• Die St. Mary’s Cathedral

    July 4 in Scotland ⋅ 🌬 17 °C

    Das highlight und zum Glück auf frei zugänglich war die St. Mary’s Cathedral. Die St Mary’s Episcopal Cathedral ist die größte Kirche der Schottischen Episkopalkirche und eines der beeindruckendsten neugotischen Bauwerke von Edinburgh. Sie befindet sich im West End der New Town an der Palmerston Place und ist Sitz des Bischofs von Edinburgh. Die Kathedrale wurde zwischen 1874 und 1879 nach den Plänen des bekannten Architekten George Gilbert Scott erbaut. Finanziert wurde sie von den wohlhabenden Schwestern Barbara und Mary Walker, die einen großen Teil ihres Vermögens für den Bau der Kirche stifteten. Die markanten Westtürme wurden allerdings erst 1917 vollendet, sodass das Bauwerk erst Jahrzehnte nach der Einweihung sein heutiges Erscheinungsbild erhielt. Architektonisch gilt die Kathedrale als eines der bedeutendsten Beispiele der neugotischen Architektur in Schottland. Besonders auffällig sind die drei schlanken Türme, von denen der mittlere mit rund 90 Metern Höhe als der höchste Kirchturm Edinburghs gilt. Die Fassade aus Sandstein, die Spitzbogenfenster und die reich verzierten Steinmetzarbeiten orientieren sich an den großen gotischen Kathedralen des Mittelalters. Auch das Innere beeindruckt durch seine Größe und Eleganz. Hohe Gewölbe, schlanke Säulen, kunstvolle Glasfenster und ein reich ausgestatteter Chor verleihen der Kirche eine feierliche Atmosphäre. Besonders sehenswert sind die farbenprächtigen Bleiglasfenster sowie die große Orgel, die regelmäßig bei Gottesdiensten und Konzerten erklingt. Rund um die Kathedrale befindet sich ein ruhiger Garten mit einer Statue des heiligen Andreas, des Schutzpatrons Schottlands. Trotz ihrer zentralen Lage bietet die Anlage einen Ort der Ruhe mitten in der Stadt und hat uns unglaublich gut gefallen!Read more