• Central Mid-Levels Escalator-Eskalation!

    February 28 in Hong Kong ⋅ ☁️ 19 °C

    Wir starteten den heutigen Sightseeing Tag zuerst mit einer Fahrt in den Ding Dings, unserer liebsten Fortbewegungsmöglichkeit hier in der Stadt. Wir waren etwa 40 Minuten mit der kleinen Bimmelbahn unterwegs, bis wir an unserem Ziel ankamen: den Central Mid-Levels Escalators - die weltweit längsten Outdoor Rolltreppen, die eine Länge von etwa 800 Metern und 135 Höhenmetern abdecken. Wir waren eine gute Weile mit dem „rumfahren“ beschäftigt, bis wir an der obersten Stelle am Berg ankamen. Je weiter wir nach oben kamen desto weniger Menschen waren noch dabei - wir hatten ein wenig das Gefühl, dass außer uns keiner von den Touristen große Lust hatte den Berg auch wieder runter zu laufen. Pech für die anderen, Glück für uns.
    Der Weg nach unten bestand teilweise aus Treppen, aber auch kleine Fußwege die sehr steil den Berg hinunterführten (und es gab wirklich ein paar verrückte, die diese Wege nach oben gejoggt sind!). Der andauernde Nieselregen hat es nicht unbedingt einfacher gemacht sicher nach unten zu kommen - man muss wissen: sobald es in Hongkong regnet wird alles, und damit meine ich wirklich ausnahmslos alles, spiegelglatt und man muss wirklich aufpassen wie und wo man läuft.

    Der Weg führte uns dann zum Man Mo
    Tempel, gelegen an der Hollywood Road, was glamouröser klingt als es faktisch war. Genug Glamour für nen dunkelroten Porsche direkt vor dem Tempel war dann aber doch vorhanden. Während Robin ein paar Fotos vom Äußeren der Tempelanlage schoss hatte Angi die ehrenvolle Aufgabe zugewiesen bekommen sich für den Tempel anzustellen. Auf dem Weg ans Ende der Schlange kam einer der Sicherheitskräfte auf sie zu ihm zu fragen, wo sie hin möchte. Stellte sich heraus wir konnten die Schlange einfach überspringen, es standen alle fürs Laternen basteln für die anschließenden Gebete im
    Tempel an.
    Im Tempel selbst roch es extrem nach Räucherstäbchen. Gefühlt jeder außer uns fuchtelte mit diesen vor sich herum - das soll Glück und Reichtum bringen. Nachträglich betrachtet hätten wir das vielleicht auch tun sollen. Der Verlauf des Tages (unseres Abends) brachte noch die ein oder andere nicht so schöne Überraschung mit sich.
    Im Tempel bastelten auch alle ihre kleinen Laternen weiter, die als Opfergaben - ebenso wie Nüsse, Obst oder Reiskuchen - gelten und ebenfalls für Glück und Erfolg sorgen sollen. Gerade ums chinesische Neujahr herum (und genau da befinden wir uns aktuell) dient der Tempel für alle Gläubigen in Hongkong als Pilgerstelle, entsprechend groß war der Andrang auf die kleine Anlage.
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