The Peak
February 26 in Hong Kong ⋅ ☁️ 20 °C
Der ganze Tag war relativ neblig. Eigentlich wollten wir uns gerade zum Observatory Wheel auf machen, als sich dann doch die Sonne zeigte. So gab es dann doch noch einen flotten Planwechsel und wir machten uns auf den Weg zur Peak Tram, einer Seilbahn die vor 135 Jahren erbaut wurde und uns auf den höchsten Berg Hongkongs bringen sollte.
Die Warteschlange vor Ort war gefühlt endlos, für die kurzentschlossenen ohne Ticket sogar noch länger. Daher haben wir unsere Tickets flott online gekauft und konnten damit wenigstens einen kleinen Teil des Wartebereichs direkt hinter uns lassen.
Der Zug selbst war mit Sitzbänken bestuhlt, auf denen man relativ komfortabel den steilen Weg auf den Berg verbringen konnte. Unterwegs hatte man schon eine gute Aussicht, sobald man die ersten Wolkenkratzer hinter sich gelassen hatte.
An der Bergstation angekommen befanden wir uns direkt in einem Einkaufszentrum - die Touristenattraktion war kommerziell gut erschlossen könnte man sagen. Von Souvenirshops über Starbucks bis hin zu Restaurants und kleinen Bäckereien gab es eigentlich alles, was man hier oben nicht brauchen würde. Unser Ziel war allerdings die große Aussichtsplattform auf dem Dach des Einkaufszentrums. Von hier aus hat man einen tollen Panoramablick auf die Stadt - leider in unserem Fall immer noch ein kleines bisschen getrübt durch den Nebel, aber besser als den bisherigen Tag über (wir haben das ganze per Webcam verfolgt, um zu prüfen, ob sich der Aufstieg wirklich lohnt oder nicht). Eventuell - je nach Wetterlage - versuchen wir es morgen nochmal am Abend, wenn die Stadt zu leuchten beginnt.
Bevor wir den Berg wieder verlassen haben gab es für uns eine Kleinigkeit vom „Bäcker“ - ein Sugar Puff (glaube so hieß das). Optisch eine Mischung aus Berliner und Fasnachtsküchle, braun frittiert und in Zucker gewälzt. Im inneren war das Gebäck sehr gelb, unsere Vermutung war, dass sich ein Ei drin befindet - klingt super komisch, war aber durchaus lecker.
Als nächstes folgte die Fahrt zurück in die Stadt. Zurück an der Station haben wir dann auf den Bus gewartet, der uns nun wirklich zum Observatory Wheel bringen sollte. Dort sind wir auch angekommen, allerdings haben wir dann die bisherigen Pläne nochmal über Bord geschmissen (wir werden alles nachholen!). Der Wind war auf einmal extrem kalt, daher wollten wir „kurz“ im Hotel eine Jacke holen. Unterwegs haben meine (Angi) Füsse dann echt den Geist aufgegeben, daher gab es dann Abendessen in einem der Hotelrestaurants. Wir entschieden uns fürs Dim Sum All you can eat, manches davon war sehr lecker, einiges traf allerdings so gar nicht unseren Geschmack. Das wildeste an diesem
Abend war vermutlich die Seegurke, die es als Gruß aus der Küche dazu gab. Robin war so mutig und hat sie probiert - wird aber in diesem Leben das erste und einzige Mal Seegurke für ihn gewesen sein. Angi hat allein von der Konsistenz (nur vom Ansehen hat das Ding geglibbert) Gänsehaut bekommen und konnte sich nicht überwinden zu probieren.
Bevor wir final aufs Zimmer gingen haben wir uns nochmal kurz auf den Weg zum 7Eleven wenige Meter vom Hotel entfernt gemacht, um uns hier nochmal mit Getränken für die Nacht und auch für den nächsten Tag auszustatten. Leider ist das Leitungswasser in Hongkong gechlort, fällt also als Trinkwasser weg und die Hotels dürfen von der Regierung aus keine kostenlosen Wasserflaschen mehr zur Verfügung stellen.
Der erste richtige Tag in der Stadt hat uns schon gut gefallen. Morgen früh geht es für uns nach Macau - wir halten Euch auf dem Laufenden :)Read more












