• Unzählige schöne Kirchen

    April 15 in Italy ⋅ ☁️ 13 °C

    Auf unserer heutigen Tour sind wir an unzähligen Kirchen vorbei. Einigen richtig großen und sehr bekannten, wiederum auch an einigen eher kleineren aber nicht weniger schönen. Die großen und bekannten Folgen in einzelnen Footprints, während hier einige gebündelt sind, die uns besonders gut gefallen haben. Zuerst sind wir auf die Chiesa Parrocchiale dei Santi Gregorio e Siro getroffen. Diese eher wenig bekannte Pfarrkirche liegt abseits der großen Touristenrouten und wirkt deshalb besonders ruhig und ursprünglich. Sie hat mittelalterliche Wurzeln, wurde jedoch mehrfach umgebaut und zeigt heute eine Mischung aus älteren Strukturen und späteren Ergänzungen. Besonders sehenswert sind die Altarbilder und Deckenmalereien lokaler Künstler, darunter Werke aus der Schule der Carracci, die für ihren Einfluss auf den Barockstil in Bologna bekannt war. Die Sakristei bewahrt mehrere Gemälde und liturgische Geräte aus dem 17. und 18. Jahrhundert, die den kunsthistorischen Wert der Kirche unterstreichen. Als zweites waren wir bei der Chiesa di San Giovanni Battista dei Celestini. Diese stammt aus der Spätrenaissance und war eng mit dem Orden der Celestiner-Mönche verbunden. Heute ist sie für ihre kunstvolle Barockausstattung und ihre architektonische Harmonie bekannt, die den Übergang vom 16. zum 17. Jahrhundert widerspiegelt. Als drittes ging’s zur Oratorio di San Filippo Neri. Das Oratorio di San Filippo Neri ist ein barockes Oratorium und bedeutender Sakralbau in Bologna. Es wurde im 17. Jahrhundert als Andachtsraum des Ordens der Philippiner errichtet und gilt heute als herausragendes Beispiel für Bolognas barocke Architektur und für die erfolgreiche Restaurierung nach schweren Kriegsschäden. Die Deckenfresken stammen von Francesco Monti und Carlo Cignani-Schülern. Der Bau wurde im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt und in den 1990er- und 2000er-Jahren sorgfältig restauriert. Als letztes ging’s zur Basilica Santo Stefano Basilica. Diese Anlage gehört zu den faszinierendsten Orten der Stadt. Es handelt sich nicht um eine einzelne Kirche, sondern um einen ganzen Komplex aus mehreren miteinander verbundenen Kirchen, der oft „Sette Chiese“ (Sieben Kirchen) genannt wird. Der Ursprung reicht bis in die Spätantike zurück. Die Anlage sollte symbolisch die heiligen Stätten von Jerusalem nachbilden. Besonders eindrucksvoll sind die unterschiedlichen Baustile, Innenhöfe und der atmosphärische Kreuzgang. Leider waren die Kirchen alle zum Zeitpunkt unseres Besuchs geschlossen, somit blieb’s hier befindet Besichtigung von Außen.Read more