• A Bussi per tutti!

    April 9 in Italy ⋅ ☀️ 23 °C

    DEN Strand haben wir satt.
    Aber Hunger haben die Zwerge trotzdem. Also steuern wir eben den Porto di Villasimius an – den perfekten Un‑Hafen.
    Ein Hafenzentrum, das wirkt, als hätte jemand es im Vorbeigehen auf die Südostküste Sardiniens geworfen. „Im Nirgendwo“ trifft es ganz gut.
    Ein Klon eines Milliardärshafens, einfach ins sardische Off gepflanzt.
    Kein Architekt, kein Masterplan – nur Beton, Granit und der pure Zufall. Die Yachten glänzen, die Stege wackeln. Genau deshalb funktioniert es irgendwie doch.
    Hätten Architekten hier mitgemischt, stünde jetzt ein überdesignter Luxus‑Bunker mit Dachgarten am Hafenbecekn und man bekäme einen 12€ ‑Cappuccino. So aber ist es ein Ort, der einfach tut, was er soll – für Fischer, Yachtbesitzer und alle, die keine Show brauchen - da sind wir dabei.

    Morgens hatten wir dort schon einen Kaffee. Im Grunde ok, aber mehr musste es nicht sein.
    Beim Wegfahren zum Strand hatte ich jedoch im Augenwinkel ein Lokal gesehen, etwas abseits an der Mole.
    Da geht’s jetzt hin – Primo Molo Villasimius.
    Und siehe da: sehr guter Stop. Für die Kids gibt’s richtig gute Sachen und die haben auch Salat. (🙃)

    Weiter zum nächsten Strand. Der liegt eigentlich direkt neben unserem Vormittagsstrand, wirkt aber aufgeräumter und irgendwie noch leerer.
    Kein Lokal, kein Schatten, nichts, was sich dem Sonnenschein entgegenstellt.
    Aber den Kindern gefällt’s. Sie genießen die Temperaturen, und Ella muss natürlich wieder ins Wasser. Lust hätte ich ja eigentlich schon….

    Später führt uns der Weg nach Villasimius.
    Ein anscheinend bekannter Ferienort, über den man immer wieder liest. Ob da im Sommer wirklich was geht?
    Wenn man nach der Villasimius Music Hall urteilt, wäre es jedenfalls höchste Zeit für Pinsel, Besen und vielleicht auch einen Statiker. Die merkwürdigen Architekturkombinationen lassen sich bis Juni definitiv nicht mehr heilen.

    Es gibt ein Eis, wir bummeln durch.
    Weiß nicht so recht.

    Zurück geht’s nach QSE – diesmal nicht über die Schnellstraße wie auf dem Hinweg. (Ich schwöre: alle Straßenbaumittel der letzten Jahrzehnte sind in dieses Teilstück Cagliari‑Ost geflossen. Tunnel an Tunnel, perfekte Brücken, alles vom Feinsten.)
    Jetzt fahren wir entlang der Küste. Malerische Blicke, die einen schon neugierig machen, wie das hier im Sommer aussieht.

    Abends hole ich Pizza aus einer kleinen Familienpizzeria – richtig schön dort, warm, herzlich, gut.

    Und dann: gute Nacht.
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