• Ngong Ping 360 Pt. 1

    March 1 in Hong Kong ⋅ ☁️ 21 °C

    Für den heutigen Tag stand ein Ausflug zum Ngong Ping 360 an. Die Fahrt mit der Metro dorthin dauerte etwa eine Stunde. Vor Ort haben wir uns dann Tickets für die Gondel gebucht, die uns über eine mehr als 5km lange Strecke vorbei am Flughafen auf den Berg bringen sollte. Hier kann man entweder eine Standardgondel buchen oder eine sogenannte Chrystal Gondel, bei der zusätzlich der Boden aus Glas ist. Da die Fahrt für die Verhältnisse hier vor Ort ohnehin nicht ganz günstig ist hatten wir uns für die Standardgondel entschieden (und vermutlich hätte Angi sonst auch die Krise bekommen). Die Auffahrt auf den Berg war sehr … spannend. Es ging ein ordentlicher Wind und da hier überall immer die Fenster offen sind, auch in den Trams und eben auch in der Gondel, hat es auch innerhalb der kleinen Kabine ordentlich gezogen. Zudem kam noch was wackeln der Gondeln hinzu.

    Nach etwa 25 Minuten Fahrt (und mindestens genauso langem anstehen zuvor) haben wir es dann ins Ngong Ping Village auf dem Berg geschafft. Oben wurden wir direkt von einer Verkäuferin begrüßt, die uns für schlappe 30€ ein Foto von und in der Gondel verkaufen wollte, ein richtiges Schnäppchen, das wir nur schwer (aber erfolgreich) ablehnen konnten. Das Village selbst ist auch recht kommerziell und auf Touristen abgestimmt. Neben Restaurants gab es sowohl einen Starbucks und einen Subway, sowie zahlreiche Souvenirshops.
    Der Grund für unseren Besuch war allerdings die große Buddha Statue und der Tempel, den wir besichtigen wollten. Zum Buddha hinauf führten zahlreiche Stufen, die wir mit einem kleine Zwischenstopp für Fotos und um die Aussicht zu genießen erfolgreich erklommen sind. Am Buddha haben tatsächlich auch viele Menschen innegehalten um Gebete zu sprechen. Für uns ging es nach einigen Fotos dann weiter zum Tempel. Auf dessen Vorplatz wurden hunderte Räucherstäbchen angezündet wurden, um die Gebete zu unterstützen. Obwohl das alles im Freien stattfand mussten wir uns durch eine gigantische Rauchwolke kämpfen, die sicher nicht sonderlich gesundheitsfördernd für die Atemwege war. Da ist man Nichtraucher und schädigt seine Lunge trotzdem nachhaltig, Halleluja.
    Der Tempel war sehr schön anzusehen, überall waren Buddha Statuen zu sehen und Altare, auf denen die Gläubigen ihre Opfergaben wie Obst und Süßigkeiten niederlegen konnten. Es gab auch eine große Halle, in der scheinbar regelmäßige Zeremonien und gemeinsame Gebete stattfinden.

    Für uns gab es anschließend noch ein leckeres Essen, bevor wir mit der Seilbahn wieder nach unten ins Tal fuhren. Die Talfahrt war hierbei deutlich ruhiger und angenehmer und wir konnten beim Ausblick auf den Flughafen einigen Flugzeugen sowohl beim
    Start als auch bei der Landung zusehen.
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