• Eine berühmt, berüchtigte Dose aus Schweden

    September 16 in Sweden ⋅ 🌧 11 °C

    Ein weiterer Regentag steht an und damit ein ruhiges Programm.
    Erstmal gemütlich frühstücken, anstrengende Nacht mit weiterem Nickerchen verarbeiten, weiterfahren durch die herbstliche Natur, kleiner Spaziergang mit Nara, Vorräte auffüllen, in einem Outdoorshop stöbern (sogar ohne etwas zu kaufen), morgige Fischerspots rekognostizieren, weitere Runde mit Nara (natürlich mit Ausschau halten nach Pilzen) und dann vorbereiten fürs Abendessen.
    Denn für heute steht eine Spezialität des Landes auf dem Speiseplan. Im Gegensatz zu manchem Influencer haben wir uns zuvor informiert, wie diese denn genau gegessen wird. So geht es zuerst ans Vorbereiten der Grundlagen, bevor es nach draussen geht ans Öffnen des Goldstücks der Mahlzeit. Denn dies wurde überall ausdrücklich gesagt, nicht im Innenraum öffnen (oder dann nur unter Wasser). Ja genau, wir wollen Surströmming probieren (für alle die nicht wissen was das ist: Surströmming ist eine traditionelle schwedische Fischspezialität, die aus fermentiertem Ostseehering besteht. Er ist weltweit vor allem für seinen extrem intensiven, stechenden Geruch bekannt.). Also mutig die Dose öffnen und positiv überrascht werden, denn so schlimm wie alle immer sagen riecht es gar nicht. Nach kurzem Abspülen verteilen wir erst zögerlich ein paar Stücke auf unserem Brot. Denn der Fisch wird eigentlich nicht einzeln gegessen sondern als Topping auf Fladenbrot, welches mit Butter, zerdrückten Kartoffeln, klein geschnittenen Zwiebeln und Créme Fraiche belegt wird. Wir sind positiv überrascht, das Ganze schmeckt uns eigentlich ganz gut. Es bleibt also nicht bei einem Brot sondern es folgen weitere (vorallem Alex kann scheinbar nicht genug bekommen, verspeist eines nach dem anderen und legt immer mehr des Fisches drauf). Nicht nur wir scheinen den Fisch zu mögen, Nara ist ebenfalls sehr interessiert. Laut Google lieben Hunde den Geruch von Surströmming, doch verspeisen wollen es die meisten dann aber doch nicht. Probieren wir natürlich aus. Fazit: das ist schneller weg als wir schauen können.
    Read more