• Vom Winde verweht

    September 13 in Sweden ⋅ 🌧 9 °C

    Wo am Abend noch die Sterne (und Nordlichter) zu sehen waren, sind heute morgen graue Wolken und es regnet. Laut Wetterbericht soll es aber gegen Mittag wieder sonnig werden, so wird der Morgen ganz gemütlich angegangen. Und tatsächlich, der Himmel reisst gegen Mittag auf, damit steht der geplanten Wanderung nichts mehr im Weg (Spoiler, den Wind haben wir nicht miteinberechnet).
    Also Rucksack packen, zum Startparkplatz fahren, Schuhe schnüren und loswandern. Wie zu erwarten ist der Weg teilweise mehr Bach als Weg (hat ja auch gerade geregnet), das sind wir ja schon gewohnt und so wird geschickt von Stein zu Stein balanciert. Erst geht es bergauf bis wir die Spitze des Hügels (Berg kann man das ja hier nicht nennen) erreichen, wo es uns fast weg windet. Gut in den Wind gelehnt können wir die Aussicht aber gut geniessen und das sogar noch lange, denn unser Weg führt nicht gleich wieder hinunter sondern schön im Winde weiter (ganz schön anstrengend gegen den Wind zu laufen, vorallem wenn der Herr spontan noch einen Umweg einplant). Der Umweg hat sich aber definitiv gelohnt, denn die Gegend ist einfach schön. Irgendwann schaffen wir es dann doch wieder zurück zu unserem trauten Heim. Schnell geht es zurück zum gestrigen Schlafplatz (hat uns super gepasst und vielleicht haben wir ja Glück und sehen nochmals Polarlichter).
    Während Alex das Lagerfeuer für später bereitmacht, bereitet Anina den Kartoffelgratin vor (der offensichtlich gut geschmeckt hat, wie Alex Verhalten zeigte). Wie geplant geht es später raus ans Lagerfeuer um nach Polarlichtern ausschau zu halten. Aber auch hier weht ein starker und kalter Wind (da hilft auch ein grosses Feuer nur wenig um warm zu bleiben). Wir werden wieder mit einem wunderschönen Nachthimmel beschenkt (leider ohne Polarlichter). Aufgrund der Kälte halten wir es nicht lange aus und verziehen uns bald ins wärmende Bett.
    Read more