• Ganz in den Süden…

    14 Januari, New Zealand ⋅ ☁️ 13 °C

    Der Slope Point war heute unser erster Tagespunkt. Dies ist der südlichste Punkt Neuseelands, also genau genommen des Festlandes von Neuseeland. Stewart Island liegt noch südlicher, ist aber eben kein Teil des Festlandes. Da hab ich mir dann so leise die Frage gestellt, ob Neuseeland als Insel wirklich Festland genannt werden kann… 🤔
    Aber egal, die Neuseeländer sind stolz auf diesen Punkt, also haben wir ihn auch gewürdigt und sind ihn uns ansehen gegangen. 😄
    Weiter gings dann zwangsläufig wieder gegen Norden nach Invercargill, wo wir wieder einmal Futter für unsere beiden Nahrungsvernichtungsmaschinen besorgt haben. 😆
    Auf dem Weg dahin haben wir ausgetestet wie lange unser Camper mit blinkendem Reservetank noch fährt. Ist irgendwie noch ein seltsames Gefühl, irgendwo im Nirgendwo zu sein, kaum eine Menschenseele zu treffen, zu wissen, dass die nächste Tankstelle erst in 25 Kilometern kommt und zuzusehen wie die Tankanzeige gefühlt immer dunkelroter, greller und heftiger zu blinken scheint… 😳😓
    Die rettende Tankstelle kam dann aber, und nach ca. 15mal bestätigen und ‚ok‘ drücken, dass ich auch wirklich Diesel mit der Kreditkarte tanken möchte und mir die Bank 250 Dollar sperren kann als Sicherheit etc. etc. bekam ich dann doch noch meine 70 Liter Diesel… 😁
    In Invercargill angekommen waren wir wie gesagt einkaufen und danach noch im neuseeländischen Obi.
    Dort kauften wir uns Schrauben und einen Schraubenzieher, um unseren Tisch im Camper wieder sauber zu montieren. Dieser wäre uns sonst in den nächsten Tagen weggekippt, da die Schrauben langsam ausgerissen waren.
    (Unnütze Nebeninfo: die haben hier neben den drei Standart Schraubenarten (Schlitz, Kreuz und Torx) noch eine vierte…
    Und zwar Square… Also quadratisch… ??!!
    Hab ich noch nie gesehen 😯)
    Weiter gings Richtung unserem Nachtlager.
    Auf dem Weg dahin entdeckte Nici auf Google Maps per Zufall, dass noch eine interessante Höhle auf dem Weg liegt, die selbstständig besichtigt werden kann.
    Also machten wir bei den Clifden Caves einen Zwischenhalt, packten unsere Stirn- und Taschenlampen ein und tauchten als Höhlenforscher in den Untergrund ein…
    Die Höhle ist etwa einen Kilometer lang und wäre komplett begehbar bis ans Ende, wo wieder ein Ausgang gewesen wäre.
    Allerdings versperrte uns dort ein See den Weg, sodass wir umkehren mussten.
    Wir schaften jedoch gut 80-90% der Höhle.
    Es war faszinierend und teilweise auch ein kleinwenig beklemmend als wir uns durch die manchmal engen Passagen gezwängt haben.
    Auf jeden Fall war es ein grandioses Erlebnis, zudem wir auch Glühwürmchen in der Höhle
    beobachten konnten… 😍
    Wieder zurück am Tageslicht nahmen wir dann die letzten 70 Kilometer des Tages unter die Räder und fuhren nach Manapouri, wo wir nun 2 Nächte sein werden.
    Morgen ist ein ‚plägeri‘ Tag geplant wo wir nichts Spezielles geplant haben….
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