• Apfelkuchen statt Wandermarsch

    September 14 in Sweden ⋅ ☀️ 13 °C

    Das mit der Planung ist manchmal gar nicht so einfach (oder wir einfach etwas zu verträumt). Aber von Vorn. Anina hat da ein wunderschönes Plätzchen bei ihrer Recherche gesehen (auch Alex ist begeistert). Unsere Karten zeigen allerdings keine Rundwanderungen, lediglich mehrere Fernwanderwege in der Nähe. Wir entscheiden, dass wir für einmal auch den gleichen Weg hin und zurück wandern würden. Gerade bevor wir zum Wanderparkplatz losfahren wollen stellt sich eine weitere Frage, dürfen Hunde da überhaupt durch (denn der letzte Teil liegt in einem Nationalpark). Kurze Google-Recherche zeigt, nein. Was machen wir? Wir fahren trotzdem fast 3h zum Startpunkt. Wieso? Kann ja sein, dass es da anders aussieht (fragt nicht wieso).
    Kaum überraschend stehen am Parkplatz zahlreiche Autos und Camper. Ein kurzes Umsehen zeigt (was wir uns eigentlich bereits hätten denken können) bis zum Fusse des Berges können wir mit Nara wandern, dann wäre aber Schluss. Der Weg eher eine schmale Schotterstrasse und mit wenig Aussicht durch den Wald. Da suchen wir uns doch lieber etwas anderes und fahren weiter.
    Wir finden einen Platz in der Nähe einer alten Mühle, welche wir uns natürlich anschauen (Nara an vorderster Front dabei).
    Danach geht es Off-Path, wo wir nach Pilzen ausschau halten (Anina hat sich da eingehend eingelesen und will nun ihr Wissen auch unter Beweis stellen). Schnell zeigt sich aber, dass es zwar viele Pilze hat aber keine der Sorten die Anina gelernt hat. Zudem haben viele ihre besten Tage bereits hinter sich und zerlaufen schon fast. Aber bekanntlich ist ja aller Anfang schwer (und wir vermuten, dass wir hier oben bereits etwas zu spät dran sind. Da hätten wir nicht so viele Beeren sammeln sollen. Oder unsere Augen sind einfach noch nicht geschult genug.)
    Um doch noch etwas Energie loszuwerden (und endlich die Ausrüstung auch mal wieder zu benutzen) gibt es für die Damen noch eine kleine Joggingrunde. Nun doch etwas müde wird gekocht und weils schon lange keinen Kuchen mehr gab gleich einen gebacken.
    Und manchmal hat es durchaus seine Vorteile einen Hund zu haben, mit dem man Abends nochmals kurz hinaus muss. So kam Anina in den Genuss doch nochmals ein paar Polarlichter zu erspäen (zwar nur ganz schwach, aber immer noch mehr als in der vorherigen Nacht).
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