• Santuari de Sant Salvador mit Aussicht

    14 November, Sepanyol ⋅ ☁️ 22 °C

    In Artà angekommen war unser Parkplatz direkt neben unserem ersten Ziel, das Santuari de Sant Salvador auf dem Hügel direkt in der Stadt. Hier ist nicht nur das gesamte Areal sehr beeindruckend sondern auch der Ausblick auf die umliegende Stadt. Beim Santuari de Sant Salvador handelt es sich um eine Wallfahrtskirche mit einer festungsähnlichen Mauer. Vom Gipfel geht es dann eine Treppe abwärts zu einer weiteren Kirche, der Església Parroquial de la Transfiguració del Senyor. Diese war leider bei unserem Besuch geschlossen, im Gegensatz zur Wallfahrtskirche, in die wir rein konnten. Das Santuari besteht aus der das Gelände umgebende Wehrmauer, das Sanktuarium und die Dependancen Es Donat. Durch seine Lage war es über die verschiedenen historischen Epochen hinweg ein strategischer Ort. Erste Erwähnungen reichen in die maurische Besetzung der Insel zurück. Damals befand sich auf dem Gipfel eine als Almudaina bezeichnete Befestigung, die über eine Mesquita verfügte. Mit der katalanischen Eroberung der Insel unterwarf König Jaime I. auch diese Stätte. Die Moschee wurde in eine christliche Kirche umgewandelt. Der von der Mauer umgebene Bereich mit dem San Miguel, dem heiligen Michael, geweihten Hauptturm hat die Form einer Ellipse von 93 mal 24 Metern. Hier war der Zufluchtsort der Bevölkerung vor den ewigen Attacken der Piraten. Die heutige Wallfahrtskirche, 1825 begonnen, wurde 1832 geweiht, obwohl die beiden Türme, die sie flankieren, erst Ende des Jahrhunderts fertiggestellt waren. Die mit Zinnen besetzte Burgmauer ist begehbar und bietet eine fantastische Rundumsicht auf das Umland und die Dächer von Artá.Baca lagi