dankeschön an Daniel und unseren unerschütterlichen Co-Piloten „El Chapo“, die souverän große Teile der Strecke gemeistert haben – ohne sie wären wir wahrscheinlich noch bei den Aras am Frühstückstisch.

    Fazit: Ein Tag voller Tiere, kleiner Abenteuer und großer Gelassenheit – pura vida eben. 😄🌴
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  • Savegre

    April 3 in Costa Rica ⋅ ⛅ 28 °C

    Endlich am Haus angekommen – und was für ein Volltreffer! Ein traumhaftes Anwesen mit Blick aufs Meer, dazu ein großzügiger Swimmingpool, der förmlich „Spring rein!“ rief. Die Zimmer waren schneller verteilt als kalte Getränke an einem heißen Tag: Die einen sprangen direkt ins Wasser, andere gönnten sich eine wohlverdiente Siesta, und die besonders Fleißigen übernahmen heldenhaft den Einkauf.

    Am Abend dann das große Naturkonzert: Die Zikaden drehten voll auf, unterstützt von ein paar Loras im Stimmbruch – nicht immer ganz treffsicher, aber dafür mit umso mehr Leidenschaft. Dazwischen mischten sich die sanften Stimmen verschiedener Singvögel, und als wäre das nicht schon genug, lieferten die Glühwürmchen die passende Lichtshow.

    Jenny und Robert übernahmen das Kochen – und wie immer galt das Motto: lieber ein bisschen zu viel als definitiv zu wenig. Die Töpfe dampften, die Pfannen sangen, und am Ende stand ein Festmahl auf dem Tisch, bei dem selbst ein mittelgroßer Nationalpark satt geworden wäre. Kurz gesagt: reichlich, lecker und absolut wiederholungswürdig.
    Das Abwaschen hingegen lief unter der strengen, aber fairen Leitung von Lenie – eine Mischung aus Feldwebel und Zen-Meisterin am Spülbecken. Kein Teller blieb unbeachtet, kein Besteckteil entkam ihrem geschulten Blick.
    Die beiden Youngsters Jonah und Runar standen dabei geschniegelt wie frisch programmierte Roboter bereit. Jede Anweisung wurde ausgeführt – präzise, effizient und vor allem ohne jede erkennbare Gefühlsregung. Man hätte meinen können, sie seien direkt aus der Spülmaschinen-Abteilung eines Hightech-Labors rekrutiert worden.

    Kurz gesagt: Hier stimmt einfach alles. Wir sind angekommen… und ehrlich gesagt – hier bleiben wir! Pura vida 😄
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  • Day off

    April 4 in Costa Rica ⋅ ☁️ 28 °C

    Der Morgen begann – wie könnte es anders sein – mit einem Frühstück, das eher an ein kleines Festival erinnerte als an eine Mahlzeit. Gut gestärkt (und leicht übermotiviert) konnte der Tag also starten.

    Kaum war der letzte Teller gespült – unter heldenhaftem Einsatz und minimalem Murren – verwandelte sich der Pool in das Epizentrum der kindlichen Glückseligkeit. Bei entspannten 32°C um 09:00 Uhr morgens absolut nachvollziehbar. Während die Erwachsenen noch darüber nachdachten, ob sie sich jetzt schon bewegen sollten, hatten die Kids ihre Welt bereits wieder perfekt ausbalanciert: Wasser, Lachen und ein bisschen Chaos – Gleichklang pur.

    Doch nicht alle wollten sich dem „Pool-Leben“ hingeben. Ein paar Abenteurer verspürten plötzlich diesen bekannten inneren Ruf: „Da draußen wartet doch noch irgendwas!“ Also sammelte sich ein Teil der Meute, leicht chaotisch organisiert, aber hochmotiviert, um die Umgebung zu erkunden.

    Mit Sonnenbrillen, die mehr Stil als Funktion hatten, und einer Energie, die selbst einen Brüllaffen neidisch machen würde, zogen wir los – bereit, neue Wege zu entdecken, falsche Abzweigungen zu nehmen und sich dabei natürlich gegenseitig die Schuld zu geben.

