• Titicacasee und Isla del Sol

    Jan 31–Feb 2, 2025 in Bolivia ⋅ ☁️ 11 °C

    Wir kommen mittags in Copacabana, einer Kleinstadt am Titicacasee, an und suchen unser Hostal-Zimmer.
    Haben uns hier zuerst für eine Nacht Copacabana entschieden, eine (touristische) Kleinstadt, aber gut um "einmal zu sortieren" super leckere "Trucha"(Forelle aus dem Titikaka See 🥰) zu essen und bolivianische "buenelos de Copacabana", das sind "Kiachla" Ala Oma zu snacketieren. Die sind hier übrigens (auch) Spezialität und sau lecker.

    Unser Plan: gleich am nächsten Morgen nur mit leichtem Gepäck auf die Isla del sol (Sonneninsel) zu böteln, und von dort aus den Titicacasee zu bewundern.

    Der Titicacasee liegt auf 3900m und ist ca 15,6x so groß wie der Bodensee. 25 Flüsse fließen hinein, nur einer heraus. 😉
    Die Mehrheit des einfließendes Wassers geht über Verdunstung durch die aggressive Sonne heraus. Für uns das Zeichen: Gaaanzn dick Sonnencreme und ja nicht den Sonnenhut und Sonnenbrille vergessen!

    Die Isla del Sol (Sonneninsel) war einer der wichtigsten Orte für die Inkas.
    Hier soll der Sonnengott geboren sein und die ersten Herrscher sollen hier aus dem Wasser gestiegen sein, bevor sie Machu Picchu erbaut haben.
    Als wir den ersten Hügel bestiegen können wir diesen Mythos nachvollziehen (siehe Fotos).
    Immer noch hat die Insel was mystisches und die alten Ruinen sind beeindruckend.

    Aber zurück auf Start:
    Am nächsten Tag starten wir früh und lassen uns mit dem Boot zur Nordseite der Insel bringen. Keine Autos, nix Motorisiertes darf hier fahren, herrlich nach den Trubel Tagen in la Paz.

    Wir wandern in ca. 3-4h zur Südseite. Auf dem Weg begegnen uns tatsächlich wenig Touristen, dafür dürfen wir karge Landschaft, Buchten mit tiefblauen Wasser, Esel, Alpaka, Schafe und sogar alte Inkaruinen bewundern.
    Wir haben uns vorher schon entschieden auf der Insel eine Nacht zu verbringen und so können wir Sonnenunter- und Sonnenaufgang bestaunen. Mona düst abends noch die kleine extra Runde, lohnt sich, es gibt (noch mehr) Hügel 😇😀

    Und das gemeinsame Essen und Bier 🍻 am Abend schmeckt mit Sonnenuntergang doppelt so gut.
    (Ist übrigens auch der Moment, in dem Mona den 10-Jährigen Kellner - auch hier ist alles familiengeführt, und jede*r hilft mit - nach einer Bier Empfehlung gefragt hat...)

    Am nächsten Morgen verlassen wir schweren Herzens die Insel und machen uns auf den langen Weg nach Sucre.
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