Salar de Uyuni - Spiegel der Welt
Feb 12–15, 2025 in Bolivia ⋅ ☁️ 7 °C
Es wurde uns als "must -do" und als eines DER Highlights Boliviens empfohlen - und hat trotzdem alle Erwartungen übertroffen 😉
Aber von Anfang an: Wir kommen mal wieder früh morgens (oder spät nachts) nach der Fahrt von Sucre mit dem Nachtbus in Uyuni an.
Wir hatten uns ne Zwischenstopp Nacht in Sucre nach Samaipata zum waschen und chillen "gegönnt" 😉
Schnell merken wir: Uyuni als Stadt gibt nicht viel her, also nutzen wir den Tag für Anbieter Vergleiche vor Ort und buchen für den nächsten Tag eine 3-Tagestour durch die Salar de Uyuni und die angrenzende Vulkanlandschaft.
Die Salar de Uyuni ist eine Salzwüste, die sich vor 30.000 Jahren gebildet hat.
Damals ist der ursprüngliche See ausgetrocknet und hat eine ca 11.000 km2 große Salzkruste hinterlassen. Die unendliche weiße Weite ist (als eine der ganz wenigen Flächen) sogar vom Weltall aus zu sehen.
Am ersten Tag besuchen wir zuerst einen Zugfriedhof. Die Züge wurden früher benutzt um abgebautes Salz, Mineralien und andere seltene Rohstoffe nach Chile und zum Ozean abzutransportieren. Nun werden sie aber nicht mehr gebraucht und sie rosten hier vor sich hin.
Nach einem Autowechsel, unser erstes springt nicht mehr an, geht's dann in Richtung Wüste.
(eine Panne braucht man hier wohl, also warum nicht gleich damit starten 😉)
Etwas ungeduldig lassen wir uns auf den Standard Stopp an der Salzfabrik zum Almuerzo (Mittagessen) ein, dann geht es endlich auf, in die unendliche weiße Weite der Wüste.
Wir sind wahnsinnig beeindruckt und kommen aus dem Staunen nicht mehr raus.
Unser Fahrer "Frans" entpuppt sich als bester Fotograf (El mejor 😍) und macht spiegelige, etwas touristische aber super Aufnahmen von uns und unseren Travel buddies (drei Mädels aus London, und Stiefvater und Tochter aus Russland - auch damit sind wir super happy).
An manchen Stellen hat das Regenwasser (nur jetzt möglich da Regenzeit) große Pfützen hinterlassen in denen sich nicht nur der Himmel spiegelt, sondern auch unser Jeep - und wir natürlich. Abschließend sehen wir einen Sonnenuntergang den wir so noch nicht erlebt haben. Und lassen den Abend mit leckerem Essen, unseren Mitreisenden und georgianischen Schnaps, den Vladimir (russischer Stiefpapa) mitgebracht hat, ausklingen.
Am nächsten Tag geht es weg von der Wüste, vorbei an schneebedeckten Vulkanen, Wüsten, Steppen, Felslandschaften, verschiedenfarbige Lagunen (z.B eine rote, hier hat sich das Wasser durch Mikroalgen gefärbt), Flamingos, Lamas, Vikunjas und Chinchillas.
Wir sind immer wieder sprachlos und absolut beeindruckt. Das Highlight diesen Tages: Geysire die auf ca. 4900m Höhe kochenden Schlamm und stinkenden Dampf in die Umwelt schleudern.
Unser letzter Tag startet vor dem Frühstück mit einem Bad in einer heißen Quelle bevor es mit dem Geländewagen wieder Richtung Uyuni geht.
An den 3 Tagen konnten wir die beeindruckendsten Landschaften bewundern und über 1000km durch Wüsten und Steppen fahren. Für uns ein einmaliges Erlebnis.
Am Abend schleppen wir uns noch zum Busbahnhof und fahren weiter nach Tupiza, was schon sehr nahe an der argentinischen Grenze liegt.Read more























Traveler
🤣🤣👍🏻