• Luss, ein kleiner & voller Ort am Loch Lomond

    15. juli, Skotland ⋅ ☀️ 22 °C

    Unser letztes Ziel vor Glasgow war Luss. Hier gibt es zwar zwei sehr große Parkplätze, trotzdem war die Suche nach einem Parkplatz stressig. Alles voll, viele die im Parkplatz zirkulieren. Der Grund dafür war der Badestrand hier bei perfekten Wetter in Kombination mit Schiffstouristen und dem historischen Ort. Touristen und Einheimische die alle zu einem eher kleinen Ort wollen. Das ist auch unter der Woche nicht so einfach. Zum Glück haben wir dann einen Parkplatz bekommen und somit ging’s los auf eine Runde durch den Ort, bis zum Pier und dann zur örtlichen Kirche, bevor es dann wieder zum Auto ging. Luss ist eines der schönsten und bekanntesten Dörfer Schottlands. Es liegt am Westufer des Loch Lomond im Herzen des Loch Lomond & The Trossachs National Park und zählt mit seinen gepflegten Steinhäusern und blumengeschmückten Gärten zu den beliebtesten Ausflugszielen der Region. Die Geschichte von Luss reicht bis ins 6. Jahrhundert zurück, als der irische Missionar Saint Kessog hier eine christliche Siedlung gründete. Im Mittelalter entwickelte sich das Dorf zu einem wichtigen religiösen Zentrum und später zu einer kleinen Fischerei- und Landwirtschaftsgemeinde. Sein heutiges Erscheinungsbild erhielt Luss im 19. Jahrhundert. Die meisten der charakteristischen Sandstein- und Schieferhäuser wurden von der Familie Clan Colquhoun als Wohnhäuser für die Arbeiter ihres Landguts errichtet. Die einheitliche Architektur mit den gepflegten Gärten verleiht dem Dorf bis heute seinen besonderen Charme. Der Loch Lomond ist der größte See Großbritanniens gemessen an seiner Wasserfläche und zählt zu den bekanntesten Naturwahrzeichen Schottlands. Er liegt im Loch Lomond & The Trossachs National Park, dem ersten Nationalpark Schottlands, der im Jahr 2002 gegründet wurde. Der See ist rund 39 Kilometer lang, bis zu 8 Kilometer breit und besitzt eine Wasserfläche von etwa 71 km². An seiner tiefsten Stelle erreicht Loch Lomond eine Tiefe von rund 190 Metern. Besonders bemerkenswert sind seine über 30 Inseln, von denen einige dauerhaft bewohnt sind. Der See bildet zudem eine natürliche Grenze zwischen den Lowlands im Süden und den Highlands im Norden Schottlands. Vom gigantische See ging’s dann noch die letzte knapp eine Stunde nach Glasgow.Læs mere