• Der Erste Turm, Guaita

    14. April in San Marino ⋅ ☁️ 14 °C

    Am ersten Turm angekommen hieß es nach bester Möglichkeit tolle Bilder machen. Hier war es noch etwas schwerer als in der Stadt, da der Nebel noch dichter war. Trotzdem haben wir es best möglich geschafft. Beim Eingang haben wir dann auch für 19€ zwei Tickets gekauft für den Eintritt in den ersten und zweiten Turm, zudem theoretisch ein paar Museen. Die drei Türme von San Marino auf dem Monte Titano sind das bekannteste Symbol des Landes und stehen für seine Unabhängigkeit, Wehrhaftigkeit und lange Geschichte. Sie stammen aus dem Mittelalter und wurden als Verteidigungsanlagen gebaut, um das kleine Staatsgebiet gegen Angreifer zu schützen. Die Türme waren Teil eines ausgeklügelten Verteidigungssystems. Durch ihre Lage auf dem Bergrücken konnte man Feinde schon von weitem sehen und Signale zwischen den Türmen austauschen. So konnte sich San Marino über Jahrhunderte erfolgreich gegen größere Mächte behaupten. Durch ihre Lage auf dem schmalen Grat des Monte Titano bildeten sie eine natürliche Festung. Steile Felsen, enge Zugänge und perfekte Sicht in alle Richtungen. Die drei Türme waren durch Mauern und Wege miteinander verbunden. Teile der Mauern sind heute noch erhalten. Der älteste und wichtigste Turm, die Guaita, stammt aus dem 11. Jahrhundert und ist gleichzeitig eine Festung mit mehreren Mauerringen. Hier befanden sich früher auch Gefängnisse. Guaita war der zentrale Verteidigungspunkt und ist heute der bekannteste Turm. Guaita war der Kern der militärischen Verteidigung. Wenn Angreifer es überhaupt bis hierhin schafften, war dies die letzte Bastion. Durch die massiven Mauern und die schwierige Zugänglichkeit war sie extrem schwer einzunehmen. Sehr imposant und meist die bekannteste Kulisse von San Marino. Auch bei uns mit dem Nebel durchaus ein eindrucksvoller Anblick, wenn auch nicht ganz einfach zu fotografieren. Gar nicht möglich war wiederum leider der Blick von der Turmspitze aus zum zweiten und dritten Turm, der sonst sehr imposant möglich ist. Auch ohne den Weitblick ging’s dann aber direkt weiter zu Fuß zum zweiten Turm.Weiterlesen