August - September 2016
  • Sep10

    Rückfahrt und Schluss

    September 10, 2016 in Germany ⋅ ☀️ 26 °C

    Nach gefühlt 90 Stunden und 37 Staus kamen wir endlich heil in Oberhausen und Kirchhellen an.

    Das Ende einer imposanten Reise durch das mir im Vorfeld völlig unbekannte Engadin. Die Tour hatte einiges abverlangt, aber auch viel geboten, insbesondere eindrucksvolle Landschaften mit wunderbaren Aussichten, eine wohl einmalige Sprachenvielfalt und ganz, ganz viel Käse.

    Gibt's es eigentlich auch Käse-Energieriegel? Eine echte Marktlücke.

    Nun gut, zum Abschluss hat Christian noch einen großartigen Bildersammelalbum-Filmchen zusammengestellt (Klick hier: https://www.magentacloud.de/share/eil8v7st-u#$/ und dann auf die mp4-Datei).

    Und wie geht's nun weiter... wir werden sehen und berichten....

    Bis denn.... Sven
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  • Explore, what other travelers do in:
  • Sep8

    Zielankunft Scuol

    September 8, 2016 in Switzerland ⋅ ⛅ 20 °C

    Kurz vor Tarasp mussten wir uns tatsächlich noch mal anstrengen. Gut 300 Höhenmeter hinauf auf eine gesperrte Straße. Sie war aber nur für Autos gesperrt, dachten wir. An der Baustelle angekommen fragten wir die als Bauarbeiter getarnten Witzbolde, ob wir durch könnten.
    'Für 10Fr kein Problem' - 'Ok, der letzte zahlt' - äh, das war ja ich. Zum Glück kamen noch zwei Radler hinter uns, auf die ich verweisen konnte.
    Kurzum liefen wir auf einen schmalen Grad über eine Baustelle, die immerhin dafür sorgte, dass wir lange Zeit kein Auto mehr begegneten.
    Oben angekommen, konnten wir schon auf Scuol herabsehen und sogar das Hotel an der Seilbahn erkennen. Nur noch eine Abfahrt und gegen 15 Uhr war die Tour beendet.
    Schnell die Räder ins Auto, duschen und... Ja, was eigentlich?

    Wir hatten nicht damit gerechnet, so früh zurück zu sein, waren wir die anderen Tage doch eher immer zu spät.

    Der obligatorische Lauf durch den Ort war eher eine Tortur bei mittlerweile gefühlt 35 Grad.

    Schlussendlich ließen wir den Tag bei Käsefondue am Hotel ausklingen, wobei sich André Behringer für die nächste Fondue - Wettessen - Weltmeisterschaft qualifizierte. 😀😱

    Am Nachbartisch erlebten wir noch mal eindrucksvoll, wie die Schweizer die Vielsprachigkeit nahezu zelebrieren. Drei Damen gesetzterem Alters unterhielten sich abwechselnd auf englisch, deutsch und französisch. Dabei wechselten sie die Sprache teilweise während des Satzes. Aber warum?

    Wir werden es wohl nicht mehr verstehen....

    Die Schlussetappe bei Strava: https://www.strava.com/activities/704804269/shareable_images/map_based?hl=de-DE&v=1473341581
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  • Sep8

    Zernez - > Sur En

    September 8, 2016 in Switzerland ⋅ ☀️ 20 °C

    Die Weiterfahrt nach Sur En war Entspannung pur. Immer schön auf Forstwegen mit wenigen Höhen und mehr Tiefen.
    Aber auf dem Navi drohte noch eine Steigung kurz vorm Ziel...

  • Sep8

    Zernez

    September 8, 2016 in Switzerland ⋅ ☀️ 15 °C

    Mit 51km stand eine längere Tour an, aber wir entschieden schnell, sie möglichst angenehm zu gestalten und wollten - so weit wie möglich - auf einem Radweg durchs Tal rollen.
    Die ersten 20km bis Zernez funktionierte es schon zu gut, so dass wir fürchteten, bereits zum Mittag in Scuol zu sein.

    Ein guter Grund für eine Kaffeepause....
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  • Sep8

    Nachtrag Zuoz

    September 8, 2016 in Switzerland ⋅ ☀️ 10 °C

    Das Frühstück begann mit einer Verspätung. Gefühlt 30 Gäste des Hotels (zumeist amerikanische Wanderfreunde) warteten auf die Öffnung des Frühstücksraums.

    Mit ca. 10 Minuten Verspätung kam eine Frau mit Handy am Ohr und erklärte, dass irgendjemand mit dem Auto stecken geblieben sei. Hektisch probierte sie einen Schlüssel nach dem anderen, um den Raum zu öffnen.

    Irgendwann hatte sie den richtigen erwischt und ließ uns rein, damit wir am Tisch zuschauen konnten, wie nach und nach das Buffet gedeckt wurde.

    Uns war's ganz recht, denn es war knackig kalt und jeder Grund für einen verspäteten Start war willkommen 😊

    PS:
    André Behringer hatte abschließend noch die Geschichte Zuoz studiert. Demnach wird in Zuoz neben den üblichen geschätzt 7 Schweizer Sprachen auch portugiesisch gesprochen, weil es mal portugiesische Einwanderer gab, deren Nachfahren wohl immer noch in diesem Ort leben.
    Amtssprache ist in Zuoz aber romanisch, weil es 40% beherrschen. Im Umkehrschluss versteht eine Mehrheit der Bevölkerung nicht die Amtssprache. Da kann ich mir lustige Situationen im Rathaus vorstellen ☺️
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  • Sep8

    Guten Morgen, Zuoz!

