• Yamaha Rmax 1000

    26. marts, Forenede Stater ⋅ ☀️ 17 °C

    Off- Road, wir kommen!!
    Heute wieder mal um 6 Uhr aufgestanden, damit wir nach 20 Minuten Fahrt pünktlich um 8:15 Uhr beim Vortex ATV Rental in Cottonwood auf dem Platz stehen.
    Kat, die nette ältere Dame, wies uns in alles ein, zeigte uns die besten Off-Road Routen und nachdem wir das Video über die Do‘s und Dont‘s angeschaut hatten, durften wir unseren Yamaha Rmax 1000 besteigen, den Motor starten und Richtung Wüste starten.
    Das Fahren stellte sich als gewöhnungsbedürftig heraus, nach ein paar Kilometern hatte man aber den Dreh raus. Blinker gab es keinen, dafür wurde der Arm verwendet. 😁
    An was man sich aber definitiv gewöhnen musste war der Sound!!
    Der Yamaha Motor in Verbindung mit den Offroadpneus auf asphaltierten Strassen war dermassen laut, dass wir kein einziges Wort mehr voneinander verstanden haben, ausser wir haben uns angeschrien.
    Als wir dann auf die Offroad-Piste einschwenkten, wurde es mit dem Lärm ein wenig besser. Das Fahren auf den Strassen (teils konnte man es nicht mehr Strassen nennen) machte einen riesen Spass und war je nach Neigungswinkel und Felsblöcken, die im Wege lagen, auch noch anspruchsvoll.
    Wir erkundeten als erstes die Honanki Heritage Site, in der es alte Malereien der Ureinwohner zu sehen gab. Beim Betreten des Gebietes wurden wir vor den heimischen Schlangen und Taranteln gewarnt, deren Lebensraum wir betraten.
    ‚Leider‘ bekamen wir jedoch keine der beiden zu Gesicht, zur Freude von Nici (Schlangen) und Gian (Spinnen). ☺️
    Danach ging es weiter über den Outlaw Track, der dann sehr schnell sehr spannend wurde. Das Schild, welches zu Beginn des Tracks stand, welches ‚normale‘ Autos vor der Weiterfahrt warnte, gab uns bereits einen ersten Hinweis, dass es nun wohl nicht mehr nur unebene Gravel Strassen sein werden.
    Ein paar Meter weiter wurde der Verdacht dann Tatsache. Dicke Brocken von Steinen und Felsen lagen im Weg und es gab steile Passagen auf und ab zu überwinden.
    Es kamen uns viele andere Offroader entgegen, was auf der schmalen Strasse relativ mühsam war, da es wenig Platz zum Ausweichen hatte.
    Einer der anderen Offroader sagte dann zu uns, dass ihm gesagt worden sei, dass dieser Track oneway (Einweg) befahrbar sei, also genau entgegen unserer Richtung. Da wir keine entsprechenden Schilder oder Hinweise gesehen hatten, fuhren wir weiter. Doch nach etlichem weiteren Gegenverkehr entschlossen wir uns dann doch umzukehren und den Track auf die andere Seite zu fahren. Dies kostete uns zwar eine gute Stunde, aber der Outlaw Track war es wert.
    Beim Befahren des Weges in die andere Richtung kam uns jedoch auch wieder Gegenverkehr entgegen, was uns dann zeigte, dass wir hätten weiterfahren können auf die andere Seite. Naja so haben wir diesen Outlaw Track halt 2,5 mal gefahren… 😄
    Auf der Weiterfahrt zum Hide Out Cave Hügel sahen wir dann plötzlich dicke schwarzgraue Wolken am Himmel, die sich hoch erhoben.
    Es musste sich um ein Buschfeuer handeln, das hinter dem Berg loderte.
    Wir beobachteten während der Fahrt die Wolken und sahen, dass sie dann langsam immer heller und weniger wurden.
    Später haben wir dann, nach Recherchen im Internet, herausgefunden, dass es tatsächlich ein Buschfeuer war, das sich auf 7 Hektaren ausgebreitet hatte, die Feuerwehr aber zum Glück innerhalb einer Stunde nach Ausbruch die Lage unter Kontrolle gebracht hatte.
    Als wir beim Hide Out Cave Hügel ankamen, mussten wir ca. 15 Minuten zu der coolen ‚Höhle‘ laufen in der wir dann unser Zmittag gegessen haben.
    Ganz alleine genossen wir dort den Ausblick auf die Berge und unser Zmittag, bestehend aus Härdöpfu- ond Hörnlisalat mit Bagels. Zum Dessert gab es ein Zimt Mufffin… Mhhhhh 🤤
    Von den knapp 9 Stunden die wir unser Mobil benutzen durften, hatten wir nun nur noch ca. 2,5 Stunden übrig und fuhren dann via Powerline Track langsam zurück. Auch dieser Track war wieder sehr abenteuerlich und steinig… 😁
    Nach den 2,5 Stunden, ein paar weiteren Stopps, einigen Fahrerwechseln und viel, viel Staub und Sand brachten wir unser Offroad-Wägeli wieder zurück, wo wir es entgegengenommen hatten.
    Das war ein tolles Erlebnis, das uns allen riesig Spass gemacht hat.
    Auf der Rückfahrt mit unserem ‚normalen‘ Hyundai meldete sich dann der Hunger und wir statteten dem einzigen McDonald‘s mit einem türkisenen Logo einen Besuch ab.
    Die Geschichte dahinter, dass dieses M des McDonald‘s türkis und nicht gelb ist, hat seinen Ursprung bei der Stadtverwaltung von Sedona. Als McDonald‘s das Baugesuch für die Filiale eingereicht hatte, war eine Auflage der Stadtverwaltung, dass das M des Logos nicht gelb sein dürfe, da dies gegen das ganze Gebäude- und Stadtkonzept sei, da alles in einem Rotton oder zumindest in gedämpften Farben gehalten wird, um sich den roten Felsen der umgebenden Berge anzupassen.
    So entschloss sich McDonald‘s sein Logo in Türkis zu ändern, eine Farbe von Edelsteinen, die hier in der Ungebung sehr häufig vorkommen.
    So kam es, dass der McDonald‘s in Sedona der einzige weltweit ist, der ein türisfarbenes M hat. Wir sahen viele Leute, die einfach nur kurz angehalten haben, um ein Foto davon zu knipsen…
    ‚Zuhause’ in der Wohnung spülte dann eine gründliche Dusche den ganzen Sand und Staub aus unseren Körperöffnungen, was wirklich eine Wohltat war…
    Nach einem abschliessenden Spiel, fielen wir dann erschöpft, aber zufrieden ins Bett…
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