• Erstes Mal fischen in Schweden

    September 11 in Sweden

    Der liebe Leser/-in kann sich denken, dass wir natürlich auch in Schweden unsere Angeln ein paarmal "ausprobieren" müssen. Dafür wurde gestern fleissig recherchiert und heute doch wieder über den Haufen geworfen und ein ganz anderer Platz angefahren. Der Vorteil, wenn man einfach mitten ins Nirgendwo fährt, die Wahrscheinlichkeit dass ein Elch umherspaziert ist grösser. Diesmal sichtet ihn nicht nur Anina sondern auch Alex kann ihn im Unterholz entdecken, leider viel zu schnell davongesaust, sodass lediglich eine schöne Erinnerung bleibt.
    Dank des strahlenden Sonnenwetters frieren die Damen auch nicht zu sehr. Das Anina auch noch eine grosse Äsche fängt, trägt natürlich ebenfalls zur Zufriedenheit der Dame bei (dadurch kann Alex sie länger zum Fischen motivieren). Den grössten Fang macht heute aber Alex, tatsächlich fängt er eine Forelle (die wir brav wieder zurücklassen, da bei diesen aktuell Schonzeit ist). Eine weitere Äsche wandert dafür in unser Fischersäckli für den späteren Verzehr. Danach ist tote Hose und als sich die Sonne hinter den Bäumen verabschiedet haben die Damen genug und der Herr bringt sie brav zurück zu Selah.
    In der Nähe auf einer grossen Kiesfläche finden wir den heutigen Schlafplatz. Perfekt, denn hier haben wir noch lange wärmende Sonne (was vorallem Nara in vollen Zügen auskostet). Währenddessen entfachen wir ein heisses Feuer für unseren Fisch. Nach dem Essen findet Nara aber sie hätte heute genug geleistet und bleibt eingekuschelt in Selah (liegt bestimmt nicht daran, dass die Sonne weg ist). Wir setzen uns noch einige Stunden länger ans Feuer, in der Hoffnung heute Polarlichter zu sehen (leider ohne Erfolg, dafür toller Sternenhimmel). Irgendwann wird es dann aber auch uns zu kalt und wir verkriechen uns ins warme Bett.
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