• Rio de Janeiro - Grand Final Teil 1

    Mar 21–25, 2025 in Brazil ⋅ ☀️ 26 °C

    Schon bei unserer Ankunft in Rio wird ganz schnell klar: DAS wird das Finale.
    Hier pulsiert - blüht - das Leben. Wie gut, dass wir insgesamt 8 Nächte in Rio haben.
    War dann übrigens immer noch zu wenig Zeit 🙈
    Naja, "müssen" wir halt noch mal kommen, "schade aber auch" 😇😁
    Aber zurück auf Start.
    Rio de Janeiro - Heimat der Cariokas (so nennen sich die Einwohner*innen selbst), des Sambas, des Zuckerhuts, der Copacabana und der leckersten Caipirinhas der Welt.

    Nach der abendlichen Ankunft mit dem Bus und einem "Eingewöhnungsspaziergang" durch Santa Theresa, dem Künstlerviertel, beginnen wir den nächsten Tag mit der allseits bekannten Freewalkintour durch das Zentrum. Wir erfahren viel über Carneval und die Kolonialzeit. Zum Beispiel, dass mit der Flucht der portugiesischen Königsfamilie vor Napoleon, Rio sogar für kurze Zeit die Hauptstadt von Portugal war 😉.
    Am Abend geht es dann (zum ersten Mal) nach Lapa, der Partymeile Rios. Es ist Samstag - dementsprechend viel ist los.
    Deshalb lassen wir die größeren und touristischeren Bars links liegen und landen in einer Seitenstraße. Selbstverständlich mit einem Caipirinha in der Hand, die gibt es hier alle 10m für umgerechnet 1,60€, mit Cachaca oder Vodka und auch in verschiedenen Frucht Varianten, z.B mit Limette, Maracuja oder Annanas.
    Wir landen auf Empfehlung in einer sehr authentischen Bar mit Livemusik und singenden und sambatanzenden Menschen. Mögen wir sehr.
    Und lassen uns von der Stimmung anstecken. Wenig verwunderlich, dass diese Bar auch für weitere Abende unsere Anlaufstelle sein wird.

    Die äußerst schmackhaften Caipirinhas haben (leider) auch ganz schön viel Dampf.
    Daher kommen wir am nächsten Tag etwas schwer aus dem Bett 😇
    Aber die gute Laune lässt nicht lange auf sich warten, denn heute ist Markttag.
    Markt und Mona und Benno = ❤️
    Deshalb gibt es für uns heute auch einen (kulinarischen) Märkte Marathon.
    Wir starten direkt bei uns im Viertel, hier findet jeden Sonntag ein großer Markt mit Essen, Kleidung und Gemüse aus aller Welt statt.
    Es geht weiter nach "Ipanema" zu dem touristisch bekannten Hippie-Markt der dann im Vergleich zum ersten aber eher enttäuschend ist.
    Waffenverkauf neben Räucherstäbchen finden wir eher semi akzeptabel ^^
    Abends gibt's dann mit frisch erworbenen Zutaten selbstgekochte Gemüsepfanne mit Focaccia 🥰

    Für den nächsten Tag haben wir uns das "Museo do Ahmanhã" (museum of tomorrow) vorgenommen.
    Bekannt u.a. durch die auffällige Architektur - ist es auch innen wirklich ein Highlight. Uns überrascht eine interessante, interaktive Ausstellung zum Thema Zukunft.
    Und - natürlich haben wir nur "zufälligerweise" - eine weitere Freewalkintour geplant, die direkt neben dem Museum startet, direkt am Hafen, der 2016 für die Olympischen Spiele groß restauriert wurde. Es geht für uns durch die erste "Favela" (brasilianische Slums) der Welt.
    Da hier in der Kolonialzeit über 6 Millionen Sklav*innen angekommen sind, hat sich hier eben auch eine afrikanische Siedlung gebildet.
    Unser Guide erzählt uns mehr über dieses düstere Kapitel der Sklaverei, und die Anfänge des Sambas.
    Den Sklav*innen wurde alles verboten, was an ein schönes Leben erinnert - also auch Musik und Tanz. Und so haben sich die Menschen dann heimlich getroffen. Und sich den Schmerz von der Seele getanzt bzw. gesungen - heute nennen wir das Samba. Auch aus dieser Zeit (die meisten Arbeiter*innen hatten am Montag frei) ist das heutzutage immer montags stattfindende "Sambastraßenfest" entstanden . Zufälligerweise sind wir am richtigen Tag in the hood - und "müssen" nach der Tour leider länger bleiben.
    Wir "schmeißen" (Zitat Benno) uns also zu Sambarythmen wieder in die Menschenmenge 😉 bevor es mit dem Uber wieder heim geht.

    Teil 2 is coming soon!
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