• Der Markusplatz

    April 11 in Italy ⋅ ⛅ 13 °C

    Kurz vor 9 Uhr sind wir dann auf dem Markusplatz angekommen. Eine halbe Stunde hatten wir somit Zeit, um den Platz zu erkunden, bis unsere ersten Tickets um 9:30 Uhr eingelöst werden konnten. Erst der Markusturm, dann um 10:15 Uhr der Dogenpalast, dann um 12:30 Uhr der Markusdom. Viel zu besichtigen, wird sicher spannend! Der Markusplatz ist der bedeutendste und bekannteste Platz in Venedig. Der Markusplatz ist 175 m lang und bis zu 82 m breit und ist der einzige Platz der Stadt, der die Bezeichnung piazza trägt. Die anderen Plätze Venedigs werden campi genannt, da sie ursprünglich nicht gepflastert waren. Campi kommt vom italienischen Wort campo, was Feld bedeutet. Der Platz ist geprägt von der Fassade des Markusdoms, dem Markusturm und wird umschlossen von den alten und neuen Prokuratien. In der Verlängerung durch die sogenannte Piazzetta reicht er bis vor den Dogenpalast und öffnet sich dort zum Wasser. Da sich der Platz nur wenig über den Meeresspiegel erhebt, wird er bei Hochwasser immer wieder überflutet. Der Platz ist, wie nahezu die gesamte Innenstadt, eine einzige große Fußgängerzone. Der „schönste Festsaal Europas“, wie Napoleon ihn nannte, wird von Touristen, Fotografen, Tauben und Möwen bevölkert. Während wir die Tauben nicht als problematisch wahrgenommen haben, waren es die Möwen doch schon eher. Als wir gegessen haben, sind uns die Möwen einmal von oben relativ nahe gekommen, zum Glück konnten wir ausweichen und uns dann unter den Arkadengang stellen, wo die Möwen nicht so gut hin kamen. Zumindest nicht, bis zwei streitende Möwen im Sturzflug mit Essen im Schnabel auf uns zugeflogen sind. Sehr amüsant, trotzdem auch irgendwie nervig. Auf jeden Fall nichtsdestotrotz ein wunderschöner Platz!Read more