    September 8, 2016 in Switzerland ⋅ ☀️ 7 °C

    Die vierte und letzte Etappe steht an und führt uns zurück zum Ausgangspunkt Scuol.
    Die Wettervorhersage ist blendend. 20 Grad und Sonne, kein Wind.
    Die Route ist wieder unklar, aber mittlerweile wissen wir die Streckenbeschreibung zu deuten. Wenn von einem schwierigen Trail die Rede ist, bedeutet das für uns schieben.
    Aber es gibt alternative Routen, nur die muss man auch finden.
    Das gilt im übrigen auch für saubere Klamotten, denn die gehen langsam auch aus, aber mit Rei kriegt man vieles hin 😀
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  • Sep7

    Von Poschiavo nach Zuoz

    September 7, 2016 in Switzerland ⋅ ☀️ 20 °C

    Poschiavo liegt auch in der Schweiz, aber hier wird zur Abwechslung mal italienisch gesprochen.
    Der Weg runter von der Alp Grüm war heftig. Steiler Single-Trail, für uns oft zu steil. Am Ende schmerzen die Finger vom Bremsen mehr als die Beine und das soll schon etwas heißen.
    In Poschiavo musste ich mir erstmal ein Bahnticket kaufen, hatte ich meins doch vergessen mitzunehmen 😰

    Es hatte schlimmer kommen können. Wir vergaßen das Abstempeln und wären die Schaffner nicht so nett gewesen, hätten wir auch noch ordentlich Strafe zahlen dürfen. Aber bei dummen Deutschen drückt man schon mal ein Auge zu 😀

    Ansonsten war die Zugfahrt nach Zuoz gemütlich. Und die viersprachigen Ansagen sind durchaus witzig. Als der nächste Halt 'La Punt-Chamues-ch' auf romanisch, deutsch, italienisch und englisch endlich fertig angekündigt wurde, waren wir fast vorbei.

    Eigentlich hatten wir geplant, früher auszusteigen, um die letzten km zum Ziel zu radeln, aber wir waren mal wieder viel zu spät. Als wir das Hotel erreichten, war es schon fast dunkel.

    Zuoz ist übrigens keine Reise wert, zumindest nicht wenn man hunger hat. Der Ort hat sicher über tausend Einwohner, hat aber kaum Restaurants. Und die haben gesalzene Preise. Pizza ab 23€!
    Wir fanden noch ein rustikales Lokal und aßen als einzige Gäste bei Heavy Metal Musik Rösti, die waren aber wenigstens lecker.

    Morgen geht's dann auf die letzte Etappe nach Scoul...

    Die 3. Etappe bei Strava: https://www.strava.com/activities/704181462/shareable_images/map_based?hl=de-DE&v=1473279469
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  • Sep7

    Entlang der Bernina-Bahn nach Alp Grüm

    September 7, 2016 in Switzerland ⋅ ⛅ 15 °C

    Durch die Mondlandschaft entlang der Bernina-Bahn, unterhalb der Gletscher und am Lago Bianco vorbei fuhren wir langsam bergab bis zur Alp Grüm.
    Die Alm bot eine überragende Aussicht auf das Poschiavo-Tal und dem Gletscher nebenan.
    Außerdem erinnerte sie uns daran, dass wir wieder in der Schweiz waren, denn 7 Euro für ein Bier sind eher ein Schnapper.
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  • Sep7

    Val da Fan bis Diavolleza

    September 7, 2016 in Switzerland ⋅ ☀️ 13 °C

    Die Strapazen des Aufstiegs wurden mit einem einsamen Single-Trail belohnt. Endlich mal wieder richtig Mountainbike fahren über Steine und durch Pfützen. Dazu Sonne pur auf über 2300m.

    Erst kurz vor dem Ende des Trails, unmittelbar vor der Diavolleza-Bahn begegneten wir wieder Menschen.
    Die Seilbahn führt zu einem der vielen - doch sichtbar arg geschrumpften - Gletscher entlang des Bernina - Passes.
    Die Strecke wird mit einem Panorama-Zug zwischen Poschiavo und Pontresina verbunden.
    Unser Ziel war Poschiavo, um mit Zug anschließend wieder den Berg hochzufahren.
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  • Sep7

    Die Trage-Passage namens 'La Stretta'

    September 7, 2016 in Italy ⋅ ⛅ 11 °C

    Der Tag begann frostig und ohne Rührei, weil der Kellner mir ständig die Schüssel klaute. Als gegen 8Uhr die Sonne hinterm Berg hervorschaute, wurde es schnell wärmer. Trotzdem begannen wir die heutige Tour zusammen mit diversen Ski-Langläufern, die mit uns die Pista Bici nach Süden hoch Richtung Forcola di Livigno fuhren. Aus dem Radweg wurde irgendwann die Passstraße, die wir aber nach exakt 12km verließen. Die km-Zahl war wichtig, war sie doch unsere Orientierung, sonst hätten wir die Trage-Passage verpasst.

    Für 400 Höhenmeter zu Fuß auf einem Trampelpfad oder Treppen immer nah am Abgrund brauchten wir über eine Stunde. Am Ende waren wir fast auf 2500m und völlig fertig, aber die Aussicht am La Stretta war grandios..
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