Von 0 auf 3500 ft
March 2 in the United States ⋅ ⛅ 22 °C
Der Plan war heute der Küste nach zu fahren, ein altes Fischerdorf zu besuchen und einen Blick auf die grüne Seite der Insel zu werfen.
Der nördliche Zipfel Big Islands ist klimatechnisch ein spannender Ort. Während der Westen von Trockenheit, Einöde und vielen Lavafeldern geprägt ist, so ist der nördliche Teil extrem grün und üppig bewachsen.
Auf dem Weg zu unserem 1. Ziel, dem alten Fischerdorf, entdeckte Nici den alten stillgelegten Flughafen welcher auf unserem Weg lag. Die alten Abfertigungsgebäude stehen immer noch da und die Piste wurde einfach mit einer Strasse überteert.
Es war lustig über eine ehemalige Startbahn zu fahren, auch wenn die Geschwindigkeit auf 15 Meilen pro Stunde beschränkt war. 😩
Am Ende der Piste parkierten wir dann auf der Seite und gingen an den ‚Strand‘ welcher auch hier mit Lavagestein zugedeckt ist.
Da das Meer immer wieder die Steine und Becken mit frischem Meerwasser versorgt, haben sich dort in den Gezeitenbecken viele Meereslebewesen eingenistet. Von ganz kleinen Krebsen (ca. 15mm lang) zu Einsiedlerkrebsen, Fischen und vielen Seeigeln.
Da man im Wasser den Seeigeln nicht zu nahe kommen möchte, hatten wir hier die Gelegenheit diese gefährlich wirkenden Geschöpfe genauer zu studieren.
Bei genauem Hinsehen sahen wir, dass sich diese bewegten und sogar ganz langsam vorwärts kamen. Mit Hilfe von KI und Google haben wir dann die verschiedenen Seeigelarten recherchiert und beobachtet.
Unser Weg führte uns dann zum nächsten Stopp dem Fischerdorf, welches anscheinend Nachbauten der Hütten zeigen soll.
Als wir ankamen fanden wir jedoch nur ein paar Steinmauern vor, welche so in etwa die Grundrisse der Häuser zeigen sollte.
Von Hütten war weit und breit nichts zu sehen. Die Motivation bei 28 Grad und schätzungsweise 95% Luftfeuchtigkeit war da bei allen (nicht nur bei den Kids) nicht gerade Vollgas.
So liefen wir durch diese Steinmauern und kehrten danach wieder zum Auto zurück.
Naja, der Oberhammer war das jetzt nicht. 🤭
Nach diesem hochspannenden Ausflug ging unsere Fahrt weiter, nun langsam wieder durch grünere Vegetation, nach Hawi, wo wir einen Mittagsstopp einlegten. Eigentlich hatten wir Lust auf Pizza, die Preise (37 Dollar für eine hundskommune Pizza Margherita) sagten uns aber, dass Sandwiches und Burritos im Café nebenan doch auch ganz lecker sind... Dazu gabs noch Smoothies (1x mit Schoko-Peanutbutter-Mandelmilch und 1x mit Mango-Coconut-Blueberry)
Frisch gestärkt ging's weiter zum Pololu Valley Lookout. Die Steilküste da ist sozusagen der kleine Bruder der Na Pali Coast auf Kauai. Eigentlich hätten ja (fast) alle gerne die Wanderung zum Strand runter gemacht. Dummerweise hat aber Simi gestern die Socken aus Janoschs und Nicis Trekkingschuhen genommen, weil er dachte, sie gehören in die Wäsche. Tja, sie wären für genau diese Wanderung gedacht gewesen...(Anmerkung von Simi: eigentlich meinte er es ja nur gut… 🥹) Somit mussten wir die Wanderung aber leider auslassen.
Über die Kohala Mountain Road ging's also wieder zurück Richtung Süden. Diese Strasse war zum Glück etwas spannender zum Fahren, kurviger und mit schönen Aussichten über die Küste von weit oben. Sie führte uns immerhin auf knapp 1100m. In Waimea gab's noch einmal einen kurzen Pinkelzwischenstopp im General Store und dann ab wieder nach Hause. Jungs in den Pool, wir Grossen genossen den Sonnenuntergang. Bei frischer Ananas, Pestognocchi und zwei verlorenen Runden Brändi Dog liessen wir den Tag ausklingen...Read more


























Traveler
😍
Traveler
Aha, ou wieder öpis glehrt👍