• Badenachmittag am Kikaua Point

    March 1 in the United States ⋅ ☁️ 22 °C

    Da wir gestern bei Dunkelheit hier angekommen sind, sahen wir gar nicht wie es hier um die Wohnung herum aussieht.
    Das hat sich heute geändert. Unsere Parterre liegende Wohnung liegt gleich angrenzend zu einem Golfplatz, welche es hier auf Hawaii etliche gibt…
    Unser Zmorge assen wir draussen bei schönem warmen Wetter und farbigen Blumen.
    Dann packten wir alles ein, was es braucht für einen Tag am Strand und machten uns auf den Weg.
    Da unsere Sonnencreme langsam am ausgehen ist, mussten wir noch neue organisieren (extra Korallenriff freundliche) damit uns die Sonne nicht brutzelt hier…
    Auf dem Weg zum ‚Magic sands beach‘ welcher gut für Bodyboards (eine Art kleine Surfbretter) ist, machten wir noch halt beim Farmers Market, welcher frische Früchte und Handwerks-Souvenirs hat.
    Wir suchten uns also einen Parkplatz, welcher natürlich kostet, und wollten die Parkgebühr bezahlen. Meine Aussage (muesch luege das choschtet secher 5 Dollar d‘Stond) wirkte fast lächerlich als ich sah, dass diese Gängster über 15 Dollar (exkl. Taxen) für eine Stunde verlangen. 😱
    Nicht bereit den ganzen Parkplatz zu kaufen, suchten wir nach einer Alternative und parkierten schlussendlich bei irgendeinem Center.
    Obwohl da gedroht wurde, dass man abgeschleppt werde, wenn man kein Kunde sei etc. etc. haben wir es gewagt und unseren weissen Wrangler dort parkiert.
    Der Markt war klein aber ok. Wir gönnten uns eine frisch aufgeschnittene Ananas (so lecker) sowie eine mini Banane und irgendwelche lycheeähnliche Früchte.
    Dann hielten es die Jungs definitiv nicht mehr aus in den warmen Strassen und wollten nichts wie zum Strand... Schon auf dem Weg merkten wir, dass es ziemlich viele Leute hatte überall, klar, es ist ja auch Sonntag... 🙄 Als wir die vielen Autos bei unserem Zielstrand sahen und dann die vielen Leute, die sich auf dem kleinen sandigen Abschnitt der ansonsten felsigen Küste tummelten, waren wir uns alle einige: hier bleiben wir nicht. Also musste Google Maps her. Nächster Boogieboard Strand: Manini'owali Beach. Let's go! Bei der Anfahrt dann aber die grosse Ernüchterung: auch hier ist der Parkplatz extrem überteuert: 10 Dollar für's Auto plus 5 Dollar pro Person! Wir bräuchten dann mal irgendwoher einen Geldscheisser, bitteschön! Hat jemand einen im Angebot? Vielleicht sogar gratis? 😜 Jedenfalls wollten wir denen die 30 Stutz nicht zahlen und fragten nochmals Google: Kikaua Point sieht auch noch schön aus. Also ab dahin…
    Uiuiui, wo sind wir denn hier gelandet? Das Navi führte uns direkt zu einem Tor, das aussah wie die Einfahrt zu einem noblen Resort oder so... Bei der linken Spur hiess es Visitors. 🤔 Also sagten wir dem Mann im Häuschen ganz schüchtern, dass wir doch nur gerne an den Strand wollen. Kein Problem, wir sollen einmal ums Häuschen fahren! Wie viel würde das wohl hier kosten??? 😬 Die Dame auf der anderen Seite des Häuschens notierte das Nummernschild, Name und Anzahl Personen, drückte uns einen blauen "Besucherpass" in die Hand und sagte wir sollten uns beim nächsten Tor bei der Security melden. Fertig. GRATIS! Damit hätten wir nicht gerechnet. Wir fuhren also zum nächsten Tor, drückten auf den call-Knopf und kurze Zeit später ging das Tor auf.
    Wir fuhren weiter durch das Gelände und sahen überall nur die Dächer von wahrscheinlich ziemlich teuren Villen… Dann kam das nächste verschlossene Tor. Hmm, kein Knopf und nichts… Was machen wir denn jetzt? Sesam öffne dich, plötzlich ging das Tor von alleine auf… So landeten wir schliesslich bei einem Parkplatz. Von einem Strand war da aber weit und breit nichts zu sehen, nur schwarze Lava Brocken und weisse Korallenüberreste… Als wir aber eine Familie vollgepackt mit Strandsachen den Weg zum Parkplatz zurückkommen sahen, packten auch wir zuversichtlich unser Bagaschi. Es war jetzt nicht gerade DER super mega hammer Strand, aber ganz ok, und wenn auch nicht zum Boogieboarden, so immerhin zum Turtle-Watching geeignet! Schon vom Strand aus, sahen wir sie ab und zu aus dem Wasser gügseln. Simi und Janosch trafen sie dann auch im Wasser… Einfach wieder faszinierend! So verbrachten wir schliesslich doch noch ein paar Stunden am 🏝️… Zuhause gab‘s dann noch leckere Lasagne aus dem Ofen. Die grosse Familypackung hatte tatsächlich gerade die richtige Grösse um uns alle satt zu kriegen… Yummie!
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