• Kopenhagen

    September 6 in Denmark ⋅ 🌬 18 °C

    Laröd- Helsingborg-Helsingor- Kopenhagen ca. 86 km

    Nach einer ausgesprochen unruhigen Nacht sind wir schon um 8 Uhr Richtung Fährhafen gestartet. Einen Tag vorher hatten wir ganz bequem im Internet unser Ticket gekauft – 1.055 SEK, also ungefähr 95 €. Mit der Buchungsnummer ging es zum Terminal und alles hat tatsächlich völlig problemlos geklappt. Keine Diskussion, kein Drama – innerhalb von fünf Minuten waren wir auf der Fähre und 20 Minuten später schon in Dänemark. So muss das sein! 👍

    Ich weiß allerdings bis heute nicht, wie wir damals auf die Schnapsidee mit der Öresundbrücke gekommen sind. 🙈 Gestern wäre die nämlich definitiv keine Option gewesen. Bei weit über 65 km/h Wind hätte unser Wohnmobil wahrscheinlich eher einen kleinen Ausflug ins Meer gemacht. Heute war der Wind zwar nicht mehr ganz so schlimm, aber immer noch ordentlich. Aber das nur am Rande. 😜

    Unser erster Stopp in Dänemark war das Kronborg Slot. Ein wirklich imposantes Schloss mit einem riesigen Wassergraben – sehr beeindruckend und definitiv einen Besuch wert.

    Danach ging es über die Autobahn Richtung Kopenhagen. Kurzfristig hat sich tatsächlich noch ein Stellplatz in Kopenhagen aufgetan. Buchung übers Internet für schlappe 39,74 €. 😳 Aber gut, was will man machen, wenn man Kopenhagen anschauen möchte und die Alternativen eher überschaubar sind?

    Der Platz selbst gibt allerdings ungefähr so viel her wie ein Parkplatz eben hergeben kann: nämlich nichts. 😂 Dafür haben wir V/E, Strom und WLAN – und die Stellplätze sind so eng, dass man dem Nachbarn eigentlich direkt die Hand schütteln könnte, ohne aus der Tür zu steigen. 🙈 Aber da es sonst kaum Möglichkeiten gibt, nimmt man es eben sportlich.

    Die Entfernung mit dem Fahrrad in die Stadt und zu den Sehenswürdigkeiten war für mich persönlich allerdings eine Nummer zu groß. Aber gut, ich bin momentan auch nicht gerade im Trainingslager für die Tour de France. 😂

    Und dann kam Kopenhagen mit seinem Fahrradverkehr! 🚲🚲🚲

    Fahrradfahren hier ist für mich ungefähr so entspannend wie eine Runde durch einen Hindernisparcours – nur dass die Hindernisse ebenfalls Fahrräder fahren. Es gibt tausende Radfahrer, kreuz und quer, von vorne, hinten und gefühlt auch von oben. Alle fahren gleichzeitig und jeder scheint genau zu wissen, wo er hinwill – nur ich nicht. 😂

    Es grenzt wirklich an ein Wunder, wenn man hier keinen Unfall baut. Wir waren schon in vielen europäischen Metropolen, aber so etwas haben wir tatsächlich noch nie erlebt.

    Deshalb fehlt uns leider die eine oder andere Sehenswürdigkeit. Irgendwann habe ich einfach schlapp gemacht und beschlossen, dass Kopenhagen auch ohne uns noch ein paar Stunden klarkommt. 😂

    Morgen hole ich mir noch den obligatorischen Stempel bei meinem Lieblingstaschenhersteller ab – das ist schließlich Pflichtprogramm! 👜😜

    Und dann war es das für uns mit Kopenhagen. Wir haben einiges gesehen, einiges nicht gesehen und vor allem gelernt: Kopenhagen ist eine wunderschöne Stadt – aber beim nächsten Mal vielleicht mit Taxi, Bus oder zu Fuß. Fahrradfahren überlasse ich dann doch lieber den Einheimischen. 😂

    Noch ein kleiner Nachtrag zu Camperparking.dk:

    Mein Mann sagt ja, ich bin viel zu negativ. 🙈
    Ich sage dagegen: Ich bin einfach ehrlich! 😜

    Denn was bringt es, alles schönzureden, wenn der ein oder andere unseren Reisebericht liest und sich dann vor Ort wundert, weil die Hälfte gar nicht stimmt? Ich finde, ein bisschen Ehrlichkeit muss schon sein – schließlich soll der Reisebericht ja auch eine echte Hilfe und nicht nur eine Werbebroschüre sein. 😂

    Und jetzt muss ich Camperparking.dk tatsächlich noch ein großes Kompliment machen: Die Duschen sind richtig gut und alles ist top, top sauber! 👍

    Insgesamt gibt es hier sogar drei Bäder – ja, ihr habt richtig gelesen: BÄDER! 😳😂

    Also, wer hier steht, sollte die auf jeden Fall ausprobieren. Da gibt es von mir dann tatsächlich nichts zu meckern! 😉
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