• Nadine und Dominik
  • Nadine und Dominik

Italien Tour 09.04. - 25.04.26

Dieses Jahr stand unser erster richtiger Urlaub, wie vor meinem Studium, erst im April auf dem Plan, passend zu meinem Geburtstag. Eine Italien Rundreise durch einige Großstädte, auf die wir uns sehr gefreut haben! Läs mer
  • Die ersten Besucher des Tages im Dom

    22 april, Italien ⋅ ⛅ 12 °C

    Um 9 Uhr ging’s dann ins Innere des Doms und tatsächlich waren wir die allerersten Besucher, die heute in den Dom durften! Da die Frau nach uns in der Schlange bei der Taschenkontrolle sogar etwas länger gebraucht hat, waren wir etwas länger als gedacht alleine im gigantischen Gotteshaus. Tolles Gefühl! Im Inneren haben wir eine große Runde gedreht und uns alles angesehen, was wir ansehen konnten/durften. Im Inneren merkt man nochmal mehr, wie gigantisch der Dom ist. Der Mailänder Dom ist die größte Kirche Italiens und die größte gotische Kirche der Welt, was ihn architektonisch besonders bedeutend macht. Bezogen auf die Länge vom Innenschiff ist er die siebt längste Kirche der Welt. Bei der Höhe vom Kirchenschiff sogar noch imposanter. Hier sogar Platz zwei weltweit! Flächenmässig liegt der Dom weltweit auf Platz 6. Man kann also definitiv sagen, dass der Dom gigantisch ist! Hat uns richtig gut gefallen und toll, dass wir wirklich die ersten waren.Läs mer

  • Galleria Vittorio Emanuele II

    22 april, Italien ⋅ ⛅ 12 °C

    Raus aus dem Dom ging’s weg von Platz und dafür haben wir den Weg durch die Galleria Vittorio Emanuele II genutzt. Die Galleria Vittorio Emanuele II ist eine der berühmtesten Einkaufspassagen der Welt und liegt direkt neben dem Mailänder Dom. Sie wurde zwischen 1865 und 1877 erbaut und nach Viktor Emanuel II. benannt, dem ersten König des vereinten Italien. Die Galleria gilt als eine der ältesten überdachten Einkaufsstraßen Europas. Architektonisch ist sie besonders beeindruckend. Große Glas- und Eisenkonstruktion, ein zentraler achteckiger Kuppelraum und reich verzierte Fassaden und Mosaikböden. Die Passage verbindet zwei wichtige Plätze. Die Piazza del Duomo und die Piazza della Scala. Dadurch ist sie nicht nur Einkaufsort, sondern auch ein wichtiger Durchgangsraum der Stadt. Im Inneren befinden sich vor allem Luxusgeschäfte, elegante Cafés und Restaurants. Die Atmosphäre ist entsprechend gehoben und historisch geprägt. Historisch finden wir toll, den Luxus brauchen wir nicht unbedingt. Eine bekannte Tradition ist das Drehen auf den Mosaikboden mit dem Stier (Wappen von Turin), angeblich bringt das Glück. Wussten wir leider heute noch nicht, vielleicht kommen wir morgen nochmal wieder!Läs mer

  • Piazza, Teatro & Chiesa

    22 april, Italien ⋅ ⛅ 12 °C

    Raus aus der Galerie waren wir direkt auf der Piazza della Scala. Hier sind wir auf ein paar Sehenswürdigkeiten gestoßen und zudem auf olympische Ringe, passend zu den olympischen Winterspielen im Winter 2026. Im Mittelpunkt der Piazza steht das Denkmal von Leonardo da Vinci, umgeben von seinen Schülern. Der Platz wirkt im Vergleich zur Piazza del Duomo ruhiger und eleganter und ist stark von Kultur und Geschichte geprägt. Teil des Platzes ist das Teatro alla Scala. Das Teatro alla Scala ist eines der berühmtesten Opernhäuser der Welt. Es wurde 1778 eröffnet und gilt als Zentrum der italienischen Oper. Im Inneren beeindruckt es mit roten Logen und goldenen Verzierungen. hervorragender Akustik und einem klassischem Theateraufbau. Hier wurden Werke großer Komponisten wie Verdi und Puccini uraufgeführt oder gespielt. Die Chiesa di San Fedele liegt direkt in der Nähe und ist eine Kirche aus dem 16. Jahrhundert, die von den Jesuiten erbaut wurde. Sie wirkt im Vergleich zu anderen Kirchen Mailands eher schlicht und ruhig, mit klarer Struktur und weniger überladener Dekoration. Gerade diese Zurückhaltung ist typisch für viele Jesuitenkirchen.Läs mer

  • Santa Maria presso San Satiro

    22 april, Italien ⋅ ⛅ 13 °C

    Etwas prunkvoller und besonderer ist die Santa Maria presso San Satiro, zu der es direkt danach ging. Dafür ging’s nochmal durch die Galerie und anschließend über den Domplatz. Die Santa Maria presso San Satiro ist eine der faszinierendsten Kirchen von Mailand. Nicht wegen ihrer Größe, sondern wegen einer genialen architektonischen Täuschung. Die Kirche stammt aus dem 15. Jahrhundert und wurde vom Architekten Donato Bramante gestaltet, einem der wichtigsten Vertreter der Renaissance. Das Besondere ist eine optische Illusion. Hinter dem Altar scheint sich ein tiefer Chorraum zu öffnen, tatsächlich ist dieser Bereich jedoch nur etwa 1 Meter tief.
    Bramante schuf hier eine sogenannte Trompe-l’œil-Architektur (optische Täuschung), die durch Perspektive und Gestaltung den Eindruck von Tiefe erzeugt. Für das Auge wirkt es wie ein normaler, tiefer Kirchenraum, obwohl physisch kaum Platz vorhanden ist. Das wurde so gebaut, da die Kirche in einem sehr engen städtischen Bereich lag, sodass kein Platz für einen echten Chor vorhanden war. Die Lösung war also nicht mehr Raum, sondern geschickte Illusion. Sehr interessant!
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  • Auf Erkundungstour durch Mailand