    Wir haben unter anderem den Reptilienpark besucht – mein Fazit: absolut empfehlenswert! 🐍

    Spannende Tiere, tolle Anlage und echtes Dschungel-Feeling. Selbst die Skeptiker waren am Ende begeistert.
    Parque Reptilandia https://share.google/FH4cnhHOmgjTjg0K2

    Ein ganz normaler Tag also… in unserer kleinen Expedition zwischen Pool, Paradies und einer Prise Wahnsinn. 😄🌴

    Pura vida 😎
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  • Playa Ballena

    April 5 in Costa Rica ⋅ ☁️ 28 °C

    Heute war die Abfahrt um 08:00 geplant… natürlich rollten wir ganz entspannt erst um 08:30 los – schließlich sind wir im Pura Vida-Modus und nicht auf der Flucht.

    Unser Ziel: Playa Ballena, mit ihrem berühmten Riff in Form einer Walflosse, das sich nur bei Ebbe zeigt. Low Tide war für 10:30 angesagt – also quasi ein Rendezvous mit der Natur, das man besser nicht komplett verpasst.

    Von Playa Hermosa aus marschierte der Großteil der Truppe zu Fuß los. Rund 5 km lagen vor uns – aber mit frischer Meeresbrise im Gesicht und festem Sand unter den Füßen fühlte sich das eher nach Wellness-Spaziergang als nach Expedition an. Am Ziel angekommen waren erstaunlicherweise noch alle halbwegs in einem Stück.

    Dann kam die klassische Gruppen-Dynamik:
    Die eine Hälfte wollte zurück ins Ferienhaus (aka „Pool, Siesta und Kühlschrankkontrolle“), die andere Hälfte hatte noch Abenteuerlust im Gepäck und machte sich auf zum sagenumwobenen „versteckten Wasserfall“.Catarata Uvita https://share.google/X4O0JKh47nBBdKRMF

    Und was soll ich sagen… Volltreffer!
    Das Wasser: kühl, klar und genau das Richtige nach der Wanderung. Runar, Nicolas, Daniel und ich konnten natürlich nicht widerstehen und mussten – rein aus wissenschaftlichem Interesse – auch die höhere Plattform testen. Ergebnis: nasser Körper, breites Grinsen.

    Auf dem Rückweg sammelten wir noch eine französische Anhalterin ein – internationaler Austausch inklusive.

    Am Haus wurden wir dann stilecht empfangen: ein Tukan als Türsteher und ein Nasenbär als Sicherheitsdienst. Luxus pur.

    Ein weiterer dieser Tage, an denen man sich denkt:
    Ja… hier kann man es aushalten.

    Pura vida, Diego 😄
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  • Manuel Antonio

    April 6 in Costa Rica ⋅ ⛅ 26 °C

    Die Truppe ist wirklich top – heute sogar in der seltenen Disziplin „pünktlich um 06:00 Uhr abfahrbereit“. Also ging es geschniegelt und geschniegelt in Richtung Nationalpark Manuel Antonio, den wir nach gerade mal 35 Minuten erreichten. Da wir unsere Tickets schon brav online organisiert hatten, kamen wir nach der Taschenkontrolle schnell hinein. Dort gilt nämlich: Essen bleibt draußen – was rückblickend auch wirklich seine Gründe hat.

    Kaum im Park, machte die Gruppe das, was sie inzwischen perfekt beherrscht: Die eine Hälfte zog magisch Richtung Wasser, während die andere Hälfte sich auf den hervorragend ausgebauten Rundweg über die Halbinsel begab. Der Weg ist selbst für weniger geübte Wanderer bestens geeignet und belohnt unterwegs mit mehreren tollen Aussichtspunkten. Eine Zeit lang wurden wir dabei noch von ein paar Kapuzineräffchen begleitet, bis wir offenbar doch nicht spannend genug waren.

