• Conakry - Stadtbesichtigung

    November 17, 2024 in Guinea ⋅ ☁️ 29 °C

    Juchhe, ich bin in Guinea 🇬🇳
    Der abenteuerlichen Ankunft weit nach Mitternacht ohne Gepäck und Übernachtung samt Zimmerwechsel 4 Uhr im Hotel Central folgte ein Spaziergang durch die Innenstadt - wenn sie das ist, was wir zu sehen bekamen.
    In der kleinen Kathedrale fand gerade ein Gottesdienst statt. Trotz es Sonntag ist, fanden sich nicht mehr als vielleicht 40 Personen im Inneren.
    Wir kamen an der Straße des 1. März 1960 vorbei, auf welcher bei Protesten gegen den korrupten Präsidenten einst etliche Menschen im Kugelhagel der Militärs verletzt oder getötet wurden.
    Die Menschen begegneten uns reserviert aber freundlich. Da es Sonntag ist, wirkte die Stadt zunächst schläfrig und wenig geschäftig.
    Wesentlich imposanter als die Kathedrale war die Faysal-Moschee, die größte Moschee des Landes, die ca. 1.000 Gläubigen Platz zum Gebet geben soll - oben den Frauen, unten den Männern.
    Ich umrundete die Moschee zweimal, hinein ging ich wie üblich nicht.
    Wegen des provisorischen Visums mussten wir noch einmal zum Flughafen, wo wir schlussendlich und nach längerem Warten die Visa-Aufkleber bekamen. Bei unserer nächtlichen Einreise hatte der Aufkleber-Drucker nicht funktioniert, so dass wir nur einen Einreise-Stempel bekamen. Nun haben wir beides.
    Durch das Extra-Programm, welches uns bis ca. 12 Uhr aufhielt, verpassten wir den Fischerhafen Boulbinet und das Nationalmuseum. Letzteres ist laut Aussage unseres Reiseleiters Mahamadou aber ohnehin geschlossen.
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