    22 april, Italien ⋅ ⛅ 14 °C

    Von der Kirche zum nächsten Ziel, dem
    Castello, sind wir der Nase nach gelaufen. Einerseits dem Geruch vom Essen nach, um was zu essen zu bekommen. Andererseits weil das Ziel schon fast vom Domplatz aus Sichtbar ist. Auf dem Weg haben wir uns richtig leckere, durchaus teure, focaccia gegönnt. Mit Büffel Mozzarella, Getrocknete Tomaten, Basilikum und Pistazien Pesto. Teure Zutaten und daher die 10€ pro Stück wert, trotzdem für einen Snack durchaus nicht günstig. Trotzdem ist All'Antico Vinaio sehr zu empfehlen! Gesättigt ging’s dann die Via Dante, an einer Mittel Finger Skulptur und der Mailänder Börse vorbei, entlang. Auf dem weiteren Weg, auch nach dem
    Castello, ging’s noch an ein paar kleineren Sehenswürdigkeiten vorbei, die hier im Footprint gesammelt sind.
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  • Das Castello Sforzesco

    22 april, Italien ⋅ ⛅ 15 °C

    Am Castello angekommen haben wir uns erst mal eine kleine Pause am Brunnen gegönnt, bevor es ab in die Innenhöfe des Castello ging. Der Durchgang und die Besichtigung der Innenhöfe war kostenfrei möglich, nur die Museen in den Gebäuden waren kostenpflichtig. Diese haben wir deswegen heute auch weggelassen. Das Castello Sforzesco ist eine der wichtigsten historischen Anlagen von Mailand und ein Symbol der Macht der Renaissancezeit. Die ursprüngliche Festung wurde im 14. Jahrhundert von der Familie Visconti errichtet. Im 15. Jahrhundert ließ Francesco Sforza die Anlage zu einer prachtvollen Residenz ausbauen, wodurch das Schloss seinen heutigen Namen erhielt. Architektonisch ist das Castello eine Mischung aus massiver Festung mit dicken Mauern und repräsentativem Renaissancepalast. Besonders auffällig ist der zentrale Turm, der Torre del Filarete, der den Haupteingang markiert. Im Inneren befinden sich mehrere Höfe und heute zahlreiche Museen mit Kunstwerken, Skulpturen und historischen Sammlungen. Auch berühmte Künstler wie Leonardo da Vinci waren hier tätig und arbeiteten zeitweise am Hof der Sforza. Hinter dem Schloss liegt der große Parco Sempione, der direkt an das Gelände anschließt und einen schönen Übergang von Geschichte zur Natur bildet. Dieser Park war auch unser nächstes Ziel.Läs mer

  • Simplonpark, Aussichtsturm & Arco

    22 april, Italien ⋅ ⛅ 15 °C

    Im Park angekommen hieß es erst mal eine Runde drehen, belustigt ein Eichhörnchen beobachten und Schildkröten beim sonnenbaden zusehen. Danach ging’s quer durch den Park zum Torre Branca, auf dessen Aussichtsplattform ich für 9€ hoch gefahren bin. Wieder unten am Boden ging’s dann zum vom Castello gegenüberliegenden Ende vom Park, um zum Arco della Pace zu gelangen. Der Parco Sempione ist der wichtigste Stadtpark von Mailand und liegt direkt hinter dem Castello Sforzesco. Er wurde Ende des 19. Jahrhunderts als großer Landschaftspark angelegt und bietet eine grüne Oase mitten in der Stadt. Die Torre Branca steht im Parco Sempione und ist ein moderner Aussichtsturm. Er hat eine beeindruckende Höhe von ca. 108 Meter und wurde in den 1930er Jahren für eine Ausstellung als leichte Stahlstruktur gebaut. Mit einem Aufzug gelangt man nach oben und hat eine 360°-Aussicht über Mailand, bei gutem Wetter sogar bis zu den Alpen. Schemenhaft heute erkennbar ja, detailliert nein. Deutlich besser zu sehen war der Arco. Sowohl von oben als auch direkt davor. Der Arco della Pace ist ein großer Triumphbogen am Rand des Parks. Er wurde im 19. Jahrhundert begonnen (unter Napoleon) und später fertiggestellt. Architektonisch erinnert er stark an klassische römische Triumphbögen. Vorbei am Triumphbogen ging’s dann durch Chinatown auf dem Weg zu unseren nächsten Ziel. Das Chinatown hier ist jedoch nicht so besonders wie London, New York oder San Francisco sondern besteht lediglich aus einigen chinesischen Supermärkten und Restaurants. Super zum Essen und einkaufen, zum Sightseeing nicht wirklich ein zwingendes Ziel.Läs mer