    Am Ende des Rundwegs wartete der Strand – und da gab es natürlich keine Diskussion mehr: Klamotten runter, ab ins Wasser. Während wir also friedlich badeten und das einfache, schöne Leben genossen, lief am Strand bereits eine hochprofessionelle Spezialoperation der lokalen Affenbande. Der glücklose Runar hatte nämlich noch Bonbons im Rucksack. Ein besonders frecher Kapuziner entdeckte die Beute, öffnete mit erstaunlich geübten Fingern den Reißverschluss und verteilte den Inhalt in feinster Affenmanier großzügig über den ganzen Strand. Ziel der Gepäckkontrolle war eindeutig: Zucker, sofort und ohne Verhandlung.

    Nach einer kurzen Verfolgungsjagd schien der Fall fast geklärt. Runar, als Geschädigter und selbst ernannter starker Mann des Tages, wollte Haltung bewahren – wurde jedoch von dem kleinen Räuber mit lautem Kreischen und einer wahrhaft filmreifen Gegenattacke in die defensive Ehrenrunde geschickt. Spätestens da war klar: Im Manuel Antonio hat der Affe nicht nur Vorfahrt, sondern auch Hausrecht.

    Der Rest des Tages verlief deutlich friedlicher – gemeinsames Chillen im Wasser, am Strand liegen, Sonne tanken und einfach das Leben genießen. Und ganz ehrlich: Viel mehr braucht es manchmal gar nicht. Das Leben kann so herrlich einfach sein.
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  • Day off

    April 7 in Costa Rica ⋅ ☀️ 27 °C

    Heute war ein gemütlicher Day-off… also zumindest für einen Teil der Truppe 😄

    Ich habe beschlossen, meinem inneren Rentner (der sehr zufrieden in mir wohnt) freien Lauf zu lassen und am menschenleeren Strand von Matapalo einen entspannten 10-km-Walk hinzulegen. Musik auf die Ohren, Blick aufs Meer, leichter Wind im Gesicht – kurz gesagt: ich war kurz davor, mich selbst zu beneiden.

    Zurück im Basislager wurde dann kulinarisch aufgerüstet: Ceviche mit extra viel Koriander (damit auch wirklich jeder merkt, wer hier der Chef ist) und ein frischer Mangosalat. Erste Testproben? Sagen wir so… niemand hat überlebt, um sich zu beschweren 😎

    Während ich also eher im „Genuss- und Lebensphilosophie-Modus“ unterwegs war, haben unsere Sportskanonen Leni und Runar beschlossen, mal eben vom Haus ins Tal zu sprinten. Ergebnis: 15 Minuten. Ich vermute ja, sie wurden verfolgt… anders ist das kaum zu erklären. Hut ab!

    Der Rest von uns hat sich derweil auf die wirklich wichtigen Dinge konzentriert: entspannen, essen, und darüber nachdenken, ob man noch ein zweites Ceviche verträgt (Spoiler: ja).

    Morgen steht der Nauyaca-Wasserfall auf dem Programm – mit hoher Wahrscheinlichkeit wird wieder jemand versuchen, irgendwo runterzuspringen. Ich bleibe dann lieber unten und halte das Handtuch… sicher ist sicher 😉

    Pura vida 😄
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  • Nauyaca Wasserfall

    April 8 in Costa Rica ⋅ ☁️ 29 °C

    Der Nauyaca-Wasserfall – endlich! Und leider zugleich, denn es ist schon unser vorletzter Urlaubstag in Costa Rica.

    Schon der Name klingt nach Abenteuer: Nauyaca leitet sich vom Nahuatl-Wort Nahui-yacatl ab und bedeutet „vier Nasen“. Gemeint ist damit die in der Region vorkommende Schlange Bothrops asper, hier besser bekannt als Nauyaca. Also ja – schon der Name macht klar: Hier wartet nichts Langweiliges.

    Und der Wasserfall hält, was dieser exotische Name verspricht. Eine atemberaubende Felslandschaft umrahmt das Ganze, und das Wasser stürzt in zwei Kaskaden hinab, bevor es in einem natürlichen Pool landet – fast zu schön, um echt zu sein.

