• Die Heimreise aus der Hölle beginnt

    March 2 in Hong Kong ⋅ 🌧 22 °C

    Der Name des Footprints ist Programm. Absolut. Aber fangen wir von vorne an:

    Morgens um 11 Uhr haben wir aus de
    Hotel ausgecheckt, unser letztes Abenteuer des Urlaubs begonnen und Zeit vertrödelt, bis wir gegen 19 Uhr unser Gepäck am Hotel abgeholt hatten. Von dort aus ging es zur nahegelegenen Bushaltestelle, von wo aus der Flughafenbus abfährt. Dieser ist zwar nicht die schnellste Option um zum Flughafen zu gelangen, mit etwa 4,50€ pro Person allerdings die günstigste. Und da wir ohnehin massig Zeit im Gepäck hatten völlig ausreichend.

    Am Flughafen angekommen wurden vor der Sicherheitskontrolle unsere Pässe gescannt, ohne erhält man keinen weiteren Zutritt. Bei der Sicherheitskontrolle selbst kamen wir beinahe gut gut, bis Robins Rucksack doch noch rausgezogen wurde. Messer jeglicher Art und Größe sind hier nicht gestattet, und so musste sich Robin schweren Herzens von seinem Taschenmesser trennen. Man hatte angeboten dass es 14 Tage aufbewahrt wird, dass wir es abholen könnten wenn wir wieder nach Hongkong kämen (wie auch immer man sich das a) wegen des Nahostkonflikts vorstellt und b) bei einer Ausreise aus HKG vorstellt? Mitnehmen darf er es ja dann immer noch nicht. Anywaaaays…). Wir verbrachten dann noch ein wenig Zeit bei McDonald’s, bevor das weitere Chaos seine Lauf nahm.

    Zwischenzeitlich prüften wir weiterhin die Verfügbarkeiten von den Lufthansa und Swiss Flügen nach Frankfurt und Zürich. Auf der Lufthansa hätten wir rückblickend wahrscheinlich noch einen Platz bekommen, da einige Nasen einfach nicht eingecheckt hatten. Standby. Ratet, wer zu früh gecancelled hat. Bei der Swiss das selbe. Einige No Shows, die nicht eingecheckt haben. Und wir 2 Minuten zu spät mit der Buchung, konnten also auch nicht mehr einchecken. Also blieb uns nichts anderes übrig als uns dem Schicksal zu fügen und mit Asiana den Rückflug über Seoul anzutreten.

    Noch bevor das Boarding für den Seoul-Flug begann wurden wir zum Schalter gebeten, unsere Pässe wurden erneut geprüft und unsere Boardingpässe aus Papier ausgestellt. Beim boarden selbst wurden diese dann nochmal durch Mitarbeiter geprüft, durchs Gate kamen wir allerdings per Gesichtserkennung. Alles bisschen wild gewesen.
    Genauso wild wie die Maschine, mit der wir flogen. Ein 18 Jahre alter Airbus A330, der seit seinem ersten Tag vermutlich nie ein Freshup der Kabine erhalten hatte. Immerhin waren die Sitze gut gepolstert, wenn auch ziemlich schmal und beengend. Über die Monitore im Vordersitz brauchen wir nicht sprechen. Ein normales iPhone ist genauso groß wie der Screen.

    Zu Essen gab es ganz klassisch Reis und Chicken mit Gemüse, einen kleinen Salat und ein Stückchen Kuchen. Konnte man gut essen, gab es nicht viel zu meckern. An Schlaf war allerdings kaum zu denken, da immer in den unmöglichsten Momenten das Licht anging oder wir vom einschalten der Anschnallzeichen wegen Turbulenzen aus dem Sekundenschlaf gerissen wurden.
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