Von Puebla aus ist Cholula schnell und unkompliziert zu erreichen – also machen wir uns auf zur „größten Pyramide der Welt“. 😁 Das Städtchen selbst ist wirklich hübsch und rund um die Pyramide gibt es einen Markt mit jeder Menge Souvenirständen.
Nur… wo ist denn nun diese riesige Pyramide? 🤔
Tatsächlich sieht man von dem gewaltigen Bauwerk heute nur einen kleinen Teil. Der größte Teil steckt nämlich unter einem riesigen Erdhügel. Und ganz oben thront die Iglesia de Nuestra Señora de los Remedios – eine Kirche, die mit ordentlich viel Gold, Glitzer und Pomp daherkommt. Für unseren Geschmack ziemlich überladen. 😅 Da hatte wohl jemand ein ausgeprägtes Bedürfnis zu zeigen, wer hier das Sagen hat.
Die Kirche selbst ist kostenlos zu besichtigen. Die eigentliche archäologische Stätte dagegen ist komplett eingezäunt, nicht besonders groß und vieles davon lässt sich auch von außen sehen. Da der Eintritt zudem nicht gerade günstig ist, verzichten wir darauf.
Und so stehen wir etwas ernüchtert vor der „größten Pyramide der Welt“. Irgendwie hatten wir uns das dann doch spektakulärer vorgestellt. 🙈
Direkt am archäologischen Museum entdecken wir allerdings ein Plakat zu einer Ausstellung eines zeitgenössischen Künstlers – und das sieht vielversprechend aus. Also gut, geben wir dem Museum eine Chance! 😁
Wir kämpfen uns durch fünf Hallen voller archäologischer Funde, Darstellungen und Erklärungen. Viel davon verstehen wir nur halb – oder ich ehrlich gesagt gar nicht. 😂
Und dann kommen wir in die letzte Halle: zeitgenössische mexikanische Kunst.🎨🖌️
Bunte, kreative und teilweise ziemlich ungewöhnliche Werke – genau unser Ding. Damit wird die Ausstellung völlig unerwartet zum Highlight unseres Cholula-Besuchs.Read more
Traveler
Die Figur hat Ähnlichkeiten mit den Skeksen aus der dunkle Kristall