  • Eindrucksvoller Cimitero Monumentale

    22 april, Italien ⋅ ☁️ 16 °C

    Unser vom Hotel am weitesten entferntes Ziel war auch unser nächstes Ziel, der Cimitero Monumentale. Ein sehr großer und imposanter Friedhof, durch den wir dann auch eine Runde gedreht haben. In diesem Friedhof wegen der vielen beeindruckenden Grabsteine und Mausoleen nicht ungewöhnlich, da es hier sogar im Friedhof Karten zur Orientierung mit Beschriftung der sehenswertesten Gräber gibt. Der Cimitero Monumentale ist einer der außergewöhnlichsten Friedhöfe Europas. Er ist weniger ein klassischer Friedhof als vielmehr ein Freilichtmuseum für Kunst und Architektur. Er wurde im Jahr 1866 eröffnet und beeindruckt vor allem durch seine monumentalen Grabstätten. Viele wohlhabende Familien ließen hier aufwendige Mausoleen und Skulpturen errichten, die oft eher an kleine Tempel oder Kunstwerke erinnern als an gewöhnliche Gräber. Das zentrale Gebäude am Eingang ist das sogenannte Famedio, ein großer, kirchenähnlicher Bau, in dem bedeutende Persönlichkeiten der Stadt geehrt oder bestattet sind. Zu den bekanntesten gehören: Alessandro Manzoni, einer der bedeutendsten Schriftsteller Italiens, Carlo Cattaneo, ein wichtiger Denker und Politiker des Risorgimento und Salvatore Quasimodo, Literaturnobelpreisträger. Eines der bekanntesten Grabmäler im Friedhof zeigt eine Darstellung des „Letzten Abendmahls“ (Cenacolo), angelehnt an das berühmte Werk von Leonardo da Vinci. Es handelt sich nicht um das Original, sondern um eine Skulptur/Reliefdarstellung. Sie ist Teil eines aufwendig gestalteten Familiengrabes und hat uns extrem beeindruckt. Solche künstlerischen Grabmäler sind typisch für den Cimitero Monumentale, wo viele Gräber bewusst als Kunstwerke gestaltet wurden.Läs mer

  • Kunstakademie & Modeviertel

    22 april, Italien ⋅ ⛅ 17 °C

    Raus aus dem Friedhof ging’s ab auf den Rückweg zum Hotel, der von hier aus knapp eine Stunde ist. Für den Rückweg haben wir uns den Weg vorbei an der Kunstakademie und durchs Modeviertel rausgesucht. Durch die Design Messe war hier naturlich sehr viel los, sowohl dekoriert als auch von Besuchern. Trotzdem hat sich der Weg durch dieses Viertel für uns gelohnt! Die Pinacoteca di Brera gehört zu den wichtigsten Kunstmuseen Italiens und befindet sich im Stadtteil Brera in Mailand. Sie ist Teil eines größeren Komplexes, zu dem auch die Kunstakademie gehört. Das Gebäude war ursprünglich ein Jesuitenkolleg und wurde später zu einem kulturellen Zentrum umgebaut. Im Innenhof steht eine Statue von Napoleon Bonaparte, der eine wichtige Rolle bei der Gründung der Sammlung spielte. Die Pinacoteca zeigt vor allem italienische Malerei vom Mittelalter bis zur Renaissance. Zu den Highlights zählen Werke von Raffael, Caravaggio und Andrea Mantegna. Das Quadrilatero della Moda ist das berühmteste Modeviertel von Mailand und eines der exklusivsten Einkaufsgebiete der Welt. Hier befinden sich die Flagship-Stores der größten Luxusmarken weltweit. Das Viertel steht für den internationalen Ruf Mailands als Modehauptstadt. Die Atmosphäre ist elegant und hochwertig, weniger ein Ort für Schnäppchen, sondern für Luxus, Design und Stil. Genau richtig für uns, also ging’s zielstrebig durch auf dem Weg zu unserem letzten Ziel.Läs mer

  • Basilica di Santo Stefano Maggiore

    22 april, Italien ⋅ ⛅ 17 °C

    Unser letztes Ziel hatten wir ursprunglich schon für morgens vor dem Dom auf dem Plan, dann jedoch nach hinten gelegt, um rechtzeitig Vorort zu sein. Jetzt ging’s dann zum Abschluss noch zur und in die Basilica di Santo Stefano Maggiore, bevor es zurück zur Wohnung ging. Die Basilica di Santo Stefano Maggiore gehört zu den ältesten Kirchen von Mailand und hat eine lange, bis in die Spätantike zurückreichende Geschichte. Die Ursprünge der Kirche liegen im 5. Jahrhundert, das Gebäude wurde jedoch im Laufe der Jahrhunderte mehrfach zerstört und wieder aufgebaut. Das heutige Erscheinungsbild ist daher eine Mischung aus verschiedenen Epochen, vor allem mit barocken Veränderungen. Von außen wirkt die Kirche eher schlicht und zurückhaltend. Im Inneren hingegen zeigt sich eine klare, langgestreckte Struktur mit Säulenreihen und Gewölben. Im Vergleich zu anderen Mailänder Kirchen ist sie weniger prunkvoll, dafür aber historisch sehr bedeutend. Die Basilika ist vor allem bekannt als Taufkirche von Caravaggio, einem der berühmtesten Maler der Barockzeit.Läs mer

  • Indisches Essen bei Banaras

    22 april, Italien ⋅ ⛅ 18 °C

    Nach einer knapp zwei Stunden Auszeit in der Wohnung ging’s los zum Abendessen, einem indischen Restaurant in der Nähe vom Hotel. Vom ersten Blick hochpreisiger aber super bewertet. Vorort haben wir ein optisch ungewöhnliches indisches Restaurant gefunden. Nicht schlecht aber sehr schlicht im vergleich zu vielen anderen. Ich hatte dann Malai Kofta mit Reis und Naan, Nadine hatte Shahi Paneer mit Naan. Ingesamt war alles gut bis sehr gut, der Preis aber schon sehr hoch. Das lag einerseits daran, dass der Reis nicht inklusive war. Andererseits war der Chai Tee von Nadine ungewohnt teuer, gleichzeitig leider nicht gut. Trotzdem ging’s dann sehr gut gesättigt zurück zur Wohnung zum anschalten nach einem sehr schönen Tag mit beeindruckenden 30.143 Schritten (21,9 Km), in denen wir große Teile vom Zentrum von Mailand erkunden haben. Morgen steht dann noch der Westen der Stadt auf dem Plan und zudem ein richtiges Highlight, der Besuch vom Gemälde „Das letzte Abendmahl“, für das es nur sehr limitierte Tickets gibt. Wir freuen uns schon sehr, auch wenn es dann bereits unser letzter ganzer Tag in Mailand und unser vorletzter ganzer Tag in Italien ist. Jetzt aber erst mal schlafen und Vorfreude!Läs mer

  • Zwei Kirchen zum Start in den Tag

    23 april, Italien ⋅ ☀️ 16 °C

    Heute sind wir etwas später in den Tag gestartet, da wir ein großes Hauptziel für heute hatten, einige kleine auf dem Weg. Fürs Gemälde vom letzten Abendmahl hatten wir Tickets für 17:30 Uhr, die Zeit hieß es zu überbrücken. Aus dem Grund haben wir etwas länger geschlafen und los ging’s dann um 10 Uhr. Dann ging’s erst mal in den Westen der Stadt. Zum Start hatten wir erst mal zwei wunderschöne Kirchen auf dem Plan. Zuerst ging’s zur Santa Maria dei Miracoli presso San Celso. Die Santa Maria dei Miracoli presso San Celso gehört zu den schönsten Renaissancekirchen von Mailand und liegt etwas südlich des Stadtzentrums. Ihre Ursprünge gehen auf ein Wunder im 15. Jahrhundert zurück. Eine Marienikone soll Tränen vergossen haben, woraufhin die Kirche zu einem wichtigen Wallfahrtsort wurde. In der Folge entstand der heutige Bau im Stil der Renaissance. Architektonisch ist die Kirche besonders reich gestaltet. Prächtige Fassade mit vielen Details, eine zentrale Kuppel, die den Innenraum dominiert und aufwendig dekorierte Decken und Kapellen. Im Inneren wirkt die Kirche deutlich prunkvoller als viele andere Mailänder Kirchen. Fresken, Stuck und Ornamente schaffen eine warme und fast festliche Atmosphäre. Die Kirche ist mit der älteren Kirche San Celso verbunden, wodurch ein interessantes Ensemble aus verschiedenen Bauphasen entsteht. Von der Kirche ging’s dann weiter zur Basilica di Sant’Eustorgio. Die Basilica di Sant’Eustorgio ist eine der ältesten und historisch bedeutendsten Kirchen von Mailand. Ihre Ursprünge reichen bis ins 4. Jahrhundert zurück und sind mit dem Bischof Eustorgius I. verbunden. Der Legende nach brachte er Reliquien der Heiligen Drei Könige nach Mailand, die später jedoch nach Köln überführt wurden. Architektonisch zeigt die Kirche eine Mischung aus romanischen und späteren Elementen. Schlichte Backsteinfassade, ein klarer, ruhiger Innenraum und ein markanter Glockenturm mit einem Stern an der Spitze anstelle eines Kreuzes. Ein besonderes Highlight ist die Portinari-Kapelle, ein bedeutendes Beispiel der Renaissance in Mailand, reich ausgestattet mit Fresken und kunstvollen Details.Läs mer

  • Kanal Spaziergang in Navigli

    23 april, Italien ⋅ ☀️ 16 °C

    Raus aus der Basilika ging’s zum und durch den Arco di Porta Ticinese in den Stadtteil Navigli. Die Navigli sind ein historisches Kanalviertel in Mailand und heute einer der lebendigsten Stadtteile. Ursprünglich verfügte Mailand über ein weit verzweigtes Kanalsystem, das vor allem für den Transport von Waren genutzt wurde. Im Laufe der Zeit wurden viele dieser Kanäle zugeschüttet, die Navigli sind jedoch bis heute erhalten geblieben. Auch Leonardo da Vinci war an der Verbesserung dieses Systems beteiligt. Die wichtigsten Kanäle sind der Naviglio Grande und der Naviglio Pavese. Entlang ihrer Ufer haben sich zahlreiche Restaurants, Bars, kleine Geschäfte und Galerien angesiedelt. Tagsüber eignet sich das Viertel gut zum Spazierengehen, während es sich am Abend zu einem der beliebtesten Treffpunkte der Stadt entwickelt. Als wir Vorort waren war’s noch ein bisschen ruhiger, also ging’s den Naviglio Pavese entlang und wieder zurück. Auf dem
    Weg auch in eine Kirche mit überraschend modernen bunten Fenstern. Dann ging’s wieder ab ins Zentrum.
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  • Das Mittelalter-Stadttor ins Zentrum

    23 april, Italien ⋅ ☀️ 18 °C

    Ins Stadtzentrum ging’s dann wieder durch ein Stadttor, dieses Mal das Porta Ticinese Medievale. Direkt dahinter sind wir dann auf die im Gerüst befindliche Basilica di San Lorenzo Maggiore mit der Kappelle Sant'Aquilino, zudem die davor liegenden Colonne di San Lorenzo. Die Porta Ticinese Medievale ist eines der ältesten erhaltenen Stadttore der Stadt und stammt aus dem 12. bis 13. Jahrhundert. Sie wirkt im Vergleich zu späteren Toren eher schlicht und funktional, da sie ursprünglich Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung war. Der Backsteinbau vermittelt noch heute einen guten Eindruck davon, wie die Stadt im Mittelalter gesichert wurde. Ganz in der Nähe befindet sich die Cappella di Sant’Aquilino, die zur Basilica di San Lorenzo gehört und bis in die Spätantike zurückreicht. Sie entstand im 4. oder 5. Jahrhundert und zählt damit zu den ältesten christlichen Bauwerken Mailands. Besonders bemerkenswert sind die antiken Säulen, die aus römischen Gebäuden wiederverwendet wurden, sowie die frühen Mosaiken im Inneren. Die Basilica di San Lorenzo Maggiore ist eine der ältesten und architektonisch ungewöhnlichsten Kirchen von Mailand. Ihre Ursprünge reichen bis ins 4. Jahrhundert zurück, was sie zu einem der frühchristlichen Zentren der Stadt macht. Im Gegensatz zu den meisten Kirchen ist San Lorenzo nicht längs (Basilika-Form) gebaut, sondern besitzt einen zentralen Grundriss. Das bedeutet, der Raum ist rund angelegt und alles orientiert sich um die Mitte. Das ist typisch für sehr frühe christliche Architektur und erinnert eher an antike römische Gebäude. Die Kirche wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrfach beschädigt und umgebaut, besonders nach Einstürzen im Mittelalter und in der Renaissance. Die heutige Kuppel stammt aus späterer Zeit und ist das prägende Element des Innenraums. Direkt davor stehen die Colonne di San Lorenzo, eine Reihe antiker Säulen aus dem 2. oder 3. Jahrhundert. Sie sind eines der wichtigsten Überbleibsel aus der Römerzeit in Mailand und wurden wahrscheinlich von einem anderen römischen Bauwerk hierher versetzt. Heute ist der Platz ein beliebter Treffpunkt und verbindet die antike Geschichte mit dem modernen Stadtleben. Von hier aus haben wir uns dann etwas durch die Gassen zum nächsten Ziel geschlängelt.Läs mer

  • Basilica di Sant'Ambrogio

    23 april, Italien ⋅ ☀️ 18 °C

    Als Nächstes ging’s zur Basilica di Sant'Ambrogio, in die wir es grade noch so geschafft haben. Nicht lange nachdem wir rein gegangen waren, wurde die Basilika für Mittag geschlossen. Glück gehabt! Die Basilica di Sant’Ambrogio ist eine der wichtigsten und historisch bedeutendsten Kirchen von Mailand und ein Schlüsselbau der frühchristlichen und romanischen Architektur. Die Kirche wurde ursprünglich im 4. Jahrhundert vom Bischof Ambrosius von Mailand gegründet, einem der bedeutendsten Kirchenväter des Westens. Sie gehört damit zu den ältesten Kirchen der Stadt. Das heutige Erscheinungsbild stammt größtenteils aus dem 11. und 12. Jahrhundert und ist ein klassisches Beispiel der Romanik in Norditalien. Die Basilika hat eine charakteristische Backsteinfassade, einen großen Innenhof (Atrium) vor der Kirche, zwei unterschiedlich hohe Türme und eine klare, ruhige Raumstruktur im Inneren. Der Innenraum wirkt im Vergleich zu gotischen oder barocken Kirchen eher schlicht, aber sehr kraftvoll und harmonisch. Die Basilika hat eine große Besonderheit. Unter dem Altar befinden sich die Reliquien des heiligen Ambrosius. Ambrosius von Mailand war einer der wichtigsten Kirchenväter des Westens und lebte im 4. Jahrhundert (ca. 339–397). Er war Bischof von Mailand und prägte die Entwicklung des Christentums in Europa nachhaltig. Ursprünglich war Ambrosius kein Geistlicher, sondern ein gebildeter römischer Beamter und Statthalter. Als es in Mailand zu Streitigkeiten über die Besetzung des Bischofsamtes kam wurde er, obwohl noch nicht einmal getauft, überraschend zum Bischof gewählt. Innerhalb weniger Tage ließ er sich taufen und alle kirchlichen Weihen erteilen. Als Bischof setzte er sich stark für die Unabhängigkeit der Kirche gegenüber der weltlichen Macht ein. Besonders bekannt ist sein Konflikt mit dem römischen Kaiser Theodosius. Ambrosius zwang ihn nach einem Massaker öffentlich zur Buße. Ein ungewöhnlich starkes Zeichen kirchlicher Autorität gegenüber einem Herrscher. Sehr beeindruckend!Läs mer

  • Santa Maria delle Grazie

    23 april, Italien ⋅ ☀️ 19 °C

    Um 13:20 Uhr waren wir dann schon an unserem finalen Ziel, zumindest direkt daneben. Die Santa Maria delle Grazie ist eine der bedeutendsten Kirchen von Mailand und gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Sie wurde im 15. Jahrhundert als Teil eines Dominikanerklosters erbaut und verbindet architektonisch Elemente der Gotik mit der aufkommenden Renaissance. Besonders prägend ist der von Donato Bramante gestaltete Chor mit seiner eleganten Kuppel, der zu den wichtigsten Renaissancearbeiten in Mailand zählt. Insgesamt wirkt die Kirche harmonisch und ausgewogen, mit klaren Proportionen und einer eher zurückhaltenden äußeren Gestaltung aus Backstein. Großes Glück ist, dass genau diese elegante Kuppel trotz starker Schäden an der Kirche selbst durch Bomben im Krieg unbeschadet geblieben ist. Weltberühmt ist der Komplex jedoch vor allem wegen eines Kunstwerks im angrenzenden Refektorium des Klosters, „Das letzte Abendmahl“ von Leonardo da Vinci. Dieses zwischen 1495 und 1498 entstandene Wandgemälde gehört zu den bekanntesten Kunstwerken der Welt und macht den Ort zu einem der wichtigsten kulturellen Ziele in Mailand. Wichtig ist dabei, dass sich das Gemälde nicht direkt in der Kirche, sondern im Speisesaal des Klosters befindet. Wir wussten das durch unsere Tickets, spannend war jedoch zu sehen, wie viele das Gemälde beim Besuch gesucht haben.Läs mer

  • Die wunderschöne Kirche San Maurizio

    23 april, Italien ⋅ ☀️ 19 °C

    Bis zu unserem Eintritt hatten wir noch circa 4 Stunden, also hieß es nochmal ins Zentrum gehen, um die Zeit zu überbrücken. Auf dem Weg sind wir dann noch auf eine Kirche gestoßen, die wir davor nicht auf dem Schirm hatten und die ein absolutes Highlight war. Mitten zwischen Wohnhäusern und bei einem Palazzo, von außen eher unscheinbar. Die Chiesa di San Maurizio al Monastero Maggiore gehört zu den beeindruckendsten, aber oft unterschätzten Kirchen von Mailand und wird häufig als die „Sixtinische Kapelle Mailands“ bezeichnet. Die Kirche stammt aus dem 16. Jahrhundert und war Teil eines Benediktinerinnenklosters. Ihre Besonderheit ist die Aufteilung in zwei Bereiche. Ein vorderer Raum für die Öffentlichkeit, ein hinterer, abgetrennter Bereich für die Nonnen Diese Trennung ist bis heute sichtbar, ist jedoch nicht mehr so streng und somit können beide Teile kostenlos besichtigt werden. Das eigentliche Highlight sind die Fresken, die nahezu jede Wand und Decke bedecken. Viele davon wurden von Bernardino Luini und seiner Schule geschaffen, einem Künstler aus dem Umkreis von Leonardo da Vinci. Die Malereien zeigen biblische Szenen, Heilige und dekorative Elemente und sind außergewöhnlich gut erhalten. Durch die dichte Ausmalung entsteht ein sehr intensiver, fast überwältigender Eindruck. Hat uns richtig begeistert!Läs mer

  • Zeit überbrücken bis zur Führung

    23 april, Italien ⋅ ☀️ 21 °C

    Bis zur Führung hieß es dann Zeit überbrücken. Nochmal zum Dom gehen, ein Cappuccino mit sehr guter Zimtschnecke und überragenden Pistazien Croissant gönnen und nochmal schlendern durch den Stadtpark, dem Parco Sempione. Was sich Anfangs nach einer sehr langen Wartezeit angehört hatte, lies sich dann bei perfekten Wetter doch gut überbrücken und so ging’s dann um circa. 16:30 Uhr langsam los vom Park zur Santa Maria delle Grazie und rein in diese, da diese beim Besuch zuvor bereits wegen mittags geschlossen war.Läs mer

  • Das Abendmahl von da Vinci

    23 april, Italien ⋅ ☀️ 22 °C

    Um 17:30 Uhr haben wir dann endlich unseren Tour Guide getroffen, da ging’s erst mal gemeinsam noch mal in die angrenzende Kirche mit ein paar Extea Informationen, dann zum Ticket abholen und um 18:00 Uhr pünktlich rein zum weltberühmten Gemälde. Sehr spannend ist die Gestaltung, wie das Ganze aufgebaut ist. Tatsächlich geht man durch mehrere Räume, die alle mit automatischen Türen versehen sind. Pro Viertelstunde dürfen nur 40 Leute zum Gemälde. Sobald die 40 Leute in einem der Vorreden sind, schließt sich eine automatische Tür und erst wenn diese geschlossen ist, öffnet sich die nächste. Das gleiche gilt dann für nächsten Raum. So wird verhindert, dass es große Temperaturschwankungen beim Gemälde gibt. Sehr beeindruckend und gut durchdacht! Das „Das letzte Abendmahl“ von Leonardo da Vinci gehört zu den berühmtesten Kunstwerken der Welt und befindet sich im Refektorium des Klosters neben der Santa Maria delle Grazie in Mailand und war bewusst für diesen Raum konzipiert, in dem die Mönche ihre Mahlzeiten einnahmen. Es entstand zwischen 1495 und 1498 im Auftrag von Ludovico Sforza. Es gilt als Meilenstein der Renaissancekunst und als ein Höhepunkt in Leonardos malerischem Schaffen. Das Gemälde zeigt den Moment, in dem Jesus seinen Jüngern mitteilt, dass einer von ihnen ihn verraten wird. Im Mittelpunkt steht nicht nur die religiöse Szene, sondern vor allem die Reaktion der Apostel. Jeder von ihnen zeigt eine individuelle Emotion wie Überraschung, Zweifel oder Empörung, was für die damalige Zeit eine besonders realistische und moderne Darstellung war. Kompositorisch ist das Bild sehr durchdacht. Jesus sitzt exakt in der Mitte, und alle Perspektivlinien laufen auf ihn zu, wodurch der Blick des Betrachters automatisch auf ihn gelenkt wird. Die Apostel sind in vier Gruppen mit je drei Personen angeordnet, was sowohl die Dreifaltigkeit als auch eine klare Struktur betont. Judas ist nicht, wie in älteren Darstellungen, isoliert auf der anderen Seite, sondern sitzt mitten unter den anderen, was die Szene realistischer und dramatischer macht. Er ist jedoch durch kleine Details erkennbar, etwa durch seine zurückweichende Haltung und den Geldbeutel in der Hand. Leonardo verzichtete bewusst auf übertriebene Heiligenscheine oder starre religiöse Symbole und konzentrierte sich stattdessen auf menschliche Emotionen und Gesten. Dadurch wirkt die Szene ungewöhnlich lebendig und fast wie ein eingefrorener Moment einer realen Unterhaltung. Technisch ist das Werk ungewöhnlich, da Leonardo nicht die klassische Freskotechnik verwendete, sondern mit einer Mischung aus Tempera und Öl auf trockenem Putz experimentierte. Dadurch konnte er feiner malen, allerdings begann das Bild schon früh zu verfallen, weshalb es im Laufe der Jahrhunderte mehrfach restauriert werden musste. Trotz Schäden durch Zeit und sogar den Zweiten Weltkrieg ist das Werk bis heute erhalten und streng geschützt. Vor allem im Bezug auf Bombenschäden aus dem zweiten Weltkrieg gleicht es fast einem Wunder. Die gesamte Decke war weg, das Bild nahezu unbeschadet. Ein Glück! Es gilt als Meilenstein der Kunstgeschichte, vor allem wegen seiner Komposition, seiner psychologischen Tiefe und seiner innovativen Darstellung menschlicher Emotionen. Ebenfalls beeindruckend ist die Positionierung. Wahrend das Bild vom letzten Abendmahl und der Ankündigung vom Verrat an der einen Wand ist, ist an der gegenüberliegenden Wand ein Bild von der Folge daraus. Der Kreuzigung. Das Werk ist „Kreuzigung“ (Crocifissione) von Giovanni Donato da Montorfano. Dieses Fresko entstand um 1495 und nimmt die gesamte gegenüberliegende Wand ein. Es zeigt die Kreuzigung Christi in einer eher klassischen, traditionellen Darstellung. Jesus am Kreuz im Zentrum, umgeben von Figuren wie Maria und Johannes. Die Komposition wirkt ruhiger und statischer, wie es für die damalige religiöse Malerei typisch war. Gerade im direkten Vergleich wird deutlich, wie unterschiedlich die beiden Werke sind. Während Montorfanos Fresko noch stark den traditionellen Darstellungsformen folgt, wirkt Leonardos „Letztes Abendmahl“ deutlich moderner, dynamischer und emotionaler. Dieser Kontrast macht den Raum besonders interessant, weil man zwei künstlerische Ansätze der gleichen Zeit unmittelbar gegenübergestellt sieht. Eine zusätzliche Besonderheit ist, dass Leonardo da Vinci selbst Teile des Kreuzigungsfreskos ergänzt hat. Im unteren Bereich malte er Figuren, vermutlich Mitglieder der Familie Sforza, die heute jedoch nur noch teilweise erhalten sind. Ingesamt ein sehr beeindruckende Raum! Lediglich die Regelung mit Tickets muss überarbeitet werden. Durch die strenge Limitierung gibt es immer wieder Tickets in Wellen für kommende Monate. Die Tickets kosten eigentlich 15€ pro Person. Komischerweise Bereichen die meisten die gleiche Erfahrung wie wir. So wirklich verfügbar waren die Tickets nie. Also bleiben nur Seiten wie Get Your Guide, wo auch wir unsere Tickets für 94€ pro Person gekauft haben. Extrem teuer aber für dieses Einmalige Erlebnis auch diese Summe wert. Ärgerlich nur, wenn man die echten Preise kennt.Läs mer

  • Heute ein leichtes Abendessen

    23 april, Italien ⋅ ☀️ 21 °C

    Im Anschluss ging’s dann los zum Abendessen, heute gab’s nochmal eine Bowl. Einerseits etwas günstiger als ein Restaurant, andererseits etwas leichteres nach dem Pizza Snack am Vormittag. Die Bowl war richtig gut und so ging’s dann gut gesättigt circa 40 Minuten zurück zu unserer Wohnung. Auf dem Weg haben wir uns dann noch einen überragenden Milchshake von Five Guys gegönnt. Ein perfekter Abschluss. Zurück in der Wohnung waren wir nach einem sehr schönen Tag, bei perfekten Wetter, durchaus ziemlich platt. Mit 32.241 Schritten (23,7 Km) haben wir an unserem vorletzten Tag den Schritte Rekord des Urlaubs aufgestellt. Ungewöhnlich und merkt man an den Fußsohlen, war aber trotzdem angenehm und gut zu machen. In der Wohnung hieß es Sachen für morgen zusammen räumen und abschalten. In der Nacht bin ich dann um 2 Uhr nochmal aufgewacht und hab mir zwei Stunden lang den Draft der NFL gegönnt. Gut, dass es morgen nicht zu früh los geht!Läs mer

  • Il Sole - Hotel direkt in der Altstadt

    24 april, Italien ⋅ ☀️ 18 °C

    In der Früh hieß es alles final zusammenräumen und losgehen auf die circa 10 Minuten Fußweg zum Auto. Mit 36€ für drei Nächte in Mailand waren wir mehr als zufrieden! Die meisten Alternativen lagen bei 90€ oder mehr. Da war das natürlich ideal! Nach Bergamo ging’s dann knapp eine Stunde, zum Glück sehr entspannt. In Bergamo durften wir dann ausnahmsweise die ZTL Schilder ignorieren, da wir rein fahren durften. Grund dafür war die Registrierung vom Auto wegen unserem Hotel im Zentrum der auf dem Berg liegenden Altstadt von Bergamo. Der Unterschied und die genaue Bedeutung von „ZTL Closer“ führte dann zumindest zu etwas Verunsicherung, die wir mit einem Anruf beim Hotel schnell geklärt haben. Von der reservierten Parkgarage ging’s dann drei Minuten ins Zentrum, zum zentralen Platz, wo auch unser Hotel steht. Einchecken konnten wir erst nach unser Tour, Koffer abstellen naturlich jetzt direkt. Dann ging’s los auf unsere Tour durch Bergamo! Bergamo liegt in der Lombardei, etwa 50 km nordöstlich von Mailand, und gehört zu den schönsten, aber oft unterschätzten Städten Norditaliens. Bergamo hat etwa 120.000 Einwohner, die gesamte Metropolregion bzw. Provinz ist deutlich größer und umfasst über 1 Million Menschen. Die Stadt ist in zwei deutlich unterschiedliche Teile gegliedert. Die Città Alta (Oberstadt), in der unser Hotel ist und die Città Bassa (Unterstadt). Die Città Alta liegt auf einem Hügel und ist der historische Kern. Sie ist von mächtigen venezianischen Stadtmauern umgeben, die heute zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören. Innerhalb dieser Mauern findet man enge Gassen, mittelalterliche Plätze und eine sehr authentische Atmosphäre. Das Zentrum bildet die Piazza Vecchia, einer der schönsten Plätze Italiens. Von hier aus erreicht man wichtige Gebäude wie Kirchen, Türme und Paläste. Die Città Bassa ist moderner, flacher und wirtschaftlich geprägt. Hier befinden sich Einkaufsmöglichkeiten, Hotels und der Großteil des täglichen Lebens. Eine Besonderheit ist die Standseilbahn (Funicolare), die beide Stadtteile verbindet und gleichzeitig einen schönen Blick über die Umgebung bietet.Läs mer

  • Piazza Vecchia im Herzen von Bergamo

    24 april, Italien ⋅ ☀️ 19 °C

    Eine bessere Auswahl der Lage vom Hotel wäre gar nicht möglich gewesen, da wir beim rausgehen aus dem Hotel direkt auf dem zentralen Platz im Herzen der Altstadt waren, der Piazza Vecchia. Natürlich war dieser Platz mit seinen umgebenden Gebäuden auch unser erstes Ziel. Die Piazza Vecchia ist das historische Herz der Bergamo, genauer gesagt der Città Alta. Sie gilt als einer der schönsten Plätze Italiens und beeindruckt durch ihre harmonische Renaissance-Architektur. Der Platz entstand im Mittelalter und wurde später im Stil der Renaissance gestaltet. Er ist von bedeutenden Gebäuden umgeben, die zusammen ein sehr ausgewogenes Gesamtbild ergeben. In der Mitte des Platzes steht der elegante Contarini-Brunnen, der das Zentrum optisch betont. Der Palazzo della Ragione ist eines der ältesten kommunalen Gebäude Norditaliens und stammt aus dem 12. Jahrhundert. Er diente ursprünglich als Gerichts- und Verwaltungsgebäude. Charakteristisch ist seine offene Loggia mit großen Rundbögen, durch die man unter dem Bauwerk hindurchgehen kann. Dadurch wirkt der Palast nicht massiv, sondern eher durchlässig und verbindet die verschiedenen Bereiche des Platzes miteinander. Direkt daneben erhebt sich der Torre Civica, besser bekannt als Campanone. Mit etwa 52 Metern Höhe ist er ein markantes Wahrzeichen der Stadt. Ursprünglich war er ein mittelalterlicher Geschlechterturm und wurde später zum Stadtturm umfunktioniert. Bis heute erinnert eine Tradition an seine frühere Funktion. Jeden Abend um 22 Uhr läutet die große Glocke 100 Mal. Früher ein Signal für das Schließen der Stadttore. Auch wir konnten die 100 Schläge heute Abend hören. Heute kann man den Turm besteigen und einen weiten Blick über die Altstadt genießen. Dem mittelalterlichen Palazzo della Ragione gegenüber steht der Palazzo Nuovo, der ab dem 16. Jahrhundert errichtet wurde. Im Gegensatz zum älteren Bau wirkt er streng symmetrisch und geordnet und spiegelt die Architektur der Renaissance wider. Heute beherbergt er die Biblioteca Angelo Mai, eine bedeutende historische Bibliothek.Läs mer

  • Ausblick vom Campanone

    24 april, Italien ⋅ ☀️ 19 °C

    Unser erstes großes Ziel am Platz war dann der Campanone, um einen Überblick für die Stadt zu bekommen. Danke Studenten Rabatt ging’s für 15 € gemeinsam rein. Der Eintritt behaltet neben dem Glockenturm auch ein kleines Museum, bei dem man etwas über die Stadt erfährt und auch ein paar historische Räume vom Gebäude sehen kann. Die Ausstellung ist leider nur auf Italienisch, das Innere trotzdem grundsätzlich interessant. Der Eintritt hat sich jedoch vor allem wegen dem Turm gelohnt. Es ging rund 230 stufen aufwärts für eine gigantische Aussicht! Es gibt sogar einen kostenlosen Aufzug, darauf haben wir sportlich wie wir sind verzichtet. Umso belohnender war der Ausblick, den wir einige Zeit lang genossen haben.Läs mer

  • Basilica di Santa Maria Maggiore

    24 april, Italien ⋅ ☀️ 19 °C

    Am Ende des Platzes gelegen, hinter dem Palazzo della Ragione, liegen zwei wunderschöne, gigantische Kirchen. Frontal geht man auf die Basilica di Santa Maria Maggiore zu, links davon steht der Dom von Bergamo. Zuerst ging’s in die Basilika rein. Für diese wird der Eintritt von fünf Euro verlangt, der Dom ist wiederum kostenfrei. Grund dafür ist, dass die Basilika deutlich verzierter und imposanter ist. Die Basilica di Santa Maria Maggiore ist eines der wichtigsten Bauwerke in Bergamo. Die Kirche wurde im 12. Jahrhundert begonnen und gehört ursprünglich zur Romanik. Von außen wirkt sie relativ schlicht und massiv, mit aufwendig gestalteten Portalen, aber ohne eine klassische Hauptfassade. Ein eher ungewöhnliches Merkmal. Im Inneren zeigt sich jedoch ein völlig anderes Bild. Reich ausgestatteter Barockraum, viele Fresken, Stuck und Goldverzierungen und prunkvolle Altäre und Wandteppiche. Der starke Kontrast zwischen außen und innen ist besonders typisch für diese Kirche. Ein Highlight ist der kunstvolle Chor mit Holzintarsien, die nach Entwürfen von Lorenzo Lotto gestaltet wurden. Diese zählen zu den bedeutendsten Holzarbeiten der Renaissance. Die Basilika entstand ursprünglich aus einem Gelübde der Bürger Bergamos, die Schutz vor der Pest suchten, was ihre religiöse Bedeutung zusätzlich unterstreicht.Läs mer

  • Der Dom von Bergamo

    24 april, Italien ⋅ ☀️ 19 °C

    Raus aus der Basilika ging direkt weiter in den Duomo di Sant'Alessandro Martire. Der Cattedrale di Sant’Alessandro ist die Hauptkirche von Bergamo und liegt direkt neben der Basilica di Santa Maria Maggiore im Herzen der Città Alta. Die Ursprünge des Doms reichen bis ins frühe Mittelalter zurück, doch das heutige Gebäude entstand vor allem im 17. und 18. Jahrhundert und zeigt überwiegend barocke und neoklassizistische Elemente. Von außen wirkt die Kathedrale relativ klar und zurückhaltend, mit einer hellen, symmetrischen Fassade. Im Inneren hingegen ist der Raum deutlich reicher gestaltet. Ein hohes Gewölbe und Kuppel, Fresken und dekorative Elemente und mehrere Seitenkapellen. Ein wichtiger Aspekt ist die Widmung an den heiligen Alexander von Bergamo, den Schutzpatron der Stadt. Seine Reliquien spielen eine zentrale Rolle für die religiöse Bedeutung der Kathedrale.Läs mer