Flambierte Ente mit Aussicht
February 28 in Hong Kong ⋅ 🌧 19 °C
Zu einem Geburtstag gehört natürlich auch ein entsprechendes Dinner. Uns hat es dafür ins Hutong verschlagen, in dem es neben einem theoretisch, wenn das Wetter mitspielt, grandiosen Ausblick auf die Skyline von Hongkong auch eine flambierte Ente zu bieten hat. Da die Ente so beliebt ist kann man bei der Tischreservierung direkt angeben, ob man die Ente - entweder ganz oder nur die Hälfte - bestellen möchte. Vermutlich wäre sie im Zweifelsfall einfach ausverkauft wenn man Pech hat.
Unsere Drinks waren uns persönlich leider etwas zu speziell, wir haben für uns festgestellt dass wir in Zukunft besser bei unserer Cola Zero bleiben sollten (was wir natürlich nicht tun werden, haha).
Zur Vorspeise gab es grünen Spargel, dessen Enden in einer würzigen Sauce getunkt und in Sesam gewendet wurden und gebratenes, scharfes Hähnchen (und es war so scharf, dass man(n) sich danach die Stirn mit einem Taschentuch abtupfen musste.
Zum Hauptgang kam dann die vorbestellte Ente, die ohnehin schon knusprig gebacken war - aber das kann ja jeder. Zur Krönung wurde sie noch am Tisch für uns flambiert und vom Koch vor uns filetiert. Dazu gab es asiatische Pfannkuchen, die man zuerst mit einer würzigen Sauce bestreicht und anschließend mit Gurke, Frühlingszwiebeln, Papaya und der Ente nach eigenem Geschmack füllen konnte. War geschmacklich ein Träumchen.
Das Dessert war leider eher hübsch anzusehen als schmackhaft. Es war eigentlich eine Ganache aus weißer Schokolade angekündigt, die aber eher die Konsistenz von Wackelpudding hatte. Umhüllt war sie von einer knackigen Schicht weisser Schokolade. Dazu gab es eine Kugel Sojamilcheis, das nach nicht außer leicht süß geschmeckt hatte. Immerhin die Geburtstagsglückwünsche auf der kleinen Schokoladentafel waren nach Robins Geschmack.
Während wir unser Dinner genossen haben liefen dann aber andere Dinge aus dem Ruder. Die weltpolitischen Auseinandersetzungen im mittleren Osten betreffen auch uns - denn viele von den Flügen nach Hongkong wurden dadurch gestrichen und unsere Pläne Standby zu fliegen wurden extrem über den Haufen geworfen. Gefühlt alle unsere Optionen waren bereits voll, wenn nicht sogar überbucht. Das führte dazu, dass wir nun (nicht wirklich) stolze Besitzer von Vollzahlertickets von Hongkong nach Seoul und von dort aus weiter nach Frankfurt sind. Wir nehmen auf der Reise alles mit, was möglich ist, auch Südkorea. Wenn das nicht der Inbegriff von Abenteuer ist, dann weiß ich auch nicht weiter…
Unser Meilenkonto weint, Robin auch (wegen der für diese Reise ausgegebenen Meilen) aber gleichzeitig freuen wir uns auch, dennoch nach Hause zu kommen. Fluch und Segen zur selben Zeit.
Auf dem Rückweg zum Hotel gab es dann noch einen kurzen Einkauf im Supermarkt des Vertrauens (Spaß bei Seite, es war der erste richtige Markt den wir betreten hatten), um noch ein paar Snackies zu besorgen. Unsere Ausbeute ist relativ groß und vergleichsweise günstig - ca. 12€ für Süßigkeiten und Fundrinks, yippie!
Das Redbull und die Pfirsichlimonade sind beide super lecker. Solltet ihr beides mal finden - probiert es aus!
Morgen geht’s weiter, wir nehmen euch mit!Read more


















Traveler
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