• Pura Batu Bolong und Tempeh

    24. april, Indonesien ⋅ ☁️ 29 °C

    Heute wollten Sven und ich mal nicht nur am Pool abhängen, sondern mal was vom Land sehen 😂
    Also sind wir nach dem Frühstück los. Das Ziel war der 2.5 km entfernte Pura Batu Bolong Tempel direkt am Strand - eine Empfehlung der von mir lieb gewonnenen „Zopf-Frauen“ vom Vortag. Laut Google Maps war das mit ca 30 min angegeben.Nach 1 Stunde waren wir noch nicht mal 1 km gelaufen 🤣
    Aber wir haben uns auch definitiv den heissesten Tag ausgesucht und haben deshalb noch beim ersten lokalen Supermarkt halt gemacht, die Kids mit Glace und uns mit kaltem Wasser versorgt und sind dann weiter. Nach etwa 15 Minuten haben die Kids gemerkt, dass wir auch Snacks gekauft haben. Also mussten die herhalten. Das Gute ist: wir haben nun unsere Lieblingssnacks auf Lombok gefunden: Tempeh Kekse.
    Nach ca 2 Stunden sind wir am Tempel angekommen und wir wurden belohnt: Dort fand gerade eine Zeremonie statt, die wir miterleben durften. Zu Beginn hat jeder ein Tuch um den Bauch gebunden bekommen - den Selendang.
    Dies dient zum Einen dazu, dass man bewusst den Tempel betritt bzw. der Zeremonie beiwohnt.
    Zum Anderen trennt es den niederen (Instinkte, Begierde) und den höheren Bereich (Geist, Bewusstsein) des Körpers. Die Schärpe steht dafür, dass man seine Impulse „bindet“ und mit einem klaren, ruhigen Geist den Tempel betritt.
    Dort hat uns ein Mitarbeiter des Hotels erkannt. Er hat uns dann noch durch den Tempel geführt und Fotos für all seine Freunde und Familie gemacht.
    Unser Jüngster wird hier liebevoll „Boss“ von allen genannt. Sie wissen ja nicht, dass der Mittlere den Takt angibt 😝
    Wir konnten uns tatsächlich vor Hitze nicht lange im Tempel aufhalten und haben uns wieder auf den Rückweg gemacht. Ein verspätetes Mittagessen, oder auch z‘Vieri gabs dann in einem Café, das wir 2 Tage vorher schon zum Abendessen ausgesucht hatten: Yunas Café. Die Kids waren total happy über ihren Zitronensaft, Tempeh und gebratene Nudeln.
    Da der Jüngste schon die ersten dicken Stiche hat, habe ich im Supermarkt nebenan noch das Allheilmittel Indonesiens geholt. Eine Mischung aus Cajuput-, Kokos- und Fenchelöl. Das soll bei Kindern bei Bauchweh, Mückenstichen und Unruhe Wunder wirken.
    Das reine Cajuput Öl werden wir uns sicher auch noch zulegen, dass soll zusätzlich sehr antiseptisch wirken und in der Erkältungszeit ein wahrer Meister sein. Ich bin mir sicher, wir werden die ein oder andere Flasche mit in die Schweiz bringen 😉
    Da ich mein UV Shirt ja schön in der Schweiz hab liegen lassen, musste ein neues her. Und tatsächlich hab ich hier eins von Decathlon bekommen, ohne in einem echten Decathlon gewesen zu sein 😉 Im selben Laden haben wir uns dann auch noch mit ner Taucherbrille und nem Schnorchel eingedeckt: ab morgen soll’s mehr ins Meer gehen.
    Als wir eeeendlich wieder im Appartement angekommen sind, ging’s natürlich sofort in den Pool.
    Bevor wir Abendessen gehen konnten, gab es noch ein kurzes Gewitter, welches einen Stromausfall nach sich gezogen hat. Als wir in der Unterkunft wieder Strom hatten, sind wir munter losgegangen, um uns ein Restaurant zu suchen. Auf der Strasse ist uns dann plötzlich aufgefallen, dass es ziemlich dunkel ist, da weder die Strassenbeleuchtung funktioniert hat, noch kam Licht aus irgendwelchen Cafés oder Läden. Der Hunger hat uns dann ins das einzig beleuchtete Restaurant geführt, zum Dank unserer Kinder.
    Für Sven und mich gab es traditionell indonesische Gerichte, für die Kids trockene Nudeln und Pizza Margeritha 🤣
    Alle liegen nun glücklich und satt im Bett. Wir müssen auch gut gestärkt für den morgigen Tag sein, denn es wird ein Reisetag.
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