Macau - zwischen Portugal und Vegas Pt.1
February 27 in Macao ⋅ ☁️ 21 °C
Für uns ging es heute früh relativ zeitig aus dem Hotel Richtung Fähre. Wir haben eine Überfahrt nach Macau gebucht und die Fahrt ging bereits um 9.00 Uhr.
Am Hafen angekommen wurden unsere Tickets gedruckt, wir mussten durch die Passkontrolle, dann haben wir am Gate unsere Sitzplätze erhalten und wenige Minuten später konnten wir auch schon an Bord des Schiffs. Die Fahrt war relativ unspektakulär- eine Stunde, ein Frühstück und ein paar unappetitliche Geräusche von Mitreisenden später kamen wir dann auch schon am nördlichen Fährhafen von Macau an. Hier ging es dann nochmal für uns durch die Passkontrolle und dann waren wir auch schon angekommen.
In der Ankunftshalle haben uns direkt die Taxifahrer in Beschlag nehmen wollen, weil man ohne Taxi natürlich nicht die ganze Insel erkunden kann, bliblablubb. Die kennen meinen persönlichen Reiseführer Robin noch nicht - der kann das. Und ich also auch.
Vom Hafen aus ging es für uns fussläufig zur Fishermen‘s Wharft, gefühlt glich das einem Ausflug in den Mittelmeerraum. Italien, Griechenland, ein bisschen von allem. Überall gab es Mauern und Torbögen die an antike Ruinen erinnerten, ein kleines Amphitheater war ebenfalls aufgebaut.
Auf dem anliegenden Platz standen diverse Showfahrzeuge für die Neujahrsparaden. Vom Platz ausgehend konnte man durch eine kleine Promenade flanieren - hier hatte man wieder das Gefühl von Weltreise: die einen Häuser wirkten wie typische Bungalows im All Inclusive Urlaub in Ägypten, einige Meter weiter sahen die Häuser aus wie in Amsterdam. Selbst ein kleines Tiki Dorf gab es…
Im Anschluss ging es weiter am Science Center, entlang des Wassers vorbei an alten Trams, Spielplätzen, öffentlichen Sportplätzen die keinem Gym nachstanden bis hin zur goldenen Statue Kun Iam.
Von dort aus führte unser Weg dann weiter bis zu den ersten Hotels. Macau ist der kleine Bruder von Las Vegas, überall große Hotels mit noch größeren Casinos (na gut, die Hotels sind größer als die Casinos - aber irgendwo müssen die Glücksspieler ja auch untergebracht werden). In der Stadt selbst werden die Octopus Karten aus Hongkong leider nicht angenommen, aber man kommt auch gut zu Fuß und mit den kostenlosen (!) Shuttlebussen der Hotels zurecht - dazu gleich mehr.
Macau ist sehr von den Portugiesen geprägt - alle Schilder sind hier nicht unbedingt auf Englisch, dafür aber auch auf Portugiesisch übersetzt. Dank Duolingo sind unsere Spanischkenntnisse so gut, dass wir uns vieles herleiten konnten.
Durch die (Touristen-)Gassen der Stadt hinweg kamen wir zu den Ruinen der St. Pauls Kirche, die wir uns angesehen haben. Der ganze Platz war voll, das schlechte Wetter konnte die Menschen wohl nicht von ihrer Abenteuerlust abbringen. Nach ein paar Fotos hier und da begann es dann etwas zu regnen und die Pflastersteine haben den Boden zu einer rutschigen Angelegenheit gemacht. Ein paar mal schlittern und fast fliegend sind wir allerdings wieder am Grand Lisboa Hotel angekommen - das Gebäude sieht wirklich eindrucksvoll und ein wenig verrück aus. Als wenn die besondere Form nicht schon genug wäre spiegelte man sich in den goldenen Glasscheiben der Aussenfassade.
Natürlich konnten wir es uns nicht entgehen lassen auch das Casino anzusehen. Die Mitarbeiterin am Eingang wollte erstmal meinen (Angi) Ausweis sehen weil sie nicht geglaubt hat dass ich über 21 bin 😭 (war nicht das einzige Mal. Später gab es die selbe Situation in einem anderen Hotel nochmal). Sie meinte nur „you look young with your baby face“ - ich nehme es mal als Kompliment auf.
Weil nur eine gewisse Anzahl an Fotos möglich ist folgt Teil 2 von Macau in einem separaten Footprint :)Read more

