    Aber wie so oft im Leben gilt auch hier: Vor dem Vergnügen kommt der Schweiß. Der Weg dorthin ist eine durchaus ernst zu nehmende Wanderung, vorzugsweise bergauf, mit Temperaturen, bei denen man schon vom Zuschauen ins Schwitzen kommt. Irgendwann meldeten sich Beine, Rücken und vor allem die Gesäßmuskeln offiziell zum Protest an.

    Doch dann: endlich angekommen, komplett durchgeschwitzt, leicht zerlegt und mit zitternden Hinterteilen – da gab es kein Halten mehr. Ab ins Wasser! Die Kühle des Naturpools war eine Erlösung erster Klasse, quasi Wellness auf Costaricanisch.

    Nach ausgiebigem Baden, Staunen und den obligatorischen Fotosessions aus allen erdenklichen Winkeln machten wir uns schließlich wieder auf den Rückweg. Ein echtes Highlight – mit Muskelkater-Garantie und Erinnerungswert für lange Zeit. Pura vida
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  • Krokodil Tour

    April 9 in Costa Rica ⋅ ☀️ 31 °C

    Bereits um 05:30 Uhr waren Robert und Jenny im Einsatz, um das Haus besenrein zu hinterlassen – Respekt! Während der Rest der Truppe noch letzte Verhandlungen mit dem Kopfkissen führte, lief in der Küche die Frühschicht schon auf Hochtouren. Ein riesiges Dankeschön auch für das Frühstück – besser kann man einen Abreisetag wirklich kaum beginnen. Mit vollem Bauch und einem Lächeln im Gesicht lässt sich selbst so frühes Aufstehen plötzlich erstaunlich gut schönreden. 😄

    Endlich waren wir abfahrbereit, und das nächste Abenteuer wartete schon auf uns: eine Krokodiltour auf dem Tárcoles River. Am Anleger wurden wir von unserem Guide Santiago und Captain Lucas empfangen. Kaum hatten wir abgelegt, glitten wir auch schon gemütlich am Flussufer entlang. Dabei wurden wir auf unzählige Tiere aufmerksam gemacht, die wir trotz unserer stolzen 16 Augenpaare glatt übersehen hätten. Offenbar waren wir zwar zahlreich, aber nicht gerade mit Adlerblick gesegnet.

    Das absolute Highlight war dann die Handfütterung eines etwa 600 Kilo schweren Krokodils – Adrenalin pur! Die ganz Mutigen durften das Tier sogar anfassen. Natürlich lief alles mit großer Sorgfalt und Sicherheit ab – sowohl für uns als auch für das Krokodil, das dabei deutlich gelassener wirkte als so mancher an Bord.

    Nach zwei spannenden Stunden ging es zurück zu den Autos. Danach lagen noch einmal eineinhalb Stunden Fahrt vor uns, bis wir unsere letzte Unterkunft in Costa Rica vor dem Abflug erreichten. Am Abend ging es dann gemeinsam mit Oma noch zum Essen – ein schöner Abschluss für den Tag.

    Ein herzliches Dankeschön an die Sponsoren des Abends: Jenny, Robert, Daniel und Nicolas – ohne euch wäre der Tag vielleicht genauso schön, aber ganz sicher weniger lecker gewesen. 😄
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  • Hasta la vista

    April 10 in Costa Rica ⋅ ☁️ 21 °C

    Schöne Tage, tolle Erlebnisse und vor allem viele gemeinsame Lacher – genau so soll es sein. Auch wenn der Haussegen zwischendurch mal ein bisschen schief hing… gehört das irgendwie dazu und macht die Erinnerungen am Ende nur echter 😉

    Jede Reise hat ihr Ende – aber wie ich immer sage:
    „Das Ende einer Reise ist der Anfang einer neuen.“

    Ich hoffe, ihr konntet ein Stück von dem mitnehmen, was dieses besondere Land und seine Menschen ausmacht… dieses entspannte, herzliche Pura Vida-Gefühl, das einen irgendwie nicht mehr loslässt.

    Bleibt euch treu, behaltet das Lächeln – und wer weiß… vielleicht sehen wir uns wieder auf der nächsten Etappe des Abenteuers 🌍

    Pura vida, Diego
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    Trip end
    April 10, 2026