Grenzübertritt
8. januar, Belize ⋅ ☀️ 29 °C
Leider ein mieses Geschäft, der Transport von Touristen. Nachdem ich nicht mit der übelst bewerteten Kleinbusgesellschaft fahren wollte, zahlte ich 1.5x so viel für eine andere Gesellschaft. Hat sich dann rausgestellt: sie vermitteln nur, und zwar an die erstere Transportfirma. Und so sitze ich nun doch in einem schäbigen Bus und habe 20$ für Nichts gezahlt. Nicht mal die Infos waren besser vorab.
Und der Frust geht weiter. An der mexikanischen Grenze verlangen sie 55$ Visagebühren, welche ja beim Flugticket schon dabei waren. Dieses habe ich aber nicht mehr, scheiss Onlinechecking. Und so kehren die Touristen vor mir um, ich zahle (bar und ohne Quittung) und höre danach, die Touristen hinter mir haben so viel diskutiert, dass alle andern von unserem Bus ohne Zahlen durchgekommen sind. Mist 😖
Und so gehts im nicht ganz so schlimmen Kleinbus quer durch Belize. Dieses Land, das ja eigentlich vor Jahren schon mein Ziel war und ich nun nicht mal ein Zwischenhalt mache...bis aufs miese Mittagessen. Bagel aus noch mehr Weissbrot 😞
Anschliessend noch 2h rumsitzen, auf den nächsten Kleinbus warten. Der hat zwar weniger Klebeband im Bus drin, dafür ist die Klimaanlage so laut, dass ich trotz Noise-Canceling-Kopfhöhrer einen Tinitus befürchte. Sind ja nur rund 4-5h Fahrzeit.
Mit jedem Halt werden die Sitznachbarn weniger und neu gemischt. Umso schwieriger, dann an der Grenze zu Guatemala alle zusammenzuhalten. Also Gepäck wieder runter, alle zu Fuss zur Grenze, ausstempeln, einstempeln, weiter an den Desinfektionsschleusen für Fahrzeuge vorbei, quer über den chaotischen Platz ins nächste Gebäude, da nochmals ein Stempel, ausm Gebäude raus an Fahrzeugkolonnen und Bauchläden vorbei. Oh oh, keine Touristen mehr zu sehen. Bin ich doch falsch? Einfach mal weitergehen, zwischen Lastwagen und Schrammbord durchschlängeln mit meinem Offroadkoffer...da vorne wird Gepäck aufgeladen! Es sind Touristen! Es sind meine Sitznachbarn 😀
Was für ein Chaos!
Weiter gehts durch Guatemala. Schöne kurvige Strassen, hügelig, da wünscht man sich glatt ein Motorrad. Bis mittendrin der Asphalt aufhört. Oder nur einseitig liegt. Oder die Löcher im Belag das ganze Motorrad verschlucken....dann doch lieber mitm Bus den Bergauf schleichen.
Nach rund 14h im Kleinbus (anstatt 6h nach GoogleMaps) wirds Zeit für ne erfrischende Dusche und etwas zu Essen...also andersrum. Das Hotelrestaurant ist zu und so treffe ich die Franzosen ausm Bus wieder im Restaurant. Und morgen womöglich zum Kaffee. Dann seh ich, ob ich in meinem Zimmer hinter der Bar schlafen konnte oder doch auch lieber in den Djungel umzieheLæs mere











😳😁😁👍🏻 [Rolf]