• ivo lorenz
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Der Berg ruft!

Et 18-dagers eventyr av ivo Les mer
  • Start bei Uwe, Ende mit Uwe

    4.–5. sep., Tsjekkisk Republikk ⋅ ☁️ 25 °C

    Nach dem Abschied vom Vilstalseecamp konnten wir bei dem obligatorischen Besuch der örtlichen Tankstelle nur knapp einer Verwicklung in irgendeinen lokal gedrehten Krimi entkommen und haben uns auf den Weg nach Landau an der Isar zum Café Gutmann gemacht: ein gemeinsames Frühstück mit Uwe stand auf dem Plan.

    https://maps.app.goo.gl/wxoheEtQNAKiV8wn7?g_st=ac

    Die Verständigung mit den locals war schwierig, die untereinander ausgetauschten Geräusche könnten eine frühe Form einer Sprache darstellen, ebenso befand sich der Charme noch in einem recht zeitigen Entwicklungsstadium. Aber sie haben zünftige Frühstücksvariationen aufgefahren, echt lecker.

    Anschließend hat Uwe für die nächsten 60km die Führung übernommen, auf seiner neuen alten 12GS. Lützows wilde verwegene Jagd war ein Dreck dagegen. Auf der Fähre bei Mariaposching durfte Micha sogar noch einen Lokalreporter in seiner Reportage unterstützen.

    Den Abschluss fand der Tag auf dem Camp La Provence bei Marienbad. Obwohl Küche und Keller wegen "end of season" schon arg eingeschränkt waren ist doch jeder satt geworden. Durst brauchte auch keiner leiden.

    km 41563 / 239
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  • Finale in Loket

    5. september, Tsjekkisk Republikk ⋅ ☁️ 24 °C

    Erstaunlicherweise haben nach den Feierlichkeiten des vorangegangenen Abends trotzdem alle aus dem Schlafsack gefunden, so dass wir gleich am Camp noch frühstücken konnten. Die minimale Entfernung von 39km nach Loket haben wir auf eine Runde durchs nördliche Egerland erweitert. Neben interessanten Punkten wie der Bauerei in Kynsperk hinterließ diese Gegend jedoch einen ziemlich verlassenen Eindruck, da möchte man sprichwörtlich nicht tot überm Zaun hängen.
    Trotzdem haben wir es noch bis nach Loket geschafft und uns dort mit Ralph, Jörn und Kjelt getroffen. Gemeinsam sind wir durchs Städchen geschleundert und haben beim heiligen Florian zusammen gegessen. Der obligatorische Abstecher ist die Spelunke der klebrigen Skatkarten war insofern anders, als das es einen Eigentümerwechsel gegeben hatte und jetzt statt abhäsionsoptimierter Wachstuchdecken Stofftischdecken auf den Tischen liegen.
    Der abendliche Stuhlkreis wurde durch die deutlich fallenden Temperaturen in Teilnehmerkreis und Dauer doch deutlich eingeschränkt.

    km 41651 / 88
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  • Home sweet home.

    6. september, Tyskland ⋅ ☀️ 18 °C

    Leider ist die Tour nun zu Ende, nach ~2.700km und 17 Tagen hat jeder wieder ein Bett und eine eigene Dusche zur Verfügung.
    Diesmal hat es zwar nicht geregnet wie aus Rumänien kommend, aber die Temperaturen an Pleßberg und Keilberg vorbei waren vermutlich gerade so zweistellig (+!).
    Um so schöner und leckerer war das Frühstück im Nejencafe, superschön angerichtet und hat gut geschmeckt. Bei voll besetztem Laden braucht es halt einfach ein bißchen Geduld - sie war gut angelegt.
    Noch Tanken, Gunnar und Ralph verabschieden, über die deutschen Spritpreise staunen und ab unter die Dusche.

    Jungs, es war mir ein Fest, bis zur nächsten Tour! (nur an der Teilnahmequote müssen wir noch arbeiten).

    km 41760 / 109
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  • Nachlese

    13. september, Tyskland ⋅ ⛅ 21 °C

    Die Reise ist zu Ende: keine Unfälle, keine Umfälle, keine Pannen. Als Verluste sind 1 Zipper vom Reißverschluss einer Motorradjacke (fachmännisch ersetzt durch einen Schlüsselring) und von der DR 2 Verkleidungsschrauben zu verzeichnen. Werkzeug und Ersatzteile haben wir zum Glück umsonst mitgenommen, lediglich Kettenspray und hier und da etwas Motoröl kamen zum Einsatz.

    Tschechien und sein Nationalpark waren wie erwartet schön, Österreich und Bayern boten teilweise Anblicke wie aus dem Kitschkalender und Italien, Slowenien und Kroatien waren so kurvig wie erhofft.

    CardoRide, ex Riser hat sich funktional verbessert, gerade innerorts ist die Navigation besser geworden. Bezüglich der vorgeschlagenen Routen spielen CardoRide und Calimoto auf vergleichbarem Level, beiden Apps fehlt jedoch die Einbindung der Verkehrsinformationen z.B. zu Baustellen. Als wirklich nervig hat sich die Verwendung deutscher Ortsnamen im Ausland erwiesen: Tarvisio vs Tarvis mag ja noch gehen, aber Schlaggenwald vs.
    Městský úřad Horní Slavkov ist nicht nachvollziehbar.

    Wir hatten wieder das Glück, an keinem Campingplatz abtreten zu müssen, wenngleich die Bandbreite der erlebten Qualität deutlich größer war als während der Rumänientour. Gerade das Floddercamping in Marina Julia in Montefalcone hat hier leider einen Negativrekord aufgestellt.

    Das zwischendrin eingeführte Ritual, beim Abendessen gemeinsam auf die Karte zu schauen und Route und Ziel für den nächsten Tag auszuwählen hat sich zumindest mir sehr positiv eingeprägt.

    Rundum war es trotz der zeitlichen Einschränkung und des kurzfristigen Zielwechsels eine gelungene Tour, woran auch der gemeinsame Abschluß mit Jörn, Kjelt und Ralph in Loket beigetragen hat.

    km 2764
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    Reisens slutt
    6. september 2026