• Nochmal durch die Kourtaliotiko-Schlucht

    5. april 2023, Grækenland ⋅ ⛅ 17 °C

    Wie bei der Hinfahrt geplant haben wir auf dem Rückweg noch zwei mal gehalten. Zuerst bei der Einfahrt in die Schlucht, um den Blick Richtung Meer und in die Schlucht zu genießen. Dann noch mitten in der Schlucht, wo eine kleine Kapelle in eine Felsspalte gebaut wurde. Das Tor war zwar verschlossen, der Anblick trotzdem sehr schön! In der Schlucht haben wir insgesamt nicht zu viel Zeit verbracht, den Blick in die gigantische jedoch trotzdem genossen. Den Grund der Kourtaliotiko-Schlucht bildet das Bachbett des Megalopotamos (Großer Fluss auf Griechisch), einem der zehn bis zum Meer ständig wasserführenden Fließgewässer auf Kreta. Die recht vegetationsarme Schlucht mit ihren natürlichen Höhlen ist Nist- und Brutplatz mehrerer geschützter Greifvogelarten. Namensgeber der Schlucht ist der Heilige Nikolaos mit seinem griechischen Beinamen Kourtaliotis („der Lärmende“). Der Legende nach schlug er mit seinem Stab auf den Fels, woraufhin die sieben heute noch sprudelnden Quellen entsprangen. Die Dimensionen der Schlucht werden einem schon von der Straße aus bewusst. Noch extremer ist es dann natürlich vom Flussbett. Die Felswände links und rechts ragen bis zu 250 Meter steil empor, wobei das Flussbett stellenweise noch über 100 Meter unter dem Straßenniveau liegt. Beeindruckend! Durch die Schlucht ging’s dann zurück zur Hauptstraße nach Rethymno und somit zurück zum Hotel.Læs mere