• Kilt Rock & Waterfall - Creag An Fhèilidh

    July 11 in Scotland ⋅ ☁️ 14 °C

    Ein kleines Stück weiter nach Norden ging’s dann noch, zu einem letzten Ziel, einem gigantischen Wasserfall, der die Klippe abwärts bis zum Meer fällt. Bei diesem Wasserfall gibt es einen gigantischen Parkplatz, somit ist es hier ausnahmsweise entspannt und eine Parkplatzsuche ist nicht notwendig. Leider muss man bei dem Parkplatz bezahlen. Es gibt nur Parkticket für 2 Stunden für 3£. Auf jeden Fall viel zu teuer dafür, dass man eigentlich nur 10 Minuten hier ist. Trotzdem sind wir auf Nummer sicher gegangen und haben das Parkticket gezahlt, im Gegensatz zu den meisten anderen Leuten um uns rum, die das Risiko eingegangen sind. Bei 90 £ Strafe ohne Parkticket wollten wir uns aber keine Risiko erlauben. Der Kilt Rock gehört zu den bekanntesten Natursehenswürdigkeiten der Isle of Skye und liegt an der Ostküste der Halbinsel Trotternish. Die bis zu 90 Meter hohen Basaltklippen fallen nahezu senkrecht in den Atlantik ab und bieten einen der spektakulärsten Ausblicke der Insel. Seinen Namen verdankt der Felsen seinem Aussehen. Die senkrechten Basaltsäulen erinnern an die Falten eines traditionellen schottischen Kilts, während waagerechte Gesteinsschichten wie der Gürtel des Kleidungsstücks wirken. Diese außergewöhnliche Struktur entstand vor rund 60 Millionen Jahren durch vulkanische Aktivität, als erkaltende Lavaströme die charakteristischen Basaltsäulen bildeten. Direkt neben den Klippen stürzt der beeindruckende Mealt Falls rund 60 Meter von den Klippen direkt ins Meer. Der Wasserfall wird vom nahe gelegenen Süßwassersee Loch Mealt gespeist und gehört zu den wenigen Wasserfällen in Schottland, die unmittelbar in den Ozean münden. Besonders nach starken Regenfällen oder bei kräftigem Wind bietet sich ein eindrucksvolles Naturschauspiel, wenn das Wasser vom Wind verweht oder sogar teilweise wieder nach oben gedrückt wird. Ganz so war’s bei uns nicht, sehr beeindruckend aber trotzdem! Vom Wasserfall ging’s dann mit dem Auto zurück zu unserer Unterkunft, wo wir uns 2 Stunden Pause gegönnt haben. Auch wenn die Wanderung nicht übertrieben anstrengend war, haben wir trotzdem die gut 300 Höhenmeter in den Beinen gespürt. Die Auszeit haben wir dann auch für ein kleines Mittagessen im Zimmer genutzt, bevor es dann wieder weiter ging.Read more