• Auf dem Glockenturm des Turiner Doms

    20 de abril, Itália ⋅ ⛅ 20 °C

    Nach dem königlichen Palast ging’s erst noch eine Runde durch den dort angrenzenden Park, den Giardini Reali di Torino. Nachdem wir hier eine Runde gedreht hatten, ging’s noch mal zurück zum Dom, jedoch jetzt nicht mehr rein in das Gotteshaus, sondern zum daneben stehenden Glockenturm. Nachdem wir noch eine weitere Aussicht von einer Kirche auf einem Hügel vor uns hatten, hat sich Nadine gegen den Aufstieg entschieden, somit ging’s nur für mich nach oben. Für vier Euro definitiv ein gutes Investment! Nachdem zu diesem Zeitpunkt nicht viel hoch zum Turm sind, hat mich ein Mitarbeiter vom Eingang des Museums zum Turm begleitet und mir auf dem Weg einige interessante Fakten dazu erzählt. Anschließend ging’s für mich die knapp 200 Stufen nach oben. Die Aussicht oben ist ähnlich wie bei der Mole sehr beeindruckend, wobei hier der Vorteil ist, dass man beim Ausblick auch die Mole im Blick hat und zusätzlich die sehr beeindruckende Kuppel vom Dom! Der Glockenturm von Duomo di Torino in Turin ist ein markantes, aber oft unterschätztes Element des Doms. Er wurde im 15. Jahrhundert errichtet und ist deutlich älter als viele barocke Bauwerke der Stadt. Im Gegensatz zur hellen Marmorfassade des Doms besteht der Turm aus Backstein, was einen starken optischen Kontrast erzeugt. Mit einer Höhe von etwa 60 Metern ist er einer der auffälligeren Kirchtürme in Turin, auch wenn er nicht zu den höchsten gehört. Seine Form ist relativ schlicht und funktional, typisch für spätmittelalterliche Glockentürme. Beim Glockenturm des Duomo di Torino in Turin erkennt man, wie bei vielen italienischen Türmen, unterschiedliche Bauphasen. Der untere Bereich stammt aus dem 15. Jahrhundert und ist typisch spätmittelalterlich. Der obere Teil wurde später ergänzt bzw. verändert. Er wurde kurz danach bzw. im frühen 16. Jahrhundert fertiggestellt bzw. angepasst. Stilistisch gehört er nicht mehr zur Gotik, sondern zeigt bereits Übergänge zur Renaissance.Leia mais