• Santiago - Metropole unter den Anden

    January 14 in Chile ⋅ ☀️ 23 °C

    Santiago de Chile: Hauptstadt, politisches, wirtschaftliches und kulturelles Zentrum Chiles, Metropole und Weltstadt. Was können wir von der großen Stadt erwarten, die insbesondere wegen ihrer starken sozialen Ungleichheit und Smogproblemen bekannt ist? Letzteres ist uns schon bei der Landung aufgefallen, richtig diesig war die Luft. Dies liegt besonders daran, dass Santiago im Kessel der Berge liegt und am Fuße von über 6.000 Metern hohen Bergen. Von oben auf der Dachterrasse unseres Hotels sehen wir vom Smog aber nichts, uns erwartet schon am Abend eine gute Sicht auf viele moderne Hochhäuser und kleine Berghügel. In der Ferne sehen wir sogar die beeindruckenden schneebedeckten Gipfel.

    Als wir dann am Morgen die Stadt bei herrlichem Wetter besichtigen, zeigt sich uns der Teil der Stadt ausgesprochen gepflegt und sauber. Wir 'klettern' den Hausberg am Zentrum herauf, den Cerro San Cristóbal und wundern uns um die herrlichen Gartenanlagen, die hier perfekt angelegt sind und dauerhaft bewässert werden. Selbst Bäume werden hier ständig gegossen.

    Oben angekommen erwartet uns ein kirchlicher Gipfel. Auf dem Gipfel steht eine gigantische Marienstatue, in der sich eine Kapelle befindet. Drumherum ist eine kleine Kirche mit ewigem Gebet und ein großer 'Open Air' Messplatz. Über die Lautsprecher ertönen Gesang und Gebet - mit grandiosem Blick auf die Stadt... hat was.

    Danach spazieren wir in die Altstadt und machen einen kurzen Zwischenstopp im Museum Bellas Artes.
    In der Altstadt - die uns nicht sonderlich außergewöhnlich vorkommt und an eine Mischung aus europäischer und nordamerikanischer Großstadt erinnert - wimmelt es von Menschen. Obwohl wir vorsichtig sind erinnert uns ein freundlicher Herr nochmal daran, auf unsere Handys aufzupassen. Zwar wirkt hier alles deutlich sauberer als bspw. in Buenos Aires, wohler und sicherer haben wir uns aber dort gefühlt. Irgendwie kam uns dort alles fröhlicher und authentischer vor.

    Dennoch gefällt uns Santiago ausgesprochen gut und überzeugt durch sehr gepflegte Parks und Straßen. Da uns das Mittagsangebot nicht umhaut, fällt das Mittagessen heute sogar aus, wir gönnen uns lieber nur einen typischen ‚Saft’ - eine Art Zuckersirup indem zu unserer Verwunderung Getreidekörner eingelegt sind und ein Eis, haben ja gut gefrühstückt. Abends wollen wir ja schließlich ins bekannte Barrio Italia essen gehen. Also schlendern wir noch ein wenig durch die Stadt, auf den kleineren Cerro Santa Lucia und über einen hübschen Kunstmarkt, bis wir uns dann am Nachmittag zum Aperitivo auf der Dachterrasse unseres Hotels wiederfinden.
    David nutzt die Gelegenheit nach dem Pisco Sour für eine kleine 'Schwimmeinheit' in dem geräumigen Pool.

    Als wir zum Abendessen dann im hübschen Viertel Barrio Italia ankommen, schlendern wir gemütlich durch die Straßen und suchen ein nettes Restaurant. Italienisch soll man hier essen.
    Wir finden dann aber alles, nur kein italienisches Rsstaurant - jedes zweite heißt hier aber Italia.
    Besonders schockiert sind wir, als wir die ,italienische' Spezialität sehen: Burger mit Avocado, Tomate, Patty und dazu Pommes.

    Da das Mittagessen bekanntlich sehr klein ausgefallen ist, meldet sich alsbald der Magen und wir geben auf. Amüsiert gönnen wir uns 'italienische Spezialitäten' und dazu ein typisches Cerveza. Ja ne, ist klar, in dem Sinne: Bella Ciao 🇮🇹

    War trotzdem sehr schön und zufrieden gehen wir gemütlich durch die hübsche Stadt zurück ins Hotel.
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