Die Fairy Pools
12 luglio, Scozia ⋅ ⛅ 21 °C
Für unser letztes Ziel durften wir dann noch mal parken bezahlen, dieses Mal sogar acht Pfund. Hier ist es jedoch ein Tagesticket, dass man zwar wahrscheinlich selten ausnutzen wird, trotzdem hat man zumindest keinen zeitlichen Druck. Vom Parkplatz aus hatten wir bereits einen tollen Blick auf den Fußweg, der in Form von Serpentinen aufwärtsgeht. Im Hintergrund dabei ein massives Gebirge, lass uns schon bei der Anfahrt begeistert hat. Zu Fuß ging’s dann erst mal einen kurzen Abschnitt abwärts, bevor es dann nicht zu steilbergauf ging. Wir sind nicht bis zum Schluss gegangen, sondern nur bis etwas weiter als Hälfte, bevor wir dann wieder umgedreht sind und zurück zum Auto sind. Grund dafür war nicht, dass es uns nicht gefallen hat, sondern dass wir nach der Wanderung am Vormittag nicht mehr zu weit gehen wollten. Unser Ziel waren die Fairy Pools, welche zu den bekanntesten Naturattraktionen der Isle of Skye gehören. Sie liegen am Fuß des beeindruckenden Gebirgszugs der Black Cuillin nahe dem Dorf Glenbrittle und ziehen jedes Jahr Besucher aus aller Welt an. Die Fairy Pools bestehen aus einer Reihe kleiner Wasserfälle und glasklarer, türkisfarbener Wasserbecken, die vom Gebirgsbach River Brittle gebildet werden. Das Wasser stammt direkt aus den Bergen der Black Cuillin und ist außergewöhnlich klar. Je nach Sonneneinstrahlung schimmern die Becken in verschiedenen Blau- und Türkistönen und bilden einen eindrucksvollen Kontrast zu den dunklen Felsen und den grünen Hängen der Umgebung. Zu Beginn hatten wir noch strahlenden Sonnenschein, da konnten wir die besondere Farbe vom Wasser sehen. Als dann Wolken aufgezogen sind, kam die Farbe nicht mehr ganz so intensiv raus. Der Name „Fairy Pools“, Feenbecken, geht auf die geheimnisvolle Stimmung des Ortes zurück. Zwar gibt es keine überlieferte Legende über Feen an genau dieser Stelle, doch die märchenhafte Landschaft mit ihren klaren Wasserbecken, den kleinen Kaskaden und der wilden Bergkulisse erinnert an die keltischen Sagen, in denen Feen und andere Naturwesen eine wichtige Rolle spielen. Der gut ausgebaute Wanderweg führt vom Parkplatz entlang des Flusses zu den schönsten Wasserfällen und Becken. Die Strecke ist insgesamt etwa 2,5 Kilometer (einfach) lang und kann in rund 1,5 bis 2 Stunden hin und zurück bewältigt werden. Mehrere kleine Brücken erleichtern das Überqueren des Baches und bieten schöne Aussichtspunkte. Auf dem Weg konnten wir viele sehen, die die natürlichen Becken zum Baden genutzt haben. Das Wasser ist jedoch selbst im Hochsommer meist nur 8 bis 10 Grad Celsius kalt und eignet sich daher eher für ein kurzes, erfrischendes Bad. Für uns gab’s kein Bad, dafür aber viel klettern auf Felsen für möglichst viele toller Bilder. Zurück am Auto ging’s dann wieder zurück nach Portree zum Abendessen.Leggi altro




























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