• Symphony of Lights und noch mehr Lichter

    February 27 in Hong Kong ⋅ ☁️ 21 °C

    Gerade ist mir aufgefallen, dass ich einfach einen Teil unserer Reise komplett übersprungen habe ohne davon zu berichten, upsi. Jetzt können wir die App zumindest mal auf ihre Funktionen prüfen, ob Beiträge dem Datum nach sortiert eingefügt werden 🤓

    Nachdem wir aus Macau zurückkamen haben wir die Star Ferry zur Überfahrt auf den nördlichen Teil der Stadt genommen. Die Fähre kann auch mit der Octopus Card bezahlt werden (diese Karte ist hier gefühlt universell anwendbar, egal ob in den Öffis, im Taxi oder bei McDonalds) - kostet 6,5 HKD, am Automaten liegt der Preis pro Nase bei 5 HKD. Wenn man die Kreditkartengebühren etc. mit einrechnet lohnt sich der Aufpreis mit der Octopus Card vermutlich aber schon.

    An der Uferpromenade standen bereits viele Menschen und warteten auf die abendliche Lichtershow Symphony of Lights, die jeden Abend um 20.00 Uhr stattfindet. Da wir keine leuchtenden Boote vor uns haben wollten sind wir noch ein Stück gelaufen, bevor wir uns an unserem finalen Platz niedergelassen haben. Sollte man sich die Show ansehen wollen ist es ratsam 20-30 Minuten eher da zu sein, um einen Platz in vorderer Reihe zu bekommen. Die Show selbst war allerdings ein wenig enttäuschend- vermutlich haben wir uns nach dem Disney Feuerwerk zu viel erhofft 😂 Die Skyscraper zeigten im Takt zu Musik immer wieder neue Bilder und Videos, aber dadurch dass sowieso immer alles beleuchtet ist sobald es dunkel wird hat ein wenig der Wow-Effekt gefehlt. Zusätzlich zu den LED Monitoren wurden weitere Lichteffekte mit Lasern und Scheinwerfern genutzt. War nett anzusehen, aber nochmal müssen wir dafür nicht parat stehen.

    Da wir noch nicht genügend Lichter gesehen hatten ging es für uns dann noch weiter zu den letzten verbleibenden Neon Lichtern der Stadt. Vor einigen Jahren wurden die Reklamen der Geschäfte ausgetauscht und die Neonröhren durch LEDs ersetzt. Es gibt nur noch ein paar wenige dieser klassischen Beschilderungen, die wir uns nun angesehen hatten.

    Der letzte Programmpunkt des Abends war dann der Temple Night Market. Dieser ist in zwei Bereiche gesplittet- es gibt einmal den Markt für Kruscht und Krimskrams, Souvenirs wie Magneten oder Essstäbchen, diverse Textilien und Co. und entgegengesetzt dazu einen kleinen Street Food Market mit kleinen Ständen, eher mobile kleine Wagen, auf denen Speisen und Getränke zubereitet werden. Für unsere Magneten als Reisesouvenir wurden wir hier fündig, allerdings sah es beim Essen für uns eher etwas mau aus. Wir überlegen bereits seit einigen Tagen, ob das chinesische bzw. generell asiatische Essen das wir aus Europa kennen (und auch sehr gern mögen!) auf uns Europäer angepasst und einfach nicht mehr so authentisch ist wie es vielleicht hier noch der Fall ist? Uns stört häufig schon etwas am Geruch, wenn wir an Ständen und Lokalen vorbei laufen. Alles riecht irgendwie nach Anis, Kardamom und Co.? Wir möchten doch nur Fried Chicken mit Reis oder knusprig gebackene Ente…
    Statt etwas zu essen gab es dann einfach einen Pineapple Lime Tee, bei dem wirklich einfach ganze Stücke Ananas und Limettenspalten zusammen geworfen und klein geschlagen wurden (no Joke, er hatte so nen halben Holzhammer mit dem er im Messbecher auf die Früchte eingeschlagen hat, haha) und anschließend mit Tee aufgegossen. War auf jeden Fall lecker und sehr erfrischend. Unser Abendessen gab es dann - bitte verurteilt uns nicht, wir hatten Hunger und es war schon spät - bei McDonalds. Zwei Menüs mit einem zusätzlichen Hähnchenschlegel (einfach Fusion aus McD und KFC hier) für knapp 12€ - da können unsere Preise in Europa bei weitem nicht mithalten.

    So, dass war nun aber wirklich der Abend des 27.02. - den Bericht für den Tag haben wir dann auch final abgeschlossen. Wir lesen uns später wieder!
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