• Erfolgreicher Fischer-Abschluss

    September 17 in Sweden ⋅ ☁️ 9 °C

    Auch wenn wir das Fischen lieben ist irgendwann auch die Zeit sich anderen Dingen zu widmen bzw. weiterzufahren. Für den Abschluss haben wir uns einen letzten Spot herausgesucht (bzw. folgen der Empfehlung von erfahrenen Freunden). So zumindest der Plan, mal schauen ob es uns nicht doch nochmals in den Angelruten juckt.
    Der Morgen zeigt sich zwar noch kalt, bewölkt und mit leichtem Regen. Trotzdem wird die Fischermontur montiert und losgefischt. Der Anfang stellt sich als zäh heraus. Das Gelände ist mit Hund ungünstig, es ist kalt und die Fische wollen nicht beissen. So schnell geben wir nicht auf (etwas Geduld hat Anina mittlerweile nämlich schon gelernt).
    Und dann kommt der Wendepunkt mit einem riesen Hecht an Alex Angelrute, da ist Teamwork und Körpereinsatz gefragt. Grad so knapp passt er in unseren Käscher. Laut Reglement dieser Region müssen solch grosse Fänge wieder zurück gelassen werden, da sie wichtig für den Fortbestand sind. So wird das Prachtexemplar von fast einem Meter Länge (schon mit etwas Enttäuschung) zurück in Freiheit gelassen. Der Erfolg bleibt danach aber nicht aus (und auch die Sonne zeigt sich mit warmen Strahlen). Alex eilt wie immer schnell, wenn Anina ruft sie hätte einen Fisch an der Angel (egal ob gross oder klein). Nara hilft natürlich tatkräftig mit oder wartet geduldig am Flussufer. (Fun Fact: man würde denken Anina hätte sich mittlerweile daran gewöhnt, wenn ein Fisch anbeisst. Trotzdem erschrickt sie sich heute als es plötzlich an ihrer Rute ruckt, dachte sie doch sie ziehe nur schnell ein und gehe dann mit Alex weiter.)
    Am Ende des Tages haben wir stolze vier Äschen gefangen und in unserem Rucksack zurückgetragen. Damit ist natürlich auch klar was es zum Abendessen gibt, Kartoffelstock mit Essiggurken, Preiselbeeren und Fisch vom Feuer. Hundi ist währenddessen fix und fertig und bewegt sich nur noch wenn man ganz lieb darum bittet (und auch dann erst nach gutem Überlegen).
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