• Ananas / Regen / Parkplatz

    February 20 in the United States ⋅ 🌧 22 °C

    Heute haben wir aufs Frühstück verzichtet um unser Auto am Flughafen abholen zu können um etwas mobiler und flexibler zu sein.
    Das heisst ca. 45 Minuten stehend im Bus zum Flughafen reisen und dann mit dem Shuttlebus vom Terminal zum Vermieter fahren. Was wir nicht wussten, dass dieser Bus nur ca. 300 Meter nach vorne fährt und uns da schon wieder auslädt…! 🤣 (Amis halt…!)
    Das hätten wir auch laufen können…
    Die Entgegennahme unseres ‚Chrozlis‘ verlief reibungslos und so konnten wir unseren silbernen Mitsubishi Mirage (tönt eigentlech mega schnäu… - Realität: 1 Liter, 3 Zylinder Motor mit brutalen 70 PS 🤣) in Beschlag nehmen. Wir geben ihm den Spitznamen Lambo…
    Was etwas gewöhnungsbedürftig ist die Höhe des Autos. Wenn wir an der Ampel zwischen zwei typischen Ami Pick-up‘s stehen, dann reicht das Dach unseres Mirage gerade mal bis zur Türfalle der anderen Autos… 😁 und: Rechtsverkehr kommt uns auch wieder etwas fremd vor.
    Anyway, wir fuhren los bei trübem, aber trockenem Wetter, schon bald ging es dann aber mit Regen los.. 🌧️
    Unser Ziel, die Dole Ananas Plantage, erreichten wir dann bei relativ trockenem Wetter, so konnten wir das weltgrösse Labyrinth noch trockenen Fusses begehen (also fast, es hatte teils riesige ‚Glunggen‘ auf dem Weg).
    Dann kam aber der Regen zurück und zwar durchgehend. Unsere Tickets für den Plantagen Garten tauschten wir dann in eine Fahrt mit dem abgedeckten Pineapple Express Zug um, welcher durch die riesigen Plantagen fuhr. So blieben wir zumindest halbwegs trocken…
    Im Shop staunten wir, auf wie viele Arten man Ananas alles vermarkten und verkaufen kann: 🍍Nüsse, 🍍Schoggi, 🍍Gummibärli, 🍍T-Shirts, 🍍Glacé, Plüsch🍍, 🍍Seifen, 🍍Handcrèmes, Rucksack🍍…. 🤔

    Wir blieben trotz Regenwetter unserem Plan treu und fuhren an die North Shore zur Banzai Pipeline, wo wir hofften einige Surfer beobachten zu können. Den Hawaiianern macht Regen anscheinend nichts aus, jedenfalls hatte es sowohl am Strand, als auch im Wasser ziemlich viele Leute…So bestaunten wir ein Weilchen die Surfer wie sie auf den Wellen ritten, oder auch die Wellen die Surfer ritten… 😂
    So oder so war es faszinierend dem Treiben zuzusehen.
    Dann war der Hunger da. Da es zum zMittag nur etwas Brot mit Schinken und Käse gab, leisteten wir uns am Abend ein feines zNacht in Haleiwa.
    Danach gings wieder zurück nach Waikiki zum Hotel. Am Morgen erkundigten wir uns noch an der Reception ob man im Hotel parken kann oder ob es sonst noch Parkplätze gebe.
    Die Antwort war, dass der Valet Parkplatz im Hotel 45 Dollar koste und sonst gebe es hinter dem Hotel entlang der Strasse einige gratis Parkplätze.
    Also entschlossen wir uns einen solchen Gratisparkplatz zu ergattern. Nach ca. 20-30 Minuten erfolglosem suchen und immer wieder ringsum fahren (hier gibts viele Einbahnstrassen - fast wie in Basel 😂) beschlossen wir uns dann doch den Valet Parking Service beim Hotel in Anspruch zu nehmen. Als wir dann dort vorfuhren verkündete uns ein grosses Schild in der Einfahrt, dass dieser voll sei… 😳
    Relativ ratlos, wo wir unseren Lambo nun parkieren sollen, fuhren wir von Parkplatz zu Parkplatz, alles jedoch war entweder Privat oder voll. Als wir schon mit dem Gedanken spielten, aus der Stadt zu fahren und den Bus zu nehmen, fanden wir dann doch noch plötzlich einen freien Parkplatz an der Seite (ca. 10 Minuten vom Hotel entfernt), wie „aus heiterem Himmel“… Dieser war sogar gratis bis um 6 Uhr morgens. Also versuchten wir zu bezahlen, dass wir bis ca. 9 Uhr dort stehen bleiben dürfen. Doch leider klappte es weder vor Ort an der Parkuhr noch mit der angepriesenen App, sodass wir einfach darauf hoffen, dass nicht am Morgen früh gleich in dieser Strasse kontrolliert wird.
    Glücklich und dankbar doch noch einen relativ nahen Parkplatz gefunden zu haben, liefen wir dann müde ins Hotel und vielen ins Bett (jedenfalls die Jungs).
    Wir blieben noch ein Weilchen auf und organisierten unsere nächsten Wochen hier auf Hawaii neu, da das Leben in diesen kleinen Hotelzimmern, zusammengepfercht mit 4 Koffern und Rucksäcken für uns nicht funktionieren wird.
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