Wieder unterwegs… und das pünktlich wie die Schweizer Bahn – 06:00 Uhr, Motoren an und Augen halb offen. Nachdem das komplette Inventar unseres mobilen Haushalts in die Autos verladen war (gefühlt inkl. halber Küche und dreier Emotionen), ging es endlich los.
Erster Stopp: „Mi Finca“ – und zack, Naturkino vom Feinsten! Die farbenprächtigen Aras posierten, als hätten sie auf uns gewartet, dazu eine Handvoll Brüllaffen, die klangen, als hätten sie ihre erste Tasse Kaffee noch nicht bekommen. Die Begeisterung? Stand jedem von uns ins Gesicht geschrieben – und zwar fett gedruckt.
Weiter ging’s über die Panamericana Richtung Tárcoles zur legendären Krokodilbrücke. Erwartungen: Jurassic Park. Realität: Ein einzelnes, ziemlich tiefenentspanntes Krokodil, das sich auf einer Sandbank sonnte und vermutlich dachte: „Ach, schon wieder Touristen…“
Nächster Halt: Jacó. Diesmal nicht nur Strand und Sonne, sondern ein kurzer Boxenstopp im „Medical Center“ für Jonah. Diagnose: alles im grünen Bereich – der Junge durfte wieder mit, und wir konnten kollektiv aufatmen. Zur Feier des Tages gab’s erstmal eine ordentliche Portion Eis – medizinisch absolut notwendig, versteht sich.
Die letzten Kilometer? Einfach nur genießen. Die Panamericana schlängelte sich entlang der Küste, mit Ausblicken, die selbst den müdesten Beifahrer wieder wach machten. Schließlich angekommen, wurden wir stilecht an der Straße abgeholt und zum Haus geleitet – fast wie VIPs… nur mit mehr Gepäck.
Ein großes Dankeschön an Daniel und unseren unerschütterlichen Co-Piloten „El Chapo“, die souverän große Teile der Strecke gemeistert haben – ohne sie wären wir wahrscheinlich noch bei den Aras am Frühstückstisch.
Fazit: Ein Tag voller Tiere, kleiner Abenteuer und großer Gelassenheit – pura vida eben. 😄🌴